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„Uncharted“: Mark Wahlberg wird der Mentor von Spider-Man Tom Holland

Hy Quan Quach |

© Paramount Pictures

Das ist mal wirklich eine überraschende Nachricht: Mark Wahlberg befindet sich in finalen Verhandlungen um eine Rolle in Regisseur Travis Knights Verfilmung der erfolgreichen „Uncharted“-Abenteuer-Videospielreihe.


Überraschend ist diese Meldung von Variety insofern, da Mark Wahlberg eigentlich schon vor einigen Jahren mit Sony Pictures‘ „Uncharted“ in Verbindung gebracht wurde. 2010, als noch David O. Russell („The Fighter“) Regie führen sollte, war der 48-jährige Wahlberg für die Hauptrolle als Abenteurer Nathan Drake vorgesehen. Russell sprang nur ein Jahr später wieder ab, Wahlberg folgte einige Zeit darauf ohne jegliches Aufsehen.

Und nun, fünf Regisseure später, steht Wahlberg unter Regisseur Travis Knight („Bumblebee“) offenbar kurz davor, nach seinem Aus bei der „Transformers“-Reihe bei der Videospielverfilmung zu unterzeichnen. Aber nicht als Nathan Drake, diese Rolle hat ja bekanntlich MCUs Spider-Man Tom Holland inne, sondern als Victor ‚Sully‘ Sullivan. Kenner der Videospielreihe von Entwickler Naughty Dog wissen: Lebemann Sully ist Nathan Drakes Mentor und Vaterfigur. Und der Glücksritter hat immer einen flotten Spruch auf der Lippe – der Part ist also Wahlberg genau wie auf den Leib geschnitten. Wichtig wird es hier für die beiden sein, die perfekte Chemie zwischen Nathan Drake und Sully glaubhaft darzustellen. Denn das macht einen großen Teil des Charmes der Videospiele aus.

Nicht nur „Uncharted“ sollte den Sprung auf die große Leinwand schaffen:

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Unter Shawn Levy („Real Steel“), Regisseur Nummer 4, wurde die Handlung dahingehend geändert, dass Nathan Drake als junger Mann zu sehen ist und nicht als der Haudegen, den man sonst kennt. Damit folgt der Film in gewisser Weise auch der Vorlage: In „Uncharted 4: A Thief‘s End“, sieht man in Rückblenden einem jungen Nathan Drake, der bereits über viel Talent als Dieb verfügt. Holland selbst hat bewiesen, dass er die nötige Fitness und Leichtfüßigkeit mitbringt.

Wird es nun doch etwas mit „Uncharted“?

Die Hoffnung bleibt, dass dieses erste Projekt von Sony PlayStation Productions endlich auf den Weg gebracht werden kann. Immerhin ist es seit 2008 in Planung. Und man muss auch darauf hinweisen, dass die zugrunde liegende Videospielreihe von Naughty Dog seit 2017 als beendet gilt. Da erschien mit „Uncharted: The Lost Legacy“ ein Spin-off mit den Nebencharakteren Chloe Frazer und Nadine Ross. Nathan Drake selbst hatte sein vorerst finales Abenteuer schon 2016.

Den ganz großen Hype um das Videospiel hat man also bereits verpasst. Nun können die Verantwortlichen nur hoffen, dass Holland und Wahlberg gemeinsam über genügend Anziehungskraft verfügen.

Bleibt aber auch noch die Frage, was Holland zu seinem Co-Star sagt. Er hatte nämlich schon seine Kandidaten für die Rolle des Sully genannt: Chris Pratt oder Jake Gyllenhaal. Mit beiden hat er bereits im Marvel Cinematic Universe zusammengearbeitet. Mit Pratt, der im MCU Peter Jason Quill alias Star-Lord verkörpert, stand Holland für „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ vor der Kamera. Gyllenhaal war an Hollands Seite in „Spider-Man: Far From Home“ als Mysterio zu sehen.

Tom Holland ist Spider-Man im MCU. Was wisst ihr noch in Bezug auf dieses filmische Universum? Testet euch:

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