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Stolze 120 Millionen US-Dollar: Das ist die teuerste Netflix-Serie bislang!


Der Streaming-Anbieter Netflix wirbt für sich mit seinen Eigenproduktionen, also Serien, die der VoD-Anbieter selbst produziert und die deswegen zuerst dort zu sehen sind. Diese Serien lässt man sich einiges kosten, doch eine überbietet mit ihrem Budget alle anderen - und es handelt sich dabei nicht um den offensichtlichsten Kandidaten.

Wenn man das Feld der Netflix-Serien nach der teuersten durchforstet, bieten sich einige als potentielle Lösung an. „House of Cards“ hat mit Kevin Spacey und Robin Wright immerhin zwei namhafte Hollywood-Schwergewichte vorzuweisen, die ein passendes Gehalt beanspruchen. Ambitionierte Projekte wie „Narcos„, „Sense8“ oder „Daredevil“ sind natürlich auch mit Kosten verbunden, doch eine Eigenproduktion stellt sie alle in den Schatten.

Und damit meinen wir nicht einmal „Marco Polo„, deren erste Staffel bei zehn Episoden ganze 90 Millionen US-Dollar verschlungen hat. „The Get Down“ überbietet selbst dieses Budget wohl um gut 30 Millionen US-Dollar. Moment, „The Get Down“? Die Serie wird euch vermutlich nichts sagen, denn sie wurde noch nicht von Netflix veröffentlicht, doch ist schon jetzt die teuerste Produktion des Streaming-Anbieters.

„The Get Down“ ist die teuerste Netflix-Serie bislang

Wie Variety berichtet, hat das Projekt von Baz Luhrmann („Der große Gatsby„) mittlerweile mindestens 120 Millionen US-Dollar gekostet. Dies mag bei einer Musical-Serie über eine junge Truppe aus dem New York der 1970er-Jahre reichlich verwunderlich sein, zumal eigentlich stolze 7,5 Millionen US-Dollar pro Folge eingeplant waren. Doch selbst die reichten letztlich wohl nicht, da „The Get Down“ in den letzten zweieinhalb Jahren mehrmals überarbeitet und pausiert werden musste, womit die Kosten simultan anstiegen.

Ob sich der Aufwand für Netflix gelohnt hat, erfahren wir am 12. August 2016, wenn die ersten sechs Folgen der Serie online gestellt werden.