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"Django Unchained": Will Smith nennt den wahren Grund für seine Absage

"Django Unchained": Will Smith nennt den wahren Grund für seine Absage

„Django Unchained“ markierte in der Filmographie von Quentin Tarantino einen wichtigen Punkt. Sein Ausflug ins Westerngenre brachte ihm nicht nur den zweiten Oscar und den größten Kassenerfolg seiner Karriere, sondern auch einige Diskussionen über Rassismus und Gewalt ein. Vor allem die Gewaltorgien scheinen bereits im Vorfeld ein Problem gewesen zu sein, haben sie Tarantino doch seine erste Wahl für die Rolle von Django gekostet.

Es dürfte inzwischen kein Geheimnis mehr sein, dass nicht Jamie Foxx die erste Wahl von Quentin Tarantino als Protagonist in „Django Unchained“ war. Eigentlich wollte der Kultregisseur Will Smith für das Projekt gewinnen, der das Angebot aber ablehnte. In der Vergangenheit begründete Smith seine Entscheidung damit, dass er nicht das Gefühl hatte, mit Django die Hauptrolle zu bekommen - immerhin darf ein anderer den Bösen der Geschichte zur Strecke bringen.

Fast drei Jahre später hat Tarantino mit „The Hateful Eight“ (deutscher Kinostart: 28. Januar 2016) bereits seinen nächsten Western in den Startlöchern und Will Smith scheint endgültig den wahren Grund zu nennen, warum es damals mit ihm und „Django Unchained“ nicht funktioniert hat. In einer von The Hollywood Reporter organisierten Gesprächsrunde mit anderen Schauspielern kam Smith einmal mehr auf seine Absage zu sprechen und präsentierte diesmal einen anderen Grund als zuvor.

Mehr dazu: Die besten Western

„It was about the creative direction of the story. To me, it’s as perfect a story as you could ever want: a guy that learns how to kill to retrieve his wife that has been taken as a slave. That idea is perfect. And it was just that Quentin and I couldn’t see . I wanted to make that movie so badly, but I felt the only way was, it had to be a love story, not a vengeance story.“

„Es ging um die kreative Richtung der Geschichte. Für mich war die Story so perfekt, wie man es sich nur wünschen kann: Ein Mann, der lernt zu töten, um seine Frau zu retten, die zur Sklavin gemacht wurde. Die Idee ist perfekt. Und es ging nur darum, dass Quentin und ich nicht einer Meinung waren. Ich wollte diesen Film unbedingt machen, aber ich fühlte, dass der einzige Weg war, es zu einer Geschichte über Liebe zu machen, nicht über Rache.“

Will Smith zieht außerdem den Vergleich zu den Terrorangriffen in Paris, die sich kürzlich ereignet haben und sagte, dass Gewalt Gewalt erzeuge und nur Liebe die Antwort sein könne. Dies ist wahrlich nicht das erste Mal, dass Tarantino mit der Gewalt in seinen Filmen Kontroversen auslöst. Besonders nach „Django Unchained“ musste sich der Regisseur vielen Interviewern stellen, die die Gefahr solcher Darstellungen hinterfragt haben - und das in einer solchen Frequenz, dass Tarantino mehr als einmal der Kragen geplatzt ist.

Wer sich trotz der Kontroversen um ihn auf Tarantinos nächstes Werk, „The Hateful Eight“, einstimmen will, kann dies gerne mit dem folgenden Trailer tun.

The Hateful Eight - Trailer 2 Englisch

 

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