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„Wonder Woman“: Mann klagt gegen Aufführungen des Filmes

Ronny Zimmermann |

Wonder Woman Poster
© Warner

Der neue Superhelden-Kracher „Wonder Woman“ ist noch nicht einmal angelaufen, da gibt es schon mächtig Ärger wegen des Amazonen-Spektakels. Erst vor Kurzem berichteten diverse Internet-Medien, dass der Film im Libanon verboten wurde, weil die Hauptdarstellerin von israelischer Herkunft sei. Jetzt wettert ein berühmt berüchtigter US-Bürger gegen die Aufführung des Films und hat sogar eine juristische Beschwerde bei den Behörden eingereicht.

Mashable.com berichtet, dass der in den Vereinigten Staaten berüchtigte Republikaner Jason Posobiec offiziell eine juristische Beschwerde gegen drei Aufführungen von „Wonder Woman“ eingereicht hat, zu denen nur Frauen Zutritt erhalten sollen. Er sieht sich wohl in seinen demokratischen Rechten eingeschränkt und bezeichnet die Aktion des Kinos als diskriminierend.

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Der Mann ist ein bekannter US-Republikaner

Posobiec ist kein Unbekannter in den USA. Als Unterstützer von Donald Trumps Politik tritt er regelmäßig im TV und Radio auf und rüpelt gegen alles und jeden, der nicht seine ganz eigenen Ansichten teilt. Dazu gehören vor allem die amerikanischen Demokraten aber auch die Regierungen Deutschlands und Frankreichs.

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Dabei will er den Film nicht mal sehen

Nun fühlte sich Posobiec wohl in seinen Grundrechten beschnitten, als ein Kino in Texas drei von bisher 70 geplanten Vorstellungen von „Wonder Woman“ nur für Frauen ausgewiesen hat. Er reichte offiziell Beschwerde ein und postete dies medienwirksam auf Twitter. In einem weiteren Tweet gab er allerdings zu Protokoll, dass er nicht vor habe, den Film überhaupt zu schauen. Seiner Meinung nach sei der Film bestimmt genauso schlecht wie „Batman v Superman: Dawn of Justice“, der vor zwei Jahren erschien.

Die US-Behörden sind durch die offizielle Beschwerde nun gezwungen, den Fall zu untersuchen. Es bleibt zu hoffen, dass sie die Untersuchung schnell abschließen und sich die ganze Angelegenheit nicht zu einer riesigen Steuerverschwendung auswächst.

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