Nicht alle warten voller Spannung auf den vierten Teil der Toy-Story-Reihe. Der dritte Teil hätte als hervorragender Abschluss stehen bleiben können. Pixar und Disney haben anders entschieden und wollen im August den finalen Teil des Franchise präsentieren. Der erste lange Trailer hat allerdings für große Verwunderung bei manchen Fans gesorgt.

Dieser animierte Publikumsliebling schrieb Geschichte: Pixar schuf mit dem Märchen um lebendige Spielzeuge den ersten komplett computeranimierten Kino-Langfilm und katapultierte sich nicht zuletzt wegen der kreativen und aberwitzigen Umsetzung an die Spitze der CGI-Filmstudios. Im Sommer 2019 kommt der vierte und finale Teil der Reihe in die Kinos und den ersten langen Trailer seht ihr hier:

Was ist mit Andy passiert? Oder ist er sein Sohn?

Habt ihr den Trailer angeschaut? Ist euch die Sequenz aufgefallen, in der Andy zu sehen ist? Viele Fans bemerkten, dass er sehr anders aussieht als in den Filmen zuvor. Ist das ein Redesign oder soll es Andys Sohn darstellen, was auch einige vermuten. Hier die Debatte auf Twitter:

 

Der Kultfilm profitiert von der Fortsetzungs-Welle

Der 26. Januar 2017 stand ganz im Zeichen des Animationsfilms: Die Universal Studios zeigten sich fortsetzungsfreudig und gaben gleich drei Sequel-Produktionen bekannt. So erwartet uns 2019 „Pets 2“, gefolgt von den „Minions 2“ und der Fortsetzung der tierischen Casting-Show-Parodie „Sing 2“. Die Konkurrenz von Disney/Pixar schläft also keineswegs und erinnert uns an die Frage, was denn nun aus Pixars wagem Versprechen eines „Toy Story 4″- Kinostarts geworden ist?

Ursprünglich war Pixar dafür bekannt, auf neue Stoffe zu setzen, statt alte in endlosen Fortsetzungsreihen aufzuwärmen. Bis die ungebrochene Nachfrage der Fans nach Wiedersehen mit ihren Helden auf die sprudelnde Kreativität der Macher traf, die ihrerseits noch genügend Ideen in Petto hatten, um ihre liebgewonnenen Figuren zu neuem Leben zu erwecken. So kamen 1999 „Toy Story 2“ und 2010 „Toy Story 3„. Die Trilogie in einer für heutige Hollywood-Verhältnisse ungewöhnlich langen Zeitspanne von 15 Jahren zu veröffentlichen, brachte immerhin guten Zuwachs unter den jungen Fans. Für wartende Kinder kann Zeit ungemein langsam verstreichen und auch Geduld ist eher etwas, das man mit dem Alter lernt - kein Wunder also, dass die jüngste Generation bis zum „Toy Story 4“ Kinostart mit den Hufen scharrt.

Kinostart von Toy Story 4 ständig verschoben: Wann kommt die Fortsetzung?

In der Tat weckte die Ankündigung des Pixar-Mitbegründers John Lasseter, „Toy Story 4“ sei für 2017 geplant, Hoffnung - die sich gleich wieder schmälerte, als das Startdatum erst auf 2018 und schließlich sogar auf 2019 verschoben wurde. Cowboy Woody, Buzz Lightyear und Co. mussten ihren Platz in Pixars Plan der Kino-Releases erst „Cars 3“ überlassen und dann den Incredibles 2, was das Erscheinungsdatum für „Toy Story 4“ nicht nur ins ferne 2019 rückte, sondern auch anfällig für weitere Veränderungen macht. Bislang ist geplant, dass der vierte Teil im Juni 2019 in den USA und Brasilien in die Kinos kommt. Wir hoffen, dass auch der deutsche Start in diesem Zeitraum liegt.

Dabei könnte sich Disney/Pixar mit dem „Toy Story 4“-Release nochmal ordentlich die Taschen füllen. „Toy Story 3“ nahm im Jahr 2010 mehr als eine Millarde US-Dollar weltweit an den Kinokassen ein und galt lange als erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten - bis er 2013 von Disneys Megahit „Die Eiskönigin“ abgelöst wurde. Inzwischen sind neben der Filmreihe auch diverse Kurzfilme um die Spielzeughelden Woody und Buzz erschienen, wie „Toy Story of Terror„, „Toy Story: Small Fry“, „Toy Story Toons: Urlaub auf Hawaii“ oder das Spinoff „Buzz Lightyear of Star Command: The Adventure begins„.

Zur Einstimmung der Trailer zum letzten Film „Toy Story 3“: Spielzeug ausmisten? Nix da!

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Cast, Crew und Handlung von Toy Story 4

„Wir alle lieben diese Charaktere so sehr, sie sind wie Familienmitglieder für uns““, so Lasseter. „“Wir möchten nichts mit ihnen machen, was nicht mindestens den Standard der früheren Filme erreicht oder sogar übertrifft.“ Diese vielversprechenden Worte von Animations-Mastermind und Pixar-Vizechef Lasseter erwecken ebenso viel Vorfreude, wie die bereist bestätigte Riege der Filmschaffenden, die als Crew an dieser „Toy Story“-Fortsetzung mitwirken werden. Lasseter wird wie in den beiden ersten Filmen Regie führen, ihm zur Seite stehen Pixar-Veteranen Andrew Stanton („Findet Nemo“), Pete Docter („Oben“) und „Toy Story 3“-Regisseur Lee Unkrich. Das Drehbuch sollen jedoch Rashida Jones und Will McCormack schreiben und wir dürfen gespannt sein, welchen neuen Sidekick oder Gegenspieler sie sich für Woody und Co. diesmal ausdenken. Ob der Cast um Woody-Sprecher Tom Hanks im vierten Teil wieder dabei sein wird und welche neue Synchronisations-Besetzung uns mit neuen Figuren erwartet, ist noch nicht bekannt.

Zur Handlung und Entstehung sagt Lasseter: „Der dritte Teil hat die Geschichte von Woody, Buzz und Andy zu einem so wunderschönen Ende gebracht, dass wir lange Zeit noch nicht einmal darüber nachgedacht haben, einen weiteren Film zu machen. Aber als Andrew, Pete, Lee und mir diese neue Idee kam, konnte ich nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken. Es war so spannend, dass ich wusste, dass wir diesen Film einfach machen müssen – und ich selbst Regie führen möchte.“

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