„Der Unsichtbare“-Trailer: Universals Klassiker im neuen Horrorgewand der „Purge“-Macher

Hy Quan Quach |

In Zusammenarbeit mit den Horrorspezialisten von Blumhouse Productions hat Universal Pictures den Klassiker „Der Unsichtbare“ neu aufgelegt. Und im allerersten Trailer muss Elisabeth Moss um ihr Leben fürchten.

 

Es ist noch gar nicht so lange her, da kündigte Universal Pictures ein Dark Universe an. In diesem düsteren Monster-Universum sollten die Schreckensgestalten Mumie, Frankensteins Monster, Wolf-Man, Dr. Jekyll und Mister Hyde und weitere Wesen der Nacht erst mit eigenen Filmen auf die Leinwand zurückkehren, bevor sie in einem finalen Film à la „Marvel‘s Avengers“ aufeinandertreffen sollten. Das noch vor „Die Mumie“ mit Tom Cruise und Russell Crowe erschienene „Dracula Untold“ gehörte allerdings nicht zum Dark Universe. Doch mit dem Flop des Cruise-Streifens wurde auch das Dark Universe begraben.

Universal Pictures wollte aber die kostspieligen Pläne nicht ganz begraben. Stattdessen wurde eine Zusammenarbeit mit Blumhouse beschlossen. Der Horror- und Thrillerspezialist, aus dessen Werkstatt schon Hits wie die „Paranormal Activity“- und die „The Purge“-Reihen erschienen sind, ist für seine kostengünstigen Genreproduktionen bekannt. Und für „Der Unsichtbare“ zeichnet zudem Leigh Whannell als Regisseur und Drehbuchautor verantwortlich. Whannell hat gemeinsam mit James Wan das Torture-Porn-Genre quasi erfunden und drängt seit kurzem ebenfalls als Regisseur auf den Markt. Zuvor konzentrierte sich der 42-Jährige auf das Schauspiel sowie auf seine Tätigkeit als Drehbuchautor und Produzent.

„Der Unsichtbare“ ist ein schlimmer Stalker

In der Neuauflage, basierend auf dem gleichnamigen Roman des britischen Schriftstellers H. G. Wells, befindet sich Cecilia Kass (Elisabeth Moss) in einer von Missbrauch und Gewalt beherrschten Beziehung mit dem genialen, aber unberechenbaren Wissenschaftler Adrian Griffin (Oliver Jackson-Cohen). Eines Nachts gelingt ihr aber endlich die Flucht mit Hilfe ihrer Schwester (Harriet Dyer) und ihres langjährigen Freundes James (Aldis Hodge) und seiner Tochter Sidney (Storm Reid). Dann erfährt Cecilia, dass ihr Ex Selbstmord begangen und ihr sein Vermögen vermacht hat. Doch irgendwas sagt ihr, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Und ihre böse Vorahnung sollte sich noch bewahrheiten, denn irgendjemand oder irgendetwas stellt ihr nach.

Der erste Trailer sieht schon mal ziemlich vielversprechend aus für Genrefans. Blumhouse hat schon öfter bewiesen, dass sie es verstehen, maximalen Suspense mit minimalem Budget zu generieren. Und auch ohne Johnny Depp, der im Dark Universe zum Unsichtbaren hätte werden sollen, dürfte „Der Unsichtbare“ interessant werden.

Deutscher Kinostart des Horrorthrillers ist der 12. März 2020.

H. G. Wells‘ Roman wurde schon mehrmals verfilmt

Bereits 1933 erschien mit „Der Unsichtbare“ von James Whale eine Verfilmung des H.-G.-Wells-Klassikers von 1897. Danach folgten etwa mit „Der unsichtbare Agent“ von 1942 und „Jagd auf einen Unsichtbaren“ von 1992 mit Chevy Chase in der Hauptrolle Verfilmungen, die sich nur noch lose an die Vorlage hielten. Dafür hievten sie das Material auf die Komödienschiene. Erst mit dem seinerzeit technisch überzeugenden „Hollow Man – Unsichtbare Gefahr“ von Paul Verhoeven wurden die Horrorelemente wieder in den Fokus gerückt. Hier wurde auch der missbräuchliche Charakter des Unsichtbaren hervorgehoben. Ein Element, das offenbar auch in der Neuverfilmung von Whannell thematisiert wird.

Könnt ihr erraten, welcher Serienkiller welches Mordinstrument benutzt?

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