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„Rogue One“: Regisseur enthüllt das ursprüngliche Ende des „Star Wars“-Films

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Rogue One: A Star Wars Story Poster
© Disney

Als Disney seine Pläne für „Rogue One: A Star Wars Story“ veröffentlichte, schien die Marschroute klar zu sein: Ein dreckiger Kriegsfilm sollte es werden und damit einen neuen Ton in der Filmreihe anschlagen. Die Ansage stieß bei den Fans durchaus auf Wohlwollen, vor allem weil der erste Teaser-Trailer genau diesen schmutzigen Kriegsfilm zu liefern versprach. Doch nun enthüllte Regisseur Gareth Edwards, dass vor allem das Ende zu Beginn doch deutlich anders ausfiel – und wohl nicht jeden glücklich zurückgelassen hätte.

– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Rogue One: A Star Wars Story“! –

Als die Meldungen um Nachdreharbeiten bei „Rogue One: A Star Wars Story“ die Runde machten, war die größte Sorge der Fans einheitlich. Man befürchtete, Disney würde einen rauen, harten Kriegsfilm doch nicht wollen und deswegen die Stimmung mit neuen Szenen familienfreundlich gestalten. Nach der Sichtung von „Rogue One“ muss man sagen, dass dieses Szenario sich glücklicherweise nicht erfüllte. Doch die damalige Reaktion der Fans auf die Berichte ist ein brauchbarer Hinweis, dass das eigentliche Ende des Films nicht gut angekommen wäre.

„Rogue One“: Geheimnis des neuen „Star Wars“-Films wurde endlich enthüllt

Regisseur Gareth Edwards enthüllte nun in einem Interview mit dem Empire Podcast (via Heroic Hollywood), dass man einen gänzlich anderen Schluss anfangs ausarbeiten wollte. Im vorauseilendem Gehorsam dachten sich die „Rogue One“-Macher, dass man die Hauptfiguren des Films nicht sterben lassen könne; immerhin gehört „Star Wars“ ja zu Disney. Also versuchte man ein Ende ohne Heldentode auszuarbeiten, doch die Meinung ging letztlich in die Richtung, dass sich ein eher deprimierender Schluss richtig anfühlt.

Disney und LucasFilm segneten das Ende von „Rogue One“ ab

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Man fragte deswegen bei LucasFilm-Präsidentin Kathleen Kennedy nach, ob man die Charaktere aus „Rogue One“ wirklich restlos sterben lassen könne. Sie gab Edwards und Co. ihr Okay, aber dennoch warteten alle darauf, dass irgendwann jemand zu ihnen komme und eine Szene fordere, in der man Jyn Erso (Felicity Jones) und Cassian (Diego Luna) glücklich auf einem anderen Planeten zusammen sieht.

Doch dazu kam es nie und auch sonst wurden den Machern laut Gareth Edwards nie groß in dieser Hinsicht Vorgaben gemacht. Zum Glück kann man da wohl nur sagen, denn ein typisches Happy End hätte zu „Rogue One“ definitiv nicht gepasst. Viele hätten sich nach den Versprechungen der Marketingkampagne wahrscheinlich vor den Kopf gestoßen gefühlt, wenn Jyn und Cassian tatsächlich am Ende glücklich miteinander in den Sonnenuntergang geritten wären.

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