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DC-Star teilt Vorwürfe: Dwayne Johnson soll „Shazam! 2“ sabotiert haben

DC-Star teilt Vorwürfe: Dwayne Johnson soll „Shazam! 2“ sabotiert haben
© IMAGO / Picturelux

Nach „Black Adam“ ging jetzt auch „Shazam! 2: Fury of the Gods“ mächtig baden. Zu beiden Flops sollen laut einem Bericht Dwayne Johnsons Ambitionen beigetragen haben.

Das DC Universe (DCU) befindet sich aktuell in einer wahrlich merkwürdigen Situation. Obwohl das mächtige Marvel Cinematic Universe (MCU) gerade zu straucheln scheint, kann die Konkurrenz dies nicht für sich nutzen, da sich die DC-Filmreihe in einer kuriosen Übergangsphase befindet. „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn beaufsichtigt zusammen mit Produzent Peter Safran den Neustart von Superman, Batman und Co. Dieser nimmt allerdings erst 2025 wirklich Formen an, was bedeutet, dass die DC-Filme, die uns bis dahin noch erwarten, für einige an Bedeutung verloren haben.

Das erste Opfer dieser Entwicklung könnte „Shazam! 2: Fury of the Gods“ sein. Nachdem der erste Teil – den ihr hier bei Amazon im Abo streamen könnt – noch ein Überraschungshit war, geht die Fortsetzung aktuell baden: Gerade einmal 66 Millionen US-Dollar spielte sie zum Start weltweit ein, für einen Film dieses Ausmaßes eindeutig zu wenig, zumal die Kritiken auch äußerst negativ ausfielen, was Schauspielerin Rachel Zegler wiederum zu einem verbalen Gegenschlag animierte:

Ein neuer Bericht führt jetzt jedoch einen weiteren Grund für den ausbleibenden Erfolg von „Shazam! 2: Fury of the Gods“ ins Felde. Laut The Wrap (via The Hollywood Reporter) hat Dwayne Johnson dem Film mit seinem Ziel, die DC-Filmsparte gefühlt zu übernehmen, enorm geschadet.

Dwayne Johnson soll „Shazam! 2“-Auftritte verboten haben

Es ist noch gar nicht so lange her, da machte Dwayne Johnson Anstalten, sich als Retter der gebeutelten DC-Filme zu inszenieren. Sein Herzensprojekt „Black Adam“, in dem er den titelgebenden Anti-Helden spielt, sollte laut seiner Aussage eine neue Ära einläuten. Zudem machte Johnson deutlich, dass es ihm zu verdanken ist, dass Henry Cavill als Superman zurückkehrt, Cameo in „Black Adam“ inklusive. Dabei blieb es jedoch auch: Der Film floppte an den Kinokassen und Warner gab die Zügel eben lieber James Gunn und Peter Safran in die Hände, die dem angestrebten „Black Adam 2“, in dem dann Dwayne Johnsons Figur auf Cavills Superman treffen sollte, einen Riegel vorschoben und fürs Erste keine Verwendung für Johnson in ihren Planungen haben. Die Rückkehr von Cavill als Man of Steel scheiterte ebenso. Was euch stattdessen im DCU erwartet, verrät euch unser Video:

DCU: Das wird das neue Filmuniversum von DC

Wie The Wrap berichtet, habe Dwayne Johnson zuvor verhindert, dass die Darsteller*innen der Justice Society of America, die in „Black Adam“ zu sehen waren, in „Shazam! 2: Fury of the Gods“ auftauchen. Regisseur David F. Sandberg hatte The Hollywood Reporter schon zuvor verraten, dass diesem Auftritt drei Tage vor dem geplanten Drehstart der Stecker gezogen wurde, nannte als Grund dafür aber nicht Johnsons Veto. Der Bericht von The Wrap behauptet zudem, dass Shazam-Darsteller Zachary Levi eigentlich in „Black Adam“ vorbeischauen sollte, dies habe Dwayne Johnson allerdings ebenso unterbunden.

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Als Grund wird genannt, dass Johnson seinem Projekt die volle Aufmerksamkeit bescheren wollte, um es als Zentrum der von ihm angestrebten neuen DC-Ära zu etablieren. Das scheiterte wie erwähnt eindeutig und könnte jetzt auch „Shazam! 2“ geschadet haben, da die Produktion umplanen musste und nicht von der möglichen Werbung durch Levis geplanten Auftritt in „Black Adam“ profitieren konnte.

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Zachary Levi scheint diesen Bericht via Instagram bestätigt zu haben. Mit seinen Fans teilte er in den Storys Auszüge von dem The-Wrap-Artikel und versah diese mit dem Kommentar „Die Wahrheit soll euch befreien“ (via ComicBook.com).

Entsprechend dürfte das unrühmliche DC-Kapitel in Dwayne Johnsons Karriere um eine weitere negative Geschichte erweitert worden sein. Sein fehlgeschlagener Versuch, „Black Adam“ zum Retter der DC-Filme zu machen, dürfte aufgrund der Machtspielchen seinem Ruf sowohl in als auch außerhalb Hollywoods geschadet haben.

Johnson selbst scheint von seinem Vorhaben aber offenbar trotz des Ergebnisses überzeugt zu sein. Erst kürzlich kritisierte er die Führung von Warner Bros. dafür, dass sie Henry Cavill als Superman nicht zurückholen, sondern die Rolle einem anderen Darsteller geben werden. Etliche Fans dürften dieser Einschätzung wohl sogar zustimmen, allerdings nur, weil sich Cavill solch enormer Beliebtheit erfreut; Black Adam trauern hingegen wohl die wenigsten hinterher. Ob die Superman-Entscheidung vielleicht sogar richtig war, erfahren wir ab dem 10. Juli 2025 in den Kinos, wenn „Superman: Legacy“ startet, den James Gunn auch als Regisseur und Autor übernimmt. Jetzt seid aber zunächst ihr gefragt: Wie gut kennt ihr euch bei den DC-Filmen aus?

Das große DC-Filmquiz: Wie gut kennt ihr die Comicverfilmungen der letzten Jahre?

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