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Marvel-Geheimnis gelüftet – doch MCU-Rolle von „Walking Dead“-Star spaltet die Fans

Marvel-Geheimnis gelüftet – doch MCU-Rolle von „Walking Dead“-Star spaltet die Fans
© Imago/Everett Collection

Bislang war nicht bekannt, wen Steven Yeun im kommenden Marvel-Film „Thunderbolts“ spielen wird. Nun ist es raus und die Fans gehen direkt auf die Barrikaden.

Thunderbolts

Anfang des Jahres erst wurde bekannt, dass Steven Yeun zur „Thunderbolts“-Besetzung hinzustößt. Der „The Walking Dead“-Star, der als Glenn Rhee zu den bis heute beliebtesten Charakteren der langlebigen Serie, ja des gesamten „Walking Dead“-Universums zählt, hat sich aber längst von dieser Rolle emanzipiert. Das hat er mit Filmen wie „Minari – Wo wir Wurzeln schlagen“ und „Burning“ sowie Serien wie „Invincible“ und vor allem „Beef“ mehr als bewiesen. Es wäre also in gewisser Hinsicht unfair, würde man ihn nur auf „The Walking Dead“ reduzieren.

Mit seiner Rolle in „Thunderbolts“ könnte der 39-jährige US-Amerikaner südkoreanischer Abstammung nicht nur seine Popularität weiter steigern, sondern auch endlich dem Mainstream-Publikum klarmachen, dass er mehr ist und mehr kann, als nur Glenn zu verkörpern.

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Schon als Yeun für das „Suicide Squad“ im Marvel Cinematic Universe (MCU) bestätigt wurde, hieß es, dass er nicht nur eine der wichtigsten kommenden Figuren des gesamten MCU verkörpern soll, sondern darüber hinaus auch den Fiesling in „Thunderbolts“ geben darf. Unklar war nur, um welche Figur es sich dabei handeln wird. In den vergangenen Monaten mehrten sich die Gerüchte. Nun ist es offenbar raus. Im Gespräch mit Comic-Künstler David Finch hat es „The Walking Dead“-Schöpfer und Produzent Robert Kirkman enthüllt oder versehentlich verraten. Kirkman und Yeun haben gemeinsam an der Serienadaption gearbeitet, Yeun ist zudem eine der Hauptrollen in Kirkmans ultrabrutaler Amazon-Serie „Invincible“ und spricht dort im englischen Original den Superhelden Mark Grayson alias Invincible:

„Mein guter Freund Steven Yeun wird Sentry in einem Film spielen. Er hat mich angerufen, er war bei einer Kostümanprobe.“

Blickt man nun auf die bestätigten kommenden Projekte von Yeun, gibt es nur eine Schlussfolgerung: Steven Yeun spielt Sentry in „Thunderbolts“. Und genau das dürfte bei Marvel-Fans für Verwirrung sorgen. Denn Sentry ist ein blonder Hüne, trägt auch die Namen Der Goldene oder Goldener Wächter des Guten. Das ist zum einen auf sein goldfarbenes Kostüm zurückzuführen, aber auch auf seine blonde Mähne. Dank eines Superserums verfügt er über die Kraft von tausend explodierenden Sonnen und gilt als einer der mächtigsten Charaktere im Marvel-Universum.

Selbstverständlich obliegt es den Verantwortlichen, darüber zu entscheiden, wie sie eine Vorlage umsetzen wollen, aber gerade Marvel Studios hat in der Vergangenheit mit einigen Besetzungen die Fans verärgert. Während Samuel L. Jacksons Nick Fury positiv aufgenommen wurde, sorgte etwa Tilda Swinton als Älteste in „Doctor Strange“ für jede Menge Kritik. Auch bei Kirkmans vermeintlichem Versprecher sind die Reaktionen gespalten:

„Wenn ihr ‚Beef‘ gesehen habt, wisst ihr, dass Steven [Yeun] die volle Bandbreite besitzt, um den perfekten Bob Reynolds mit all seinen inneren Konflikten zu verkörpern. Der physische Teil ist das, was am wenigsten zählt, wenn wir einen Schauspieler seines Kalibers bekommen.“

„So wird es sich anfühlen, wenn Steven Yeun als Sentry seine Kraft entfaltet.“

„Ich liebe Steven Yeun. Aber warum Sentry, wenn es Alexander Skarsgård gibt?“

„Steven Yuen ist ein großartiger Schauspieler, keine Frage, und ich würde ihn gerne in irgendeiner Rolle im MCU oder im DCEU (oder wie auch immer sie es heute nennen) sehen. Aber Sentry? Ernsthaft? Kommt schon, man. Sie versuchen Marvel/Disney an diesem Punkt zu ruinieren.“

„Kevin Feige, wir wissen, dass du ein Freund der Diversität bist, aber bitte.“

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„Thunderbolts“: Wer ist Sentry?

Faszinierend ist Sentry allemal: Im September 2000 wurde er durch seine Schöpfer Paul Jenkis und Jae Lee erstmals mit der Miniserie „Sentry“ eingeführt. Darin dreht sich die Handlung um den Versager Robert „Bob“ Reynolds, der sich langsam daran zurückerinnert, dass er einst der übermächtige Superheld Sentry war, der als einziger in der Lage war, dem Bösewicht Void die Stirn zu bieten. Auf der Suche nach Antworten und um sich gegen eine Rückkehr Voids zu wappnen, trommelt er alte Weggefährt*innen zusammen. Einer davon ist Dr. Reed Richards alias Mister Fantastic von den Fantastic Four. Als immer mehr Erinnerungen zurückkehren, taucht Doctor Strange auf, um das Unheil abzuwenden, denn der psychisch labile Robert Reynolds ist nicht nur Sentry, sondern auch Void.

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Die Dynamiken, die sich hier geradezu anbieten, sind äußerst reizvoll und bieten Marvel Studios die Möglichkeit, neben Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) auch die Fantastischen Vier in „“Thunderbolts“ einzubinden. Ihren ersten Solo-Auftritt feiern sie hingegen am 30. April 2025 mit „Fantastic Four“. „Thunderbolts“ ist aktuell für einen deutschen Kinostart am 23. Juli 2025 vorgesehen. Es bleibt nur die Hoffnung, dass Sentry hier nicht als Fiesling verheizt wird, dafür ist der Charakter zu mächtig, zu vielschichtig und sein Darsteller zu gut.

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