Star Wars: The Clone Wars

  1. Ø 3.6
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Star Wars: The Clone Wars: Neue, nun komplett computeranimierte Abenteuer von George Lucas' Sternenkriegern Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker.

Zwischen den Separatisten und der galaktischen Republik entflammen die Klonkriege. Als Jabba the Hutts Sohn von einer unbekannten Gruppe Abtrünniger entführt wird, sollen die Jedi-Ritter Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi ihr Versteck suchen und herausfinden, wer die Hintermänner sind. Yoda stellt Anakin den aufstrebenden Schüler Ahsoka Tano zur Seite. Asajj Ventress, Count Dooku und die Sith wollen indes einen neuen Krieg anzetteln.

Der Pilotfilm der brandneuen, zu Jahresende in Amerika startenden CGI-Serie, entwickelt die Zeichentrickserie von 2003 weiter. Fans der imposanten Sternensaga freuen sich auf ein animiertes Wiedersehen mit bekannten Figuren, actionreiche Schlachten sowie neue Enthüllungen.

In einem kleinen Ausschnitt aus dem großen Krieg zwischen dem republikanischen Klon-Heer und der Droiden-Armee Graf Dookus werden Jedi-Meister Kenobi und sein Schüler Anakin Skywalker beauftragt, den entführten Sohn des mächtigen Space-Gangsters Jabba the Hutt zu befreien. Diese von Skywalkers weiblichem Jedi-Lehrling Ahsoka unterstützte, politisch bedeutsame Rettungsaktion wird aber von Dookus Intrigen sabotiert.

In einem kleinen Ausschnitt aus dem großen Krieg zwischen dem republikanischen Klon-Heer und der Droidenarmee Graf Dookus werden Jedi-Meister Kenobi und sein Schüler Anakin Skywalker beauftragt, den entführten Sohn des mächtigen Space-Gangsters Jabba the Hutt zu befreien. Damit will sich die Republik die Unterstützung der mächtigen monströsen Schleimschnecke im Kampf gegen die imperialen Separatisten sichern, ohne zu ahnen, dass deren Heerführer Graf Dooku seine eigenen Pläne mit Jabba verfolgt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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    Star Wars für die nächste Generation. George Lucas erzählt einen Seitenstrang der Saga um Anakin Skywalker und seine frech-aufmüpfige Yedi-Schülerin Ashoka. Die Figuren bewegen sich butterweich durch die fein animierte Szenerie. In Verbindung mit dem gelungenen Soundtrack - der "neue" Komponist Kevin Kiner greift natürlich die berühmten Williams-Motive auf, kann aber durch Ethno-Elemente eigene Akzente setzen - entstehen eindrucksvolle Actionsequenzen. Ein extra Lob verdient auch die gute Synchronisierung. George Lucas ist ein eigenständiges Animations-Kunstwerk gelungen, das den märchenhaften Zauber des Originals bewahrt hat: kurzweiliges, kindgerechtes Entertainment. Jurybegründung: Klar ist die Zielgruppe für diese animierte Star Wars-Episode definiert: die junge Video-Game-Generation. Ihren Sehgewohnheiten entsprechend wurden die bekannten Figuren der Star Wars-Saga animiert. Und entsprechend sind auch die Dialogpartien ihren Hörgewohnheiten angepasst: Schöne Wortspiele und freche Wortscharmützel zwischen den Hauptfiguren Anakin Skywalker und Ashoka. Wohltuend ist der Verzicht auf übertriebene Gewaltszenen. Letztendlich sind die "Opfer" bei den leider etwas zu lang geratenen Schlachtszenen nur Roboter. So konzentriert sich die Geschichte mehr auf das Intrigenspiel der verschiedenen Interessengruppen im Krieg der Sterne. Dies ist im Drehbuch raffiniert vielschichtig, aber auch etwas kompliziert angelegt, was bei der Vielzahl der Akteure für nicht eingefleischte Star Wars-Kenner etwas verwirrend sein mag. Neu ist, dass hier nicht einmal mehr die überdeutliche Helden-Dominanz des männlichen Geschlechtes gefeiert wird, sondern drei starke Frauenfiguren im Mittelpunkt des Geschehens stehen: Skywalkers Begleiterin Ashoka, immer mit frechen Kommentaren unterwegs, sowie die Senatorin des Imperiums und Ventress, die böse Jedi. Auch wenn die Kultgemeinde der Star Wars-Saga an diesen Film andere Erwartungen gehegt haben dürfte, ist der George Lucas-Produktion ein eigenständiges Animations-Kunstwerk gelungen, das den märchenhaften Zauber und den ironischen Touch des Originals bewahrt hat. Die musikalische Begleitung und die Aufbereitung der Titel-Grafik unterstreichen diese Absicht. Ein extra Lob verdient auch die gute Synchronisation. Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Obwohl die nachgeschobene Vorgeschichte zu den Abenteuern von Luke Skywalker nicht im Geringsten an den enormen Erfolg der Star-Wars-Saga aus den 80ern anknüpfen konnte - man aber doch nicht die Finger von etwas lassen kann, das einem einmal zu so unglaublich viel Ruhm verholfen hat - beschloss George Lucas seiner Firma mit anderen Mitteln zu neuem Star-Wars-Erfolg zu verhelfen. Schließlich sind ja auch immer noch nicht alle Kapitel in der Geschichte der Jedi-Ritter erzählt. Kurz um: Die legendären Klon-Kriege sind jetzt auch auf der großen Leinwand zu sehen und zwar in einer angeblich völlig neuartigen Animationstechnik. Als Vorbild diente dabei unter anderem die bereits animierte Serie „Star Wars: The Clone Wars“ von 2004/05. Seinen Regiestuhl hat Lucas diesmal übrigens an Dave Filoni abgegeben, fungiert selbst als Executive Producer und war selbstverständlich federführend bei der Storyentwicklung, auch wenn er diesmal wieder auf Unterstützung zurückgriff.

