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Gruseliger Horrorkurzfilm „Larry“ gibt Vorgeschmack auf Langspielversion

Ronny Zimmermann  

Am 08. Dezember 2017 veröffentlichte der bislang nur durch Kurzfilme aufgefallene Regisseur Jacob Chase seinen Horror-Kurzfilm „Larry“ im Internet. Mit diesem zwölften seiner Kurzfilme konnte er nun die Aufmerksamkeit eines großen Hollywoodstudios erhaschen.

Wie Deadline berichtet, hat sich das unter anderem von Steven Spielberg geründete Entertainment-Unternehmen Amblin Partners die Rechte für die Auswertung des Horror-Kurzfilmes „Larry“ in Form eines Langspielfilmes gesichert. Der Regisseur und Schreiber des Ausgangsmaterials Jacob Chase wird diese Rollen auch bei der langen Version seiner Filmidee übernehmen.

In dem Kurzfilm „Larry“ geht es um ein furchteinflößendes Monster namens Larry, dessen Präsenz sich durch Hightech-Geräte wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets manifestiert. Jacob Chase hat diese äußerst spannend inszeniert, wovon ihr euch im Folgenden in voller Länge selbst überzeugen könnt:

„Larry“ soll ein Horrorfilm à la „The Ring“ werden

Die Langspielversion von „Larry“ soll die Grundidee des Kurzfilmes aufgreifen, allerdings gekoppelt an die Geschichte eines gestörten Jungen, der das Monster aus seinen eigenen Albträumen erschafft. Der Film soll ein bodenständiger Horrorfilm werden, der sich an solchen Vorbildern wie „The Ring“ und „Poltergeist“ orientiert.

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Sollte „Larry“ auch in der Langspielversion ein Hit werden, würde er prominenten Vorreitern wie „Lights Out“ und „Mama“ folgen, die beide zuvor nur als Kurzfilme existierten und mit wenig Budget weltweit jeweils knapp 150 Millionen US-Dollar einspielten.

Für Jacob Chase könnte dies einen großer Schritt vorwärts in seiner Karriere als Filmemacher bedeuten. Immerhin ist Amblin kein Leichtgewicht in der Filmbranche und ein guter Kontaktelieferant für weitere große Filmprojekte.