„Spider-Man: Far From Home": Deutscher für Schurken-Rolle im Gespräch

Marek Bang  

Im Sommer 2017 sorgte „Spider-Man: Homecoming“ für volle Kinokassen und spielte weltweit über 880 Millionen US-Dollar ein. Tom Holland konnte als vorlauter Superheld vollends überzeugen und so ist die Vorfreude auf die Fortsetzung groß. Zu dieser erreichen uns nun interessante Neuigkeiten in Punkto Besetzung.

Klar, Tom Holland macht seine Sache gut und es gibt keinen Zweifel, dass er auch in der Fortsetzung „Spider-Man: Far From Home“ eine ansprechende Figur abgeben wird. Dennoch reicht ein charismatischer Superheld allein nicht aus, um einen spannenden Blockbuster zu kreieren. Dazu bedarf es in der Regel noch eines überzeugenden Schurken, der dem Ganzen die nötige Würze verleiht.

Glauben wir den Kollegen von Deadline, dann wurde bereits ein passender Darsteller für die Rolle des Bösewichts gefunden. Einmal mehr wurde Hollywood bei der Suche nach einem geeigneten Antagonisten in Deutschland fündig und so wird die Riege um Daniel Brühl und Co. bald erweitert.

Numan Acar soll Schurken in „Spider-Man: Far From Home“ spielen

Der in der Türkei geborene Numan Acar emigrierte mit seiner Familie 1982 nach Deutschland. 2001 begann er seine Schauspiel-Karriere, die ihm Rollen in Filmen wie „Kebab Connection“ oder „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin bescherte. Außerdem spielte er in der vierten Staffel der US-amerikanischen Fernsehserie „Homeland“ den fiktiven pakistanischen Terroristen Haqqani. Wie es aussieht, wird mit „Spider-Man: Far From Home“ eine weitere Schurken-Rolle in Hollywood folgen.

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Über die Figur, die Numan Acar in „Spider-Man: Far From Home“ spielen soll, ist nur bekannt, dass sie auf den Namen Dimitri hört. Dies legt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um Dmitri Smerdyakov handeln könnte, der in den Comic-Vorlagen als Superschurke Chameleon bekannt ist. Genaueres wissen wir spätestens am 4. Juli 2019. Dann startet „Spider-Man: Far From Home“ in unseren Kinos.

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