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„Deadpool 3“: Kinostart, Handlung und Besetzung

Author: Helena CeredovHelena Ceredov |

© 20th Century Studios

Nachdem 20th Century Fox von Disney aufgekauft wurde, muss „Deadpool 3“ in das Marvel-Universum aufgenommen werden.

Die Umstrukturierung von 21th Century Fox könnte weitreichende Konsequenzen für Fans des nicht-jugendfreien Superhelden haben. Mit der Disney-Übernahme gehört das „X-Men“-Universum inklusive Wolverine und Deadpool nun offiziell zum Marvel Cinematic Universe (MCU).


In einem Interview von Anfang 2019 glättete Marvel-Kreativ-Chef Kevin Feige noch die Wogen. Disney plane keine entschärfte Version von „Deadpool 3“ ab 12 Jahren. Einer aktuellen Aussage von „Deadpool 2“-Regisseur David zufolge müssen sich Fans nun doch auf alles gefasst machen:

“Er [Deadpool] hat ein R-Rating, passt also nicht zur [MCU]-Marke. Der Film braucht aber auch nicht zwingend das R-Rating und [Disney] muss nicht immer Filme mit einem PG 13-Rating machen. Ich denke, wir finden einen guten Mittelweg.“

 

Ryan Reynolds hat kürzlich bei der US-Sendung „Live with Kelly and Ryan“ bestätigt, dass Disney die Arbeit an „Deadpool 3“ aufgenommen hat, wobei er sich nicht zu der R-Rating-Debatte äußerte.

Wie könnte „Deadpool 3“ bei Disney aussehen?

Disney scheint noch keine endgültige Entscheidung bezüglich der Altersfreigabe getroffen zu haben. Nach dem finanziellen Erfolg vom „Joker“ wäre es denkbar, dass sie die Solo-Abenteuer von Deadpool so belassen wie sie sind und ihn nur bei seinen Auftritten in anderen MCU-Filmen „entschärfen“. Oder aber, sie gehen das Risiko ein und lassen „Deadpool 3“ die Grenzen des niedrigeren PG-13-Ratings ausloten, so wie es „Venom“ bereits getan hat.

Ganz unabhängig davon stellt sich die Frage, was Disney mit dem X-Men-Universum und den anderen Mutanten macht? Wann und in welcher Form werden sie ins MCU integriert? Und können wir eine Neubesetzung von Wolverine, Professor X und Magneto erwarten?

Bisher hat Marvel nur den Fahrplan für die vierte Phase bekannt gegeben. Deadpool und die anderen X-Men-Charaktere werden daher frühestens in Phase 5, also ab 2022, zurückkehren.

Mögliche Handlung und Besetzung

Aktuell steht nur fest, dass Ryan Reynolds dabei ist. Da die Verantwortlichen bei Disney sich noch nicht über die Richtung geeinigt haben, können wir nur Vermutungen anstellen. Das Ende von „Deadpool 2“ legt nahe, dass Cable (Josh Brolin) in Teil 3 zurückkehren könnte. Was schon ein seltsamer Zufall wäre, denn Brolin hat bisher den MCU-Bösewicht Thanos gespielt. In den Comics haben Cable und Deadpool eine lange Geschichte hinter sich, die sich filmisch erweitern ließe. Es wäre schon sehr schade, wenn Cable wegen seiner Ähnlichkeit mit Thanos gar nicht mehr vorkommt.

In einer Post-Credit-Scene manipuliert Negasonic Teenage Warhead außerdem das Zeitreisegerät, sodass es unendliche Reisen ermöglicht. Was wird Deadpool wohl mit dieser Macht anstellen? In der berüchtigten Deadpool #11-Ausgabe reist Deadpool zusammen mit Blind Al durch die Zeit, um sich als Peter Parker/Spider-Man und Blind Al als Tante May auszugeben. Die Parodie wurde als eine der witzigsten Ausgaben der Comic-Reihe gefeiert. Wir fänden eine Bizarro-Welt, in der Deadpool sich in die MCU-Geschichten einmischt, schon sehr reizvoll. Die Frage ist nur, ob Disney sich an so einen Ansatz rantraut.

Über den Sinn und Unsinn eines kinderfreundlichen „Deadpool“

Die Vorteile eine verminderte Altersfreigabe liegen auf der Hand. Das „Deadpool“-Franchise gehört zwar im R-Rating-Segment zu den erfolgreichsten Einträgen, im Vergleich zu aktuellen Marvel-Blockbustern wie „Captain Marvel“ und „Black Panther“ liegen die Einspielergebnisse jedoch im Durchschnitt.

Da sich die Figur auch bei jüngeren Superheldenfans unter 16 Jahren großer Beliebtheit erfreut, könnte Disney mit einer Freigabe ab 12 die Einnahmen merklich erhöhen. Die Stammfanschaft wird den dritten Teil trotz der Änderung wohl kaum boykottieren.

Ein PG-13-Rating erleichtert zudem die Integration der Figur in das MCU. Der dritte Teil könnte so Crossover-Filme zwischen den X-Men, Deadpool und ausgewählten Avengers, allen voran Spider-Man, vorbereiten.

Eine mögliche Entschärfung dürfte bei einigen Fans allerdings für wenig Begeisterung sorgen. Deadpool wurde dafür gefeiert, sich eben nicht der Marvel-Einheitlichkeit zu beugen. Wir hoffen, dass sie dann zumindest den Meta-Humor behalten und Deadpool sich schön über Disney lustig macht. Es wäre das Mindeste, falls sich Disney tatsächlich für ein PG-13 Rating entscheidet.

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