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"Blade Runner 2": Ridley Scott verrät neue Details

Author: Teresa OttoTeresa Otto |

Blade Runner 2049 Poster
© Warner-Columbia Filmverleih

Der Regisseur stürzt sich derzeit von einem Projekt direkt in das nächste. Doch von seinen ersten Werken kann er auch heute nicht die Finger lassen und ist nun maßgeblich an den Fortsetzungen beteiligt.

Ridley Scott konnte sich in einer frühen Karriere vor allem mit Science-Fiction-Filmen profilieren, die heute zu Klassikern wurden und ein ganzes Franchise nach sich zogen. Mit „Alien“ und „Blade Runner“ war ihm ein Kult-Status sicher.

Während seiner Promotiontour für „Der Marsianer - Rettet Mark Watney“ gab bereits einige Details über seine Pläne für die „Prometheus“-Fortsetzung bekannt. Und auch an dem nunmehr fünften Alien-Film mit Sigourney Weaver ist er nicht ganz unbeteiligt.

Doch sein Klassiker „Blade Runner“ aus dem Jahr 1982 bekam bislang keine Fortsetzung, obwohl der Film heute als einer der besten Science-Fiction-Filme bezeichnet wird. Dies mag vor allem daran gelegen haben, dass es während der Dreharbeiten einige Probleme zwischen Studio und Regisseur gab. Die Folge: Heute gibt es sage und schreibe fünf verschiedene Versionen des Films, von der der „Final Cut“ von Scott abgesegnet ist.

Harrison Ford erneut dabei

Der Regisseur sprach nun im Interview mit „Yahoo Movies“ über die Fortsetzung „Blade Runner 2„, die bereits seit Jahren in Planung ist. Nach langem Zögern gab auch Harrison Ford wieder sein Okay für den Film, der laut Scott zum Skript meinte, es sei das beste, welches er je gelesen habe.

Damals war die Rolle von Harrison Ford als Rick Deckard bis zur letzten Szene nicht aufgelöst. Der Disput, ob er als Jäger der Replikanten wohl selbst einer ist, entzweit heutzutage nicht nur die Fans, sondern auch die Beteiligten selbst. Ford ist der Meinung, er habe einen Menschen dargestellt, Scott hingegen beteuert, Deckard sei ein Replikant.

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Die Frage wird endgültig im Sequel geklärt werden, da die Replikanten eigentlich nach vier Jahren sterben. Die Handlung soll jedoch laut Scott 30 Jahre später spielen, sodass Deckard wohl längst seinen letzten Tag auf Erden verbracht haben müsste.

Neu hinzustoßen wird Ryan Gosling, der auch für weitere mögliche Fortsetzungen eine führende Rolle im Franchise übernehmen soll. Was dies für die Geschichte in den dargestellten zeitlichen Rahmen bedeutet, fasste Scott wie folgt zusammen:

“It was 2017, so coming back it’ll be 2047 roughly. As young as you can play Ryan Gosling. He’s 34, but he looks 27 when he’s doing his push-ups. So maybe 2050.“

„Wir befanden uns im Jahr 2017. Wenn wir zurückkehren wird es ca. 2047 sein. Dies ist so jung, wie Ryan Gosling sein kann. Er ist 34, aber er sieht aus wie 27, wenn er seine Liegestütze macht. Es ist vielleicht 2050.“

Die Regie soll Denis Villeneuve übernehmen, dessen Film „Sicario“ in dieser Woche in den deutschen Kinos anläuft. Wann das Sequel von „Blade Runner“ zu sehen sein wird, ist noch nicht klar. Zuvor können deutsche Zuschauer ab morgen, dem 01. Oktober 2015, Ridley Scotts neuesten Film „Der Marsianer - Rettet Mark Watney“ in den Lichtspielhäusern sehen.

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