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„Star Wars“-Filme: Die richtige Reihenfolge (inkl. Elternratgeber)

Author: Sebastian WernerSebastian Werner |

© imago images / Mary Evans / Everett Collection

Die „Star Wars“-Filme kann man in chronologischer Reihenfolge, nach Kinoveröffentlichung oder in kinderfreundlicher Reihenfolge anschauen. Wie die verschiedenen Varianten aussehen, verraten wir euch.

Seit über 40 Jahren dominiert „Star Wars“ die Popkultur wie kaum ein anderes Franchise. Neben dem einen oder anderen inhaltlichen Mysterium und der Frage, welche Episode denn nun wirklich die beste ist, wird „Star Wars“ selbst von einem weiteren Rätsel dominiert: In welcher Reihenfolge soll man die Filme denn jetzt schauen? Wir bieten euch vier verschiedene Varianten an, von denen ihr die beste für euch aussuchen könnt.

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„Star Wars“-Filme: 4 verschiedene Reihenfolgen

Neun Episoden der „Star Wars“-Saga sind bisher erschienen, allerdings nicht in chronologischer Reihenfolge. Dazu kommen ein Animationsfilm und zwei Spin-offs, die inhaltlich in der Zeit zurückspringen. Wollt ihr die „Star Wars“-Filme nachholen, dann könnt ihr euch deshalb für vier verschiedene Varianten entscheiden. Interessiert euch konkret eine bestimmte Reihenfolge, könnt ihr diese direkt über das Inhaltsverzeichnis ansteuern:

Inhaltsverzeichnis

Wer die „Star Wars“-Filme nicht nur streamen, sondern auch besitzen möchte, macht mit der kompletten Box der Skywalker-Saga nichts falsch:

Walt Disney Studios Star Wars: The Skywalker Saga Complete Box Set

Walt Disney Studios Star Wars: The Skywalker Saga Complete Box Set

„Star Wars“-Filme: Die Reihenfolge nach Veröffentlichung

Wenn ihr die „Star Wars“-Saga so schaut, wie sie in die Kinos kam, dann könnt ihr hautnah miterleben, wie sich die Reihe im Laufe der Zeit technisch entwickelt hat. Ihr startet mit der Original-Trilogie aus den 70er-Jahren und erlebt zuerst den Kampf von Luke Skywalker gegen das böse Imperium. In dieser Reihenfolge werdet ihr mit viel Retro-Charme in das Filmuniversum eingeführt, bevor ihr später mit der Prequel- und Sequel-Trilogie zeitgemäße Special-Effects erlebt. Zudem nehmen die jeweiligen Episoden so mit Anmerkungen und Easter Eggs korrekt Bezug auf ihre Vorgängerwerke.

Leider wurde die Original-Trilogie 1997 noch einmal überarbeitet und dabei mit zahlreichen Effekten verschlimmbessert, was einen Großteil der Fans auf die Barrikaden brachte. Bei den Streaming-Anbietern ist leider nur diese neue Fassung zu finden. Puristen sollten sich deshalb möglichst die Urfassung auf DVD ansehen. Auf Blu-ray ist sie bis heute nicht erschienen.

Habt ihr diese 11 Easter Eggs bereits entdeckt?

„Star Wars“-Filme: Die chronologische Reihenfolge

Da seit den Siebzigern schon zwölf Filme erschienen sind, habt ihr nun die Gelegenheit, die Reihe in ihrer geordneten zeitlichen Abfolge zu schauen. Ihr startet mit der Prequel-Trilogie von 1999 bis 2005, geht dann zu den zwei Spin-Offs über und seht dann erst die Original-Trilogie. In dieser Variante lernt ihr zuerst Anakin Skywalker kennen und erfahrt, wie die Ereignisse in der Original-Trilogie überhaupt zustande kamen. Da die Prequels allerdings zum schwächsten Teil der Saga gehören, wird der Start ins „Star Wars“-Universum etwas holprig.

  • „Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung“ (1999)
  • „Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger“ (2002)
  • „Star Wars: Clone Wars“ (2008) – Animierter Film
  • „Star Wars Episode III: Die Rache der Sith“ (2005)
  • „Solo: A Star Wars Story“ (2018)
  • „Rogue One: A Star Wars Story“ (2016)
  • „Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung“ (1977/1997)
  • „Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück“ (1980/1997)
  • „Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983/1997)
  • „Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht“ (2015)
  • „Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi“ (2017)
  • „Star Wars Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers“ (2019)

Selbst etliche Fans wissen vermutlich nicht, wie all diese Figuren unter ihren Masken aussehen:

„Star Wars“-Filme: Die „Machete“-Reihenfolge

Blogger Rod Hilton hat auf der Website nomachetejuggling.com eine sehr populäre Reihenfolge entwickelt, in der sich die Weltraumsaga ebenfalls schauen lässt. Diese Variante überspringt den eher kindlichen Teil „Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung“ und konzentriert sich voll und ganz auf die Geschichte der Skywalkers.