    Aber erst einmal ist es wahrscheinlich nötig, das Geschehen von „Star Wars: The Clone Wars“ für alle Nicht-Star-Wars-Fans innerhalb des gesamten Star-War-Epos genau zu situieren: Auf der Handlungsebene befinden wir uns wahrscheinlich ziemlich genau in der Mitte zwischen „Star Wars Episode II – Angriff der Klonkieger“ und „Episode III – Die Rache der Sith“. Anakin Skywalker hat daher noch keinen persönlichen Bezug zur dunklen Seite der Macht und Meister Yoda versucht, dessen Arroganz und Hochmut etwas zu zügeln, indem er ihm die Verantwortung für die genauso impulsive Ahsoka Tono überträgt.

    Selbstverständlich bietet ein animierter Film viel mehr Möglichkeiten - bei der Gestaltung von neuen Raumschiffen sind sie praktisch unerschöpflich. Natürlich können auch die Figuren – speziell die Jedi-Ritter – mit viel mehr Potential in Sachen Kampfkunst ausgestattet werden und nicht zuletzt sind neuen seltsamen Figuren in ihrer Andersartigkeit keine Grenzen gesetzt, weshalb es auch keine große Mühe macht, einen transsexuellen Onkel von Jabba the Hutt zu erschaffen.

    Was dabei allerdings auf der Strecke bleibt, ist das Vermögen der Figuren menschliche Emotionen zu zeigen oder überhaupt irgendwelche Gesichtsregungen zu transportieren. Nicht besonders ruhmreich, wenn man bedenkt, dass Pixar derzeit sogar in der Lage ist, dem Müllaufräum-Roboter Wall-E Leben einzuhauchen. Auf diese Weise versanden leider auch die oft wohl pointierten Sprüche, die meist Obi-Wan in den Mund gelegt werden. Gleichfalls schade ist, dass als Sprecher im Original nur Samuel L. Jackson und Christopher Lee gewonnen werden konnten. In der deutschen Synchronfassung allerdings sind die gewohnten Stimmen von Kenobi und Co. zu hören.

    Die Story endet mit einem typischen Star–Wars-Schlussbild. Typisch, wenn auch eher unbeutend ist auch die komplette Story von „Star Wars: The Clone Wars“. Eher unbedeutend, weil es sich eben nur um eine kleine Episode in den Wirren der Klon-Kriege handelt. Gut möglich also, dass noch ein, zwei Abenteuer folgen...

    Fazit: Nett animiertes Star-Wars-Spektakel, das aber leider keinesfalls an die Erfolge von einst anknüpfen kann.
  • Mit einem in Cinemascope lancierten Serien-Pilotfilm schwelgt Produzent George Lucas nun in komplett digital animierten Sternenwelten.

    Nachdem die Klonkriege im Kino nur gestreift wurden, wird jetzt digital nachgereicht, was eine fast gleichnamige TV-Serie in 25 Folgen bereits traditionell animiert realisierte. So wird inhaltlich eine Lücke geschlossen zwischen Episode 2 und 3 und gleichzeitig der Prolog einer neuen Animationsserie großformatig vorgestellt – mit vertrauten Figuren aus den „Star Wars“-Prequels, aber auch neuen Charakteren und einem nicht mehr Moll-orientierten Ton. So ist der digitale Anakin Skywalker kein kosmischer Grübler mehr, sondern ein cooler Jedi mit entspannter Attitüde und ebenso relaxtem Hairstyling jenseits der gelackten Fönfrisur der Kinofigur. Die Schüler-Meister-Beziehung zwischen ihm und Obi-Wan Kenobi erfährt hier eine gemischtgeschlechtliche Variation, weil nun Anakin selbst mit der 14-jährigen Ahsoka Tano einen Lehrling zur Reife führen soll. Diese Paarung ermöglicht, eine noch jüngere Identifikationsfigur und ein Spannungsfeld für harmlose Temperamentskollisionen zu etablieren. Nachdem anfangs Charaktere wie Mace Windu oder Yoda den Kontakt zum Filmfranchise herstellen, wird das neue dynamische Duo beauftragt, den entführten Nachwuchs von Jabba the Hutt zu finden und zu befreien. Damit will sich die Republik die Unterstützung der mächtigen monströsen Schleimschnecke im Kampf gegen die imperialen Separatisten sichern, ohne zu ahnen, dass deren Heerführer Graf Dooku seine eigenen Pläne mit Jabba verfolgt. Von der eindrucksvollen Anfangssequenz abgesehen, die eine Serie von Kämpfen zwischen Klonheer und Droiden einläutet, operieren Obi-Wan Kenobi und Skywalker getrennt, finden beide aber in Dookus Killergirl Ventress, die ursprünglich als Nachfolgerin für Darth Maul in „Episode 2“ geplant war, eine charismatisch bösartige Gegnerin. „Star Wars: The Clone Wars“ bietet Non-Stop-Action, bei der nur Klone und Droiden ihr Leben lassen müssen. Natürlich hat in reduzierter Form auch Lucas‘ Kreaturpark wieder geöffnet, sorgen die dämlichen Droiden für komische Zäsuren und die Animateure auch mit beschränktem Budget für eine ansprechende Optik. Mit kantigen Gesichtszügen und expressiv überzeichneten Körpermerkmalen, die etwa Dooku wie in Stein gemeißelt und seine Killerin wie Sinead O’Connor im Look von „The Cell“ erscheinen lassen, findet der Film in seiner Künstlichkeit zwar nicht den Zugang ins Herz, aber doch eine ganz eigene überzeugende Bildsprache. kob.

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