Independence Day

  1. Ø 4
   1996
Independence Day Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Independence Day: Fulminante Mischung aus Science-Fiction-, Kriegs- und Katastrophenfilm über einen vernichtenden Angriff Außerirdischer auf die Erde.

Der New Yorker Ingenieur David und Experten im Pentagon stellen nach einer Mondverfinsterung und Fernsehempfangs-Störungen fest, daß der Erde die Invasion durch Außerirdische bevorsteht. Als ein Raumschiff ein Flüchtlingscamp im Norden Iraks zerstört und ein weiteres UFO an der kalifornischen Küste explodiert, veranlaßt der amerikanische Präsident die Evakuierung aller Städte.

Eine Mondverfinsterung, unerklärliche Fernsehempfangsstörungen und UFOs, die den Himmel verdunkeln, lassen darauf schließen, daß der Erde die Invasion bevorsteht. In letzter Minute befiehlt der amerikanische Präsident die Evakuierung aller Großstädte, doch da ist es bereits zu spät – die Aliens attackieren ohne Vorwarnung. Am Independence Day rüsten sich die Überlebenden – allen voran der US-Präsident, der Computerspezialist Levinson und der Kampfflieger Hiller – zum Gegenschlag.

Die Invasion der Erde steht bevor. Nur ein findiger Wissenschaftler und ein mutiger Kampfflieger können es schaffen, in das Mutterschiff der Aliens zu gelangen, um ihr Computersystem lahmzulegen. Der Film 1996, der alle Rekorde brach.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sometimes, when it rains, it pours: „Independence Day“ zeigt, zu welchen Höchstleistungen Erfolg motivieren kann. „Stargate“-Star Roland Emmerich, in früheren Jahren gerne als „schwäbischer Spielberg“ belächelt, verkürzt den Abstand zum großen Vorbild mit diesem Film beträchtlich, der ihm einen Platz auf der Liste der erfolgreichsten Filmemacher aller Zeiten einbringen könnte. Eines steht fest: Das Rennen um die weltweite Boxoffice-Krone 1996 wird zwischen einem Holländer und einem Deutschen ausgetragen.

    Muß man jedoch bei Jan de Bonts „Twister“ vermuten, daß wenig hängenbleiben wird im kollektiven Bewußtsein außer kurzlebigem Tornado-Grusel, wenn der Boxoffice-Sturm vorüber ist, hat Emmerichs Fabel über die bösen Brüder von „E.T.“ das Zeug, Teil der Kino-Erinnerung unserer Generation zu werden. „Independence Day“ ist eine furios-frische Mischung aus „Krieg der Welten„, „Krieg der Sterne“ und „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ mit den besten Zutaten aus „Top Gun“, „Der Stoff, aus dem Helden sind“ und anderen luftigen Leinwand-Abenteuern der letzten Dekade, sowie schaurig-schönen Reminiszenzen an die großartigen Kommunistenangst-Metaphern der fünfziger Jahre wie etwa „Tarantula“. Das dicht gewebte Invasions-Märchen über die drohende Vernichtung der Welt durch unerbittlich bösartige Besucher aus dem All und ihre tollkühne Rettung durch die glückliche Kombination mutiger, kompromißloser Einzelgänger ist ein dramatischer Cocktail, der extrem spannungsreich, überraschend humorvoll und dramaturgisch versiert sein Klassenziel übertrifft. Bereits die von Schauplatz zu Schauplatz rasende Exposition ist ein Feuerwerk dramaturgischen Ehrgeizes, das wie der gesamte Film ein Tempo vorlegt, das nur an wenigen, perfekt plazierten Punkten kurze Verschnaufpausen einlegt, um dann schonungslos weiterzuhetzen, bis die epische Geschichte in ihrer ganzen Breite aufgereiht und zusammengeführt ist.

    Wie Spielberg beweist Emmerich dabei beim Casting die glückliche Hand, ausgewiesen talentierte Charakterdarsteller in den Dienst der Geschichte zu stellen, die dem Film mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen Tiefe und Breite geben, ohne sie mit Star-Ballast zu erdrücken. Dabei holt er Glanzleistungen aus ihnen heraus: Bill Pullman als aufrechter US-Präsident mit Luke-Skywalker-Qualitäten, Jeff Goldblum als aufmüpfig-widerwilliges Genie mit dem Schlüssel zur Rettung der Menschheit (eine „Jurassic Park„-erprobte Paraderolle für Goldblum), Randy Quaid als eine Art alternde Mischung aus Sam Shepard und Han Solo mit Alkoholproblemen und Will Smith als „Top Gun“-inspirierter Haudegen sind so überzeugend in „Independence Day“, daß kaum ein Zuschauer sich ihrem Charme wird entziehen können. Hinzu kommen die detailbesessene Ausstattung, Karl Walter Lindenlaubs immer ins Herz der Szene gehende Kamera und ein Soundtrack, der wie der Film keine Angst vor großen Gesten und Emotionen hat.

    Vor allem aber merkt man „Independence Day“ an, wieviel Spaß Emmerich und sein Coautor und Produzent Dean Devlin an ihrer Arbeit haben. Dieser Film strotzt nur so von ihrer Freude am Erzählen packender Abenteuer und stellt sich damit komplett in den Dienst des Publikums. Verleiher Fox, Kinobetreiber in aller Welt und vor allem das mit Sicherheit phänomenal zahlreiche Publikum (Branchenbeobachter rechnen mit mehr als einer halben Milliarde Dollar Boxoffice weltweit) werden Emmerich und Devlin dankbar sein für ihre Begeisterung für kompromißloses Unterhaltungskino. dd.

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