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„Aliens“-Regisseur James Cameron hält „Alien: Covenant“ für überflüssig

„Aliens“-Regisseur James Cameron hält „Alien: Covenant“ für überflüssig
© 20th Century Fox

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Die „Alien“-Reihe hat trotz ihrer allgemeinen Popularität ein starkes Auf und Ab durchmachen müssen. Nach zwei Filmen zu Beginn, die in die Geschichte eingingen, folgten eine mäßige und eine katastrophale Fortsetzung, bevor sich „Alien“-Regisseur Ridley Scott der Sache wieder annahm. Das Prequel „Prometheus – Dunkle Zeichen“ stieß allerdings eher auf gemischte Reaktionen und laut James Cameron wird auch der neue Film nicht die erhoffte Trendwende bringen.

Mit „Aliens“ hatte James Cameron seinerzeit die undankbare Aufgabe vor der Brust, eine Fortsetzung zu dem hochgeschätzten „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ verantworten zu müssen. Während Ridley Scott bei seinem Auftakt einen Horror-Film erschuf, entschied sich sein Nachfolger für den Genre-Wechsel und brachte einen Action-Thriller in die Kinos, der mit seiner Vietnamkrieg-Symbolik den Nerv der Zeit traf.

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Seither musste die „Alien“-Reihe allerdings eine schwere Zeit durchmachen und hat selbst James Cameron als Fan verloren. Der Regisseur von „Titanic“ und „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ wurde kürzlich in einem Interview mit Vulture auf Ridley Scotts neuesten Film „Alien: Covenant“ angesprochen und zeigte sich von dem Thema generell nicht sonderlich angetan.

Die „Alien“-Reihe ist laut James Cameron irrelevant geworden

Laut Cameron haben die beiden ersten Teile ihren Stellenwert in der Filmgeschichte und vor allem „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt“ inspirierte ganze Generationen von Filmemachern. Seither seien die Themen jedoch in 100 anderen Filmen aufgegriffen worden, weswegen die Fortsetzungen nach „Aliens“ schlicht ihre Bedeutung verloren haben und überflüssig geworden sind.

Dass Ridley Scott mit „Alien: Covenant“, der Fortsetzung zu „Prometheus – Dunkle Zeichen“, die Trendwende gelingt, glaubt James Cameron anscheinend nicht mehr. Allerdings – und diesen Part wollte er besonders hervorheben – werde er sich den Film dennoch ansehen, denn immerhin sei Ridley Scott ein großartiger Regisseur und selbst in seinen nicht so guten Filmen kann Cameron seiner Aussage nach immer noch etwas von ihm lernen.

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Ein eigenes Urteil über „Alien: Covenant“ können deutsche Kinogänger ab dem 18. Mai 2017 fällen, wenn der Xenomorph wieder auf die Jagd geht. James Cameron bastelt derweil daran, seine eigene Filmreihe auf die Beine zu kriegen, denn am 21. Dezember 2018 soll laut derzeitigem Stand „Avatar 2“ in den US-Kinos anlaufen, auf den noch drei weitere Fortsetzungen folgen.