A Quiet Place Poster

„A Quiet Place”: Neuer Horrorfilm mit Emily Blunt schockiert und begeistert Festivalbesucher

Susan Engels  

Ari Asters Horrorfilm „Hereditary“ wurde dieses Jahr auf dem Sundance Film Festival mit viel Vorschusslorbeeren bedacht. Auf dem South by Southwest Festival in Texas wurde nun der nächste Grusel-Schocker vorgestellt, der selbst hartgesottenen Horrorfans den Angstschweiß auf die Stirn getrieben haben soll. Die Reaktionen sprechen jedenfalls Bände und klingen mehr als vielversprechend.

Absolute Stille verheißt im Horrorfilm meist nichts Gutes. In John Krasinskis neuester Regiearbeit „A Quiet Place“ ist die wortlose Kommunikation der fünf Protagonisten Voraussetzung für ihr Überleben. In einer postapokalyptischen Welt bewegen sie sich ausschließlich barfuß und auf Zehenspitzen fort, streuen Sand auf die Wege, um das kleinste Geräusch einzudämmen, um bloß nicht gehört zu werden.

Düstere Kreaturen lassen bei der kleinsten Geräuschkulisse ihren Jagdinstinkt walten, um die letzte übrig gebliebene Familie auszulöschen. Auf dem South by Southwest Festival (SXSW) feierte der Horrorfilm am vergangen Freitag seine Premiere und sorgte dort vor allem für schockierte Zuschauer.

Mit absoluter Stille verstört „A Quiet Place“ seine Festivalzuschauer

Ein Kinosaal voller Angst und Gänsehaut

Auf dem bekannten Festival in Austin, Texas wurde Krasinskis Horrorfilm erstmals auf der großen Leinwand gezeigt. Angie Han von der britisch-amerikanischen Nachrichten-Seite Mashable schreibt in der Kritik zu „A Quiet Place“ als erstes von ihren Händen, die nach dem Screening so sehr schmerzten, weil sie sich vor Anspannung zu feste in den Kinosessel gekrallt habe. Der Saal, so berichtet die Journalistin, habe während der Vorstellung getobt, nicht vor Jubel, sondern vor Angst. Sie lobt den US-amerkanischen Schauspieler und Regisseur, denn das, was er geschafft habe, ist heutzutage alles andere als einfach: „It’s not easy to make an entire room full of movie fans scream in terror.“

Wegen dieser Horrorfilme mussten Zuschauer ins Krankenhaus.

Auch in den sozialen Netzwerken häufen sich schockierte, aber gleichzeitig begeisterte Zuschauerstimmen. Vor allem das Sounddesign findet beim Publikum und bei den Kritikern (z.B. Bloody Disgusting) immer wieder lobende Erwähnung. Als „großartige“, „schockierende“, „emotionale“, aber vor allem „verstörende“ Horror-Mär habe der Schocker sein Publikum „gequält“ und mächtig Eindruck hinterlassen.

Ein Familienprojekt

Für „A Quiet Place“ hat sich  Regisseur John Krasinski seine Ehefrau, die Schauspielerin Emily Blunt, mit ins Boot geholt und damit ein kleines Familienprojekt an den Start gebracht. Für die Produktion zeigte sich unter anderem „Transformers“-Visionär Michael Bay verantwortlich. Ob der enorme Hype gerechtfertigt ist und seinen Weg über den großen Teich findet, wird sich am 12. April 2018 zeigen. Spätestens dann heißt es nämlich auch in den deutschen Kinos: „Wenn sie dich hören, jagen sie dich!“

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