Ant-Man

  1. Ø 3.7
   2015
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Filmhandlung und Hintergrund

Ant-Man: Der neue Marvel-Held wird auf Ameisengröße geschrumpft und ist trotzdem ein ganz Großer. Top-Action und cooler Humor mit Paul Rudd ("Beim ersten Mal").

Als der Wissenschaftler Dr. Hank Pym (Michael Douglas) eines Tages in seinem Labor ein Serum entwickelt, welches ihn schnell schrumpfen und wiederum wachsen, erkennt er umgehend, welches Machtmittel er damit erschaffen hat. Gelänge das Serum einmal in die falschen Hände, könnte es zu bitterbösen Zwecken missbraucht werden. Um das Mittel etwas kontrollieren zu können, erschafft er einen Helm, mit dessen Hilfe man nach Belieben seine Größe ändern kann. Doch Hank weiß zugleich, dass er zu alt ist, um das Geheimnis des Serums auch beschützen zu können. Und so wendet er sich an den Dieb Scott Lang (Paul Rudd), von dem er sich Hilfe erwartet. Lang missbraucht den Anzug zunächst, um seine von Misserfolgen geprägten Raubzüge zu verbessern. Doch Lang ist gleichzeitig auch kein schlechter Typ, sodass er bald für das einsteht, was der Anzug mit sich bringt. Denn die Gefahren und Gegner sind nicht fern… Mit „Ant-Man“ beendet die Produktionsfirma Marvel Entertainment die zweite Phase des Marvel Cinematic Universe, welche 2013 mit „Iron Man 3“ eröffnet wurde. In diesem Abschnitt kamen auch bereits die sehr erfolgreichen Filme „Captain America: The Return of the First Avenger“ und „Guardians of the Galaxy“ in die Kinos. Doch die Zukunft ist im Marvel-Universum ebenfalls schon in Stein gemeißelt. Nach „Ant-Man“ beginnt 2016 die heißersehnte Phase 3, die mit „Captain America 3: Civil War“ eröffnet wird. Weitere Titel bis 2019 sind unter anderem „Guardians of the Galaxy 2“, das „Spider-Man“-Reboot, „Thor 3: Ragnarok“ und „Black Panther“. Mit „Captain Marvel“ erwartet den Zuschauer zudem der erste Film aus dem Comic-Hause, in dem eine weibliche Superheldin die Hauptrolle spielt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach „Guardians of the Galaxy“ und „Avengers: Age of Ultron“ verliert Marvel mit „Ant-Man“ ein bisschen an Momentum. Zwar ist man weiterhin auf Kurs, doch diese schöne Überraschung, die clevere Hinterhand, die die Optimisten unter uns der eher nüchternen Trailer-Kampagne insgeheim entgegengesetzt hatte, die bleibt leider aus. Peyton Reeds Nachlassverwaltung des einstigen Edgar Wright-Projekts braucht zudem etwas zu lang, um seine Identität als Action-Komödie zu finden. Dass der Film in der zweiten Hälfte einen Großteil seiner anfänglichen Probleme durch einen überfälligen Tritt aufs Gas beseitigt und sich fortan als komischer, kreativer und letztlich eigenständiger Eintrag im Marvel Universum zu behaupten weiß, sorgt für die nötige Beschwichtigung. Kaum jemand dürfte „Ant-Man“ mit Gram verlassen. Noch weniger allerdings mit echter Begeisterung. Was man „Ant-Man“ indes noch hoch anrechnen darf, ist die Verringerung der Einstiegshürde. Von den obligatorischen Weichenstellung für kommende Projekte und den gelegentlichen Exkursen zu bekannten Sehenswürdigkeiten des Marvel-Universums einmal abgesehen, funktioniert „Ant-Man“ als eine sympathische Heist-Klamotte für jedermann. Wer genau das für einen lauen Sommerabend sucht, der wird von „Ant-Man“ auch garantiert nicht enttäuscht.
  • Der Triumphzug der verfilmten Marvel-Comics hält auch bei dieser in Budget und Bombast reduzierten Expedition ins Genre des Heist-Movie an. Im Mittelpunkt stehen zwei komplexe, planungsbedürftige Einbrüche, vor allem aber auch multiple Beziehungsdynamiken und eine gelungene Synthese von Action, Witz und Charme. Obwohl Regisseur Edgar Wright, der das Projekt jahrelang vorbereitet hatte, letztlich seinen Hut nahm und damit Komödienspezialist Peyton Reed („Der Ja-Sager„) die Tür zu seinem bisher besten Film öffnete, lässt das harmonische Resultat keinen Rückschluss auf die Geburtswehen zu.

    Das von Hauptdarsteller Paul Rudd und Filmemacher Adam McKay finalpolierte Drehbuch von Wright und Joe Cornish erzählt einmal nicht von der Keimzelle des Helden, sondern von einem Ableger, der dessen Aufgaben übernimmt. Dr. Hank Pym (Michael Douglas) hat mit seiner Entdeckung von Partikeln, die Belebtes und Unbelebtes auf winzige Größe schrumpfen lassen können, den Mythos von Ant-Man geschaffen – eines Superhelden, der dank eines Spezialanzugs seine Größe beliebig variieren und dabei übermenschliche Kräfte entwickeln kann. Als sich abzeichnet, dass seine Technologie militärisch genutzt werden könnte, lässt er seinen Spezialanzug samt Entwicklungsdaten verschwinden. Viele Jahre später hat ihn sein skrupelloser Schützling (Corey Stoll) aus der eigenen Firma gedrängt, arbeitet selbst an einem modernen Schrumpfanzug, der eine ganz neue Kriegsführung ermöglichen soll. Um diesen Teufelsanzug zu stehlen und alle Daten zu vernichten, ködert Pym den smarten, aber abgestürzten Superdieb Scott Lang (Rudd), der mithilfe von Pyms entfremdeter Tochter (Evangeline Lilly) in einem Crashkurs auf Superheldenniveau getrimmt wird.

    Charmeur Rudd ist eine Geheimwaffe des Films, Michael Peña aus Rudds kriminellem Chaotenteam eine andere. Beide stehen für den entspannt-humorvollen Fokus des Films, der sich über Situationskomik und originelle visuelle Einfälle vermittelt. Ohne die Bedeutungsschwere anderer, mit der Apokalypse konfrontierter Marvel-Filme ist „Ant-Man“ vor allem eine intimere und persönlichere Gute-Laune-Party mit kinetischen, aber nie überzeichneten Action-Effektsequenzen und ungewöhnlichen Gästen, die sonst häufig unter der Schuhsohle landen. Ameisen bekommen hier ein XXL-Forum, das sie als heimliche anonyme Sympathieträger zwischen Kumpel und Krieger überzeugend nutzen. kob.
  • Videokritik anzeigen
  • Auf die Größe mag es nicht ankommen, klein fühlt sich dieser Film aber leider dennoch an.
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