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„Avengers: Endgame“: Black Widow hätte fast ein anderes Schicksal ereilt

„Avengers: Endgame“: Black Widow hätte fast ein anderes Schicksal ereilt
© Disney

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Black Widows persönliche Reise in „Avengers: Endgame“ gehört sicherlich zu den emotionalsten – dabei wäre es fast anders gekommen.

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Avengers: Endgame“! –

Da „Avengers: Endgame“ von Anfang an als Abschluss des bisherigen Marvel Cinematic Unvierse (MCU) angekündigt wurde, rechneten viele damit, dass es einige der Original-Avenger nicht lebend bis zum Ende schaffen. Dieses Schicksal ereilte auch Black Widow (Scarlett Johansson). Natasha Romanoff opferte sich, um auf Vormir den Seelenstein zu erhalten, womit letztlich alle von Thanos weggeschnippten Freunde von ihr zurückgebracht werden konnten.

Der tragische Abschied von Black Widow wäre aber beinahe gestrichen worden. Das verriet „Endgame“-Autor Stephen McFeely im Gespräch mit Vanity Fair. Laut seiner Aussage dachten er und sein Kollege Christopher Markus „lange und angestrengt“ darüber nach. Dabei kam es durchaus zu einigen Diskussionen. „Wir wussten, wir würden die erste weibliche Heldin des Marvel-Universums töten“, gab McFeely Einblick in die Gefühlswelt der Autoren. Und deswegen haben sie auch entsprechend mit einer anderen Lösung jongliert.

Einen guten Blick hinter die Kulissen des MCU-Spektakels könnt ihr auch hier werfen:

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„Avengers 4: Endgame“: 21 Bilder zeigen euch, wie die Spezialeffekte entstanden sind

Hawkeye sollte sich zwischenzeitlich in „Avengers: Endgame“ opfern

Der Interviewer von Vanity Fair bemerkte schließlich, dass eine alternative Szene gedreht wurde. In dieser sprang Hawkeye (Jeremy Renner) die Klippe hinunter und opferte sich. Die Sequenz auf Vormir hätte also definitiv anders ablaufen können. Warum es dazu nicht kam und Black Widow letztlich doch den Leinwandtod sterben musste? McFeely meinte dazu, dass sie das Hawkeye-Szenario einigen Frauen der Crew präsentiert haben und deren Reaktionen war: „Tut das ja nicht! Nehmt ihr das nicht weg!“. Dadurch wurde dem Autor anscheinend erst wirklich bewusst, warum diese Szene für Black Widow derart wichtig ist.

In Anlehnung an die berühmte selbstlose Heldentat von Steve Rogers (Chris Evans) aus „The First Avenger: Captain America“ meint er deswegen zu ihrer Aufopferung: „Sie wirft sich auf die Granate. Ich bin wirklich stolz auf diesen Moment. Ich habe keinerlei Bedauern.“ Sie könne sich sowohl für ihre neue Familie als auch das halbe Universum opfern, was für ihn wie ein gelungener Abschluss ihrer Entwicklung wirkte.

Eine Sache bedauert der Autor dann aber doch: Rückblickend findet McFeely es enorm schade, dass Black Widows Tod quasi mitten in „Endgame“ geschieht. „Deshalb kann man sich nicht wirklich der Trauer hingeben, denn man hat noch eine Stunde Film vor sich und wir haben das Problem der Haupthandlung noch nicht gelöst. Das ist der Nachteil.“ Das ist sicherlich auch der größte Kritikpunkt des Publikums. Black Widows Ableben wird nicht wirklich viel Zeit in „Avengers: Endgame“ eingeräumt. Zumal am Ende lediglich die Beerdigung von Tony Stark (Robert Downey Jr.) äußerst prominent gezeigt wird, Natasha Romanoff speist man hingegen etwas halbherzig mit ein paar warmen Worten von Hawkeye ab.

Zum Glück gibt es ja noch den „Black Widow“-Film. Der kommt am 30. April 2020 in die deutschen Kinos und spielt zeitlich kurz nach „The First Avenger: Civil War“. Da war Natasha Romanoff bekanntlich lebendig und der nächste MCU-Film könnte ihr final Tribut zollen.

Weitere Informationen zu „Black Widow“ und der MCU-Zukunft liefern wir euch gerne:

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