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Filme wie: „Don't Breathe“ - Hier sind 3 Horrorfilme, die noch besser sind

Filme wie: „Don't Breathe“ - Hier sind 3 Horrorfilme, die noch besser sind

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Mit „Don’t Breathe“ hat Regisseur Fede Alvarez einen echten Horror-Hit abgeliefert. Alle Welt spricht über den „Blind Man“. Doch auch die temporeiche Inszenierung und die klaustrophobische Stimmung des Kammerspiels machen Alvarez‘ Film zu einer effektiven Attacke auf das Nervenkostüm. Es geht aber noch schlimmer! Hier sind drei Horrorfilme, die noch besser sind als „Don’t Breathe“.

Untitled design

Dass das US-Publikum Fede Alvarez‘ („Evil Dead“) zweiten Horrorfilm aktuell auf Händen trägt, verwundert nicht wirklich. „Don’t Breathe“ ist sehr straff inszeniert, hat viele zähneknirschende Spannungsspitzen und einen durchweg überzeugenden Cast. Doch die eigentlichen Trümpfe des Films werden woanders gezogen.

Zum einen entfaltet Don’t Breathe“ seine schlichte Handlung aufs engstem Raum. Das Haus des „Blind Man“ ist das tödlichen Spielfeld einer rasanten Jagd durch Schlafzimmer, Keller und Küche. Das gibt dem Film eine unangenehm vertraute Atmosphäre. Zum anderen arbeitet der Film sehr effektiv mit dem Thema der Blindheit. Fede Alvarez hat dabei ein paar gute Ideen, um maximalen Grusel aus diesem - im Horrorfilm nicht gerade unbekannten Plot-Vehikel - herauszuholen. Wer nach dem Kinobesuch auf der Suche nach ähnlich veranlagten Filmen ist, dem seien die folgenden drei Exemplare deshalb ans Herz gelegt.

Green Room (2015) – Das brutalere Kammerspiel

Green Room 2015 Filmplakat

Ähnlich wie „Don’t Breathe“ entfaltet auch „Green Room“ von Jeremy Saulnier einen Überlebenskampf auf engstem Raum. Und ähnlich wie Fede Alvarez‘ Film macht auch „Green Room“ mit sehr realen Monstern Jagd auf unsere Nerven. Genau in dieser Hinsicht überflügelt „Green Room“ dann auch „Don’t Breathe“´. Jeremy Saulniers Film ist ein nach Angstschweiß stinkendes Moshpit voll bissiger Kraft und ursprünglicher Gewalt. Ein im besten Sinne schlichter Film, der sich ganz ohne Wenn und Aber seinen dramatischen Momenten hingibt und sich jedweden Subtext verbietet.

Angst, Schmerz, Überleben – das ist das einfache, physische Vokabular von „Green Room“. Das Ergebnis dieses reduzierten Satzbaus ist eine erfrischend peinigende Tour de Force, die das Wort „Thriller“ besser buchstabiert als es „Don’t Breathe“ tut.

Blink (1993) – Das bessere Spiel mit der Blindheit

Blink 1994 Filmplakat

Das Thema der Blindheit wird in Horrorfilmen in schöner Regelmäßigkeit verwendet, um damit beim Publikum eine unmittelbare, körperlich Angst zu erzeugen. Unvergessen etwa die hochgradig spannenden Szene, in welcher Clarice Starling (Jodie Foster) in „Das Schweigen der Lämmer“ gegen den mit einem Nachtsichtgerät ausgestatteten Killer Buffalo Bill (Ted Levine) antritt. Besonders ausführlich setzte sich in den 90er-Jahre auch „Blink“ mit dem Thema auseinander.

Emma, gespielt von Madeleine Stowe, erlangt in diesem von Michael Apted („James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“, „Gorillas im Nebel“) gekonnt inszenierten Thriller dank eines medizinischen Eingriffs ihr Augenlicht zurück. Das Glück währt nicht lange, denn ein vergewaltigender Serienmörder macht Jagd auf Transplantationspatienten. „Blink“ beschwor wie schon der als Vorlage dienende  Thriller-Klassiker „Warte, bis es dunkel ist“ mit Audrey Hepburn ein paar sehr unangenehme Momente, die uns prima mit der Protagonistin mitfiebern lassen. Vor allem mit seinem hochgradig spannenden Finale vermag „Blink“ mehr zu fesseln als „Don’t Breathe“.

Don’t Move (2013) – Das schockierendere Ende

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Mit seinen 88 Minuten ist „Don’t Breathe“ schön knackig gehalten. Dass es noch kürzer geht, ohne dabei jedoch an Wirkung zu verlieren, das belegte vor drei Jahren der Kurzfilm „Don’t Move“ auf eindrucksvolle Weise. Die Ähnlichkeiten sind offensichtlich. Auch Anthony Meltons Film nötig seine Figuren dazu, etwas nicht zu tun. Nur so können sie dem sicheren Tod entkommen. Statt Atmung ist es in „Don’t Move“  die Bewegung. Sechs Freunde treffen sich zu einem Spielabend, der dummerweise von einem Dämon unterbrochen wird. Wer am längsten still stehen kann, gewinnt das (ziemlich blutige!) Spiel.

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