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Alien: Steven Spielbergs Vision vom guten Außerirdischen auf pazifistischer Mission („Unheimliche Begegnung der dritten Art“) beantwortete der britische Regisseur Ridley Scott („Blade Runner“) ein Jahr später mit einem düsteren Horroralptraum, der in punkto Schockdramaturgie neue Maßstäbe setzt. Die bedrohliche Atmosphäre geht zu großen Teilen auf das Konto des Schweizer Künstlers H.R. Giger, dessen klaustrophobische...

Handlung und Hintergrund

Die Besatzung des Weltraumfrachters Nostromo entdeckt auf einem abgelegenen Planeten die übel zugerichteten Reste einer extraterrestrischen Raumfahrtmission und fängt sich dabei einen blinden Passagier ein. Der ungebetene Gast, ein rasant wachsendes, intelligentes Echsenmonster, macht sich an Bord der Nostromo selbständig und beginnt aus den weitläufigen Lüftungsanlagen heraus einen gnadenlosen Vernichtungsfeldzug gegen die Mannschaft.

Die Besatzung des Raumkreuzers „Nostromo“ wird das Opfer eines fremdartigen Organismus, der die Mannschaft nach dem 10-Kleine-Negerlein-Prinzip minimiert. „Alien“ überzeugt weniger durch die reichlich konventionelle Geschichte als die aufwendige und atmosphärische Umsetzung, die den Film bald Kultstatus erlangen ließ.

News und Stories

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Ridley Scott
Darsteller
  • Tom Skerritt,
  • Sigourney Weaver,
  • Veronica Cartwright,
  • Harry Dean Stanton,
  • Sir Ian Holm,
  • John Hurt,
  • Yaphet Kotto,
  • Bolaji Badejo
Drehbuch
  • Dan O'Bannon,
  • Ronald Shusett
Musik
  • Jerry Goldsmith
Kamera
  • Derek Vanlint
Schnitt
  • Terry Rawlings
Buchvorlage
  • Dan O'Bannon

Kritikerrezensionen

    1. Regisseur Ridley Scott benutzt zwei grundlegende Dinge zur Spannungserzeugung: eine ständige Dunkelheit im Raumschiff, und zweitens die nur schemenhafte Darstellung des Aliens bis zum Schluss des Films, wodurch erst die klaustrophobische Atmosphäre entstehen kann. Auch wenn seine Geschichte nicht gerade viel Neues bietet (böse Militärs, gemeine Aliens und Metzeleien nach dem "Zehn kleine Negerlein"-Prinzip), so ist ihm ein außergewöhnlicher Schocker gelungen, sehr spannend und mit einem faszinierenden Geschöpf.

      Die Erfindung des Schweizer Surrealisten H.R.Giger ist ein neuer Organismus, der weit über dem Menschen steht. Ein Wesen, das, perfekt in allen Einzelheiten, niedere Lebensformen als Wirte nutzt und das zum Töten in allen Lebenslagen konzipiert ist, wurde zu einem der alptraumartigsten Geschöpfe in der Filmgeschichte.

      Produziert wurde das Ganze von Walter Hill, der damit wohl mehr Geld verdient haben dürfte als mit seinen eigenen Filmen. Die Folge waren bisher drei Fortsetzungen, sowie auch eine der üblichen Merchandising-Wellen, die sich in Comics, Computerspielen und, eher unüblich, Kunstdrucken und Kalendern äußerte.

      Fazit: Ein spannender, außergewöhnlcher Schocker mit einer alptraumartigen, klaustrophobischen Atmosphäre.
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    2. Steven Spielbergs Vision vom guten Außerirdischen auf pazifistischer Mission („Unheimliche Begegnung der dritten Art“) beantwortete der britische Regisseur Ridley Scott („Blade Runner“) ein Jahr später mit einem düsteren Horroralptraum, der in punkto Schockdramaturgie neue Maßstäbe setzt. Die bedrohliche Atmosphäre geht zu großen Teilen auf das Konto des Schweizer Künstlers H.R. Giger, dessen klaustrophobische Kulissen ebenso wie das spektakuläre Monster ihre Wirkung auf den Betrachter nie verfehlen.
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