Deadpool Poster

Nach „Deadpool 2“ ist Schluss: Star fliegt aus der Filmreihe

Andreas Engelhardt  

Deadpool 2“ nähert sich mit großen Schritten seinem Kinostart. Fans warten schon gespannt auf die Fortsetzung des Superhelden-Hits aus dem Jahre 2016. Wie in heutigen Zeiten üblich geht der Blick aber natürlich schon darüber hinaus und viele fragen sich, was die Zukunft für Deadpool bereithält. Eines wissen wir jetzt sicher: Auf seinen besten Freund wird er verzichten.

Wie Ryan Reynolds vor Kurzem verkündete, wird es „Deadpool 3“ vermutlich auf absehbare Zeit nicht geben. Aber Fans müssen dennoch keine Angst haben: Reynolds zwängt sich erneut in den hautengen roten Anzug, dann aber mit einem ganzen Team. Die Zukunft gehöre nämlich der X-Force, einer Superhelden-Truppe, in der sich Deadpool vermutlich mit Cable (Josh Brolin) und Domino (Zazie Beetz) durchschlagen darf. Auf seinen eigentlich guten Freund Weasel muss er hingegen verzichten.

Dies bestätigte Ryan Reynolds in einer großen Reportage der New York Times. In „Deadpool“ und „Deadpool 2“ spielte T.J. Miller den Charakter Weasel. Im kommenden Film „X-Force“ wird Miller offiziell nicht mehr mitspielen; ob er ausgetauscht wird oder Weasel komplett fernbleibt, ist aktuell unklar. Zur Personalie Miller und den Skandalen, die den Schauspieler in letzter Zeit begleiteten, wollte sich Ryan Reynolds nicht äußern.

Die besten Zitate aus „Deadpool“ - „Daddy muss'n bisschen Dampf ablassen.“

„Deadpool“-Macher ziehen bei T.J. Miller die Reißleine

Ende des vergangenen Jahres wurde T.J. Miller sexueller Gewalt beschuldigt. Die Vorwürfe wies er zurück und bezeichnete sie als gelogen. Außerdem wurden E-Mails veröffentlicht, in denen Miller eine transsexuelle Filmkritikerin mit transphoben Beleidigungen beschimpfte.

Mitte April wurde T.J. Miller wiederum verhaftet, weil er bewusst eine falsche Bombendrohung an die Polizei weitergeleitet haben soll. Laut Zugbegleitern war Miller bei seinem Anruf und während der Reise stark alkoholisiert und hat sich mit einer Frau in seinem Abteil gestritten. Die Polizei geht davon aus, dass Miller die Frau absichtlich fälschlicherweise beschuldigt hat. Sollte dies tatsächlich auch das Urteil sein, droht dem Schauspieler eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Vielleicht hätte er für den „X-Force“-Film also ohnehin keine Zeit gehabt.

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