Iron Man Poster

Handlung und Hintergrund

Iron Man: Zeichentrickserie um den Superhelden aus dem Marvel-Comic-Universum.

Tony Stark hat seinen Vater durch einen Autounfall verloren. Er übernimmt daraufhin dessen Unternehmen, Stark Industries. Der Konzern stellt unter anderem Kriegsgerät für die US-Regierung her. Während einer Reise nach Ostasien gerät Stark in einen feindlichen Überfall. Er wird schwer verletzt gefangen genommen. Ein Bombensplitter sitzt in der Nähe seines Herzens und droht ihn umzubringen. In Gefangenschaft entwickelt er gemeinsam mit einem ebenfalls inhaftierten Wissenschaftler eine äußerst stabile Hülle, das Exoskelett Iron Man. Der Panzer hilft Stark nicht nur zu überleben, als Iron Man gelingt ihm auch die Flucht. Der Helikopter-Pilot Jim Rhodes bringt ihn schließlich in Sicherheit und wird Starks Freund. Zurück in den USA gibt Stark sein Alter Ego Iron Man als seinen Bodyguard aus.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Würde Iron Man seinen heldenhaften Kollegen begegnen, sie würden sich vermutlich nicht besonders gut verstehen. Denn wenn Tony Stark fliegen will, dann kann er das auch ohne biologische Mutationen, über so etwas wie einen Spinnenbiss oder außerirdische Herkunft würde er nur müde lächeln. Und genau das ist es auch, das ihn am stärksten von den Superhelden unterscheidet, die sonst noch auf den Filmleinwänden herumschwirren. Denn alles was Tony Stark kann, das hat er selbst erfunden, seine Superkräfte, die ihm sein Leben erleichtern – und oft genug retten – hat er mit eigenen Händen erschaffen. Schon allein aus diesem Grund gönnt man ihm seine Arroganz.

    Ein weiterer Unterschied: Tony Stark ist kein Held. Er baut sich seine mit allen Schikanen ausgestattete Rüstung nicht, um Menschen zu retten. Eigentlich baut er sie zunächst nur, weil sie toll aussieht und er damit tolle Sachen machen kann. Bezeichnenderweise sind seine einzigen Freunde Roboter – die er selbst gebaut hat. An andere Menschen denkt er erst, als es schon fast zu spät ist und auch dann verteidigt er vielmehr seine Erfindung als ihr Leben. Diese Ignoranz gegenüber anderen ist dabei keinesfalls böse gemeint. Er bemerkt sie ganz einfach nicht, weil ihn seine Begeisterung für die eigene Schaffenskraft viel zu sehr ablenkt.

    Warum aber schließt man Tony Stark trotz seiner Fehler sofort ins Herz? Vielleicht weil er von Robert Downey Jr. gespielt wird und ziemlich coole Sprüche auf Lager hat. Oder weil man endlich mal wieder einem Helden mit ausgeprägten Charakterschwächen begegnet. Im Endeffekt spielt wohl all das eine Rolle. Fest steht aber, dass Jon Favreau hier eine Comicfigur zum Leben erweckt hat, der man gerne zusieht. Und man wird ihr, so wie es aussieht, noch häufiger zusehen können. Denn nicht nur zufällig wirkt der Film wie der Auftakt zu einer ganzen Serie. Im Vordergrund steht die allmähliche Verwandlung Tony Starks in den Iron Man. Daher finden sich Actionszenen auch hauptsächlich im letzten Drittel des Films. Der Zuschauer muss also ziemlich lange warten, bis es die ersten techniküberladenen Schlachten auf die Leinwand schaffen.

    Dank trockenen Humors und hochkarätiger Darsteller ist aber auch diese Wartezeit durchaus unterhaltsam. Robert Downey Jr. passt erstaunlich gut in die Rolle, auch wenn man ihm den egozentrischen Playboy viel eher abnimmt als den reuigen Sünder. Auch die Nebenrollen sind mit Gwyneth Paltrow, Jeff Bridges und Terrence Howard glänzend besetzt. Zudem besitzt auch das langsame Entdecken der eigenen Superkräfte – und das grandiose Scheitern bei erstmaliger Benutzung – das gewohnte komische Potential. Zum Helden wird man bekanntlich gemacht und das ist im Falle Tony Starks zunächst einmal schmerzhaft. Zur Technik braucht man eigentlich nur zu sagen, dass sich in ihr das Budget des Films definitiv widerspiegelt. Die Effekte sind makellos, der "Iron Man" sieht nicht nur stylish und unglaublich cool aus, er verfügt auch über eine Hot Rod-rote Lackierung und einen sexy Hüftschwung. Mehr kann man von einer Rüstung nun wirklich nicht erwarten. Und mehr kann man vom ersten Teil einer "Iron Man"-Saga auch nicht verlangen.

    Fazit: Der unterhaltsame und gelungene Auftakt der "Iron Man"-Serie überzeugt durch gelungene Effekte und einen ungewöhnlichen Superhelden.
  • Die Abenteuer des Marvel-Helden „Iron Man“ wurden 1966 erstmals als Zeichentrick-Serie für das Fernsehen umgesetzt. Entstanden ist eine 13-teilige Serie, die naturgemäß nicht den heutigen Standards entspricht. „Iron Man“-Fans sollten trotzdem einen Blick riskieren.

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