MCU-Chef verabschiedet sich von Spider-Man – Tom Holland will die Rolle weiter spielen

Hy Quan Quach |

Die Nachricht vom Zerwürfnis zwischen Sony Pictures und Disney in Bezug auf die weitere Zukunft der freundlichen Spinne kam zumindest für Fans des Marvel Cinematic Universe (MCU) ziemlich überraschend. Auf der D23-Messe von Disney äußerten sich nun Marvel Studios‘ Präsident Kevin Feige und Spider-Man-Darsteller Tom Holland dazu.

Während Disneys D23-Messe in Anaheim eigentlich dazu dient, kommende Projekte des Micky-Maus-Konzerns der breiten Öffentlichkeit vorzustellen, blieb ausgerechnet die Zukunft einer der wichtigsten Charaktere des MCU weiter im Dunkeln: Spider-Man. Aktuellen Informationen nach sollen die Verhandlungