Michael B. Jordan Poster

Der neue Superman? Marvel-Star soll angeblich Henry Cavill beerben

Andreas Engelhardt  

Das DC-Universum kam seit seinem Beginn mit „Man of Steel“ selten zur Ruhe, gestern wurde es jedoch vollends erschüttert. Laut Medienberichten kehrt Henry Cavill nicht als Superman zurück. Der Schauspieler selbst äußerte sich kryptisch zu den Meldungen und auch eine Stellungnahme von Warner Bros. brachte nicht wirklich Licht in die Angelegenheit. Derweil scheint es sogar einen Favoriten auf die Nachfolge von Cavill zu geben und dabei soll es sich ausgerechnet um einen Marvel-Star handeln.

Es werden wohl einige Jahre vergehen, bis wir einen neuen Superman-Film zu Gesicht bekommen und das womöglich mit einem völlig neuen Darsteller. Wie unter anderem Deadline berichtete, soll Henry Cavill das Cape an den Nagel hängen, auch weil Warner sein DC-Universum neu aufbauen möchte. Der Fokus liegt deswegen angeblich zunächst auf einem Supergirl-Film, an dem gerade fleißig geschrieben wird.

Doch auch wenn ein Superman-Film vielleicht noch einige Jahre von uns entfernt ist, gibt es laut Deadline schon einen Kandidaten für die Nachfolge von Henry Cavill: Michael B. Jordan. Der sorgte zuletzt als Bösewicht Killmonger im Marvel-Hit „Black Panther“ für positives Aufsehen und wird in „Creed 2“, dem neuesten Teil der „Rocky“-Reihe, ab dem 24. Januar 2018 wieder in deutschen Kinos die Fäuste schwingen.

„Man of Steel 2“ befindet sich wohl in bester Gesellschaft: 

Michael B. Jordan würde als Superman Kinogeschichte schreiben

Wohlgemerkt ist diese Meldung bislang nicht mehr als ein Gerücht und selbst wenn Warner Bros. tatsächlich Michael B. Jordan als Superman möchte, steht nicht fest, dass es dazu kommt. Der nächste Superman-Film würde wie geschrieben noch auf sich warten lassen und in Hollywood verändern sich Pläne ja gerne einmal.

Michael B. Jordan wäre aber definitiv eine interessante Wahl für den Part des letzten Sohn Kryptons. Sein schauspielerisches Geschick hat er inzwischen in einigen Filmen bewiesen, wobei er stets auch durch seine beeindruckende Statur auffiel, die für Superman natürlich nicht unerheblich ist.

Die Kinowelt hat bislang zudem keinen schwarzen Superman gesehen, wodurch sich vermutlich wieder einige auf den Schlips getreten fühlen dürften. Dabei gibt es innerhalb der Welt von Superman keinen Grund, warum er nicht schwarz sein darf. Schließlich stammt er vom fiktiven Planeten Krypton. Der neueste Film könnte also schlicht etablieren, dass alle Bewohner Kryptons schwarz sind oder auch dort unterschiedliche Ethnien existieren, wie es auf der Erde der Fall ist.

Wenigstens auf „Suicide Squad 2“ könnt ihr euch (ziemlich) sicher freuen:

„Suicide Squad 2“: Alles, was wir bislang über die Superhelden-Fortsetzung wissen

Wir Zuschauer müssten uns also lediglich vom bekannten Bild verabschieden, das die bisherigen Filme aufgebaut haben. Da das neueste Kinowerk zu Superman wohl eh noch auf sich warten lässt, sind wir alle ja vielleicht in ein paar Jahren endlich soweit.

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