Dabei verfolgt ihr die Entwicklung von Luke und Anakin Skywalker quasi parallel, bevor die Geschichte dann in „Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ zusammenläuft. Die Episoden 7, 8 und 9 bringen zwar die Handlung von Luke Skywalker mehr oder weniger zu Ende, da die Figur hier aber nicht mehr im Zentrum der Erzählung steht, wird sie in der Aufzählung nicht erwähnt. Die „Machete“-Reihenfolge lässt einige Handlungsstränge bewusst aus und ist eher für Fans gedacht, die schon etwas vertrauter mit der Reihe sind.

  • „Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung“ (1977/1997)
  • „Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück“ (1980/1997)
  • „Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger“ (2002)
  • „Star Wars Episode III: Die Rache der Sith“ (2005)
  • „Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983)

Ihr kriegt nicht genug von der weit, weit entfernten Galaxis? Hier findet ihr alle „Star Wars“-Serien im Überblick.

„Star Wars“-Filme: Die Reihenfolge für Kinder

Wollt ihr gemeinsam mit euren Kindern ins „Star Wars“-Universum einsteigen, dann kommt die Kinderfreundlichkeit der einzelnen Filme mit ins Spiel. In vielen Erziehungs-Foren wird angeregt darüber diskutiert, ab wie vielen Jahren der Nachwuchs die Geschichten der weit, weit entfernten Galaxis sehen sollte. Zu einem endgültigen Ergebnis kommt aber keine Gruppe, weil es einfach zu stark von der individuellen Reife eines Kindes abhängt.

Geht es nach der FSK der „Star Wars“-Filme, dann dürfen Kinder unter 12 Jahren nur „Star Wars Episode I“ und die überarbeitete Fassung von „Star Wars Episode IV“ sehen, denn diese haben eine Altersfreigabe ab 6 Jahren. Alle anderen „Star Wars“-Teile sind ab 12 Jahren freigegeben. Aber: In Begleitung eines Erziehungsberechtigten dürfen auch Kinder ab sechs Jahren einen („Star Wars“) FSK 12-Film im Kino oder zu Hause sehen. Unsere Liste ist ein unverbindlicher Vorschlag, in welcher Reihenfolge ihr die Filme mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren sehen könnt. Die übersprungenen Filme könnt ihr wahlweise allein schauen und eurem Nachwuchs erzählen.

  • „Star Wars Episode I“ – FSK 6: Als Kinderfilm konzipiert und ab 6 Jahren. Bösewicht Darth Maul ist aber etwas gruselig.
  • „Star Wars Episode II“ – FSK 12: Deutlich mehr Kämpfe, aber ohne Blut.
  • „Star Wars: Clone Wars“ – FSK 12: Viele Kämpfe, aber kindgerechte Animationen.
  • „Solo: A Star Wars Story“ – FSK 12: Intensive Action-Szene zu Beginn, ansonsten lockert der launige Humor viel auf. Mit über 2 Stunden recht lang.
  • „Star Wars Episode IV“ – FSK 6: Recht märchenhaft und ab 6 Jahren. (Darth Vader hat allerdings schon vielen Kindern Angst eingejagt).
  • „Star Wars Episode VI“ – FSK 12: Der Rancor ist gruselig, die Teddy-ähnlichen Ewoks dagegen sehr knuddelig. Happy End inklusive.
  • „Star Wars Episode VII“ – FSK 12: Viele Kämpfe, aber auch viel Humor.
  • „Star Wars Episode VIII – FSK 12: Unter Vorbehalt. Snoke ist relativ gruselig und der Film ist sehr lang. Auch hier lockert der Humor die Handlung auf.

Diese „Star Wars“-Filme sind nicht unter 12 Jahren zu empfehlen:

  • „Star Wars Episode V“ – Viele Kämpfe, ein Yeti-Monster und ein ziemlich düsteres Ende.
  • „Star Wars Episode III“ – Die Rache der Sith fällt ziemlich radikal aus.
  • „Rogue One“ – Der mit Abstand düsterste und pessimistischste Star Wars-Film.
  • „Star Wars Episode IX“ – Der eh schon unheimliche Imperator ist hier körperlich quasi zerfallen. Allein die Eröffnungsszene mit ihm und die „böse Rey“-Illusion dürfte vielen Kindern den Schlaf rauben.

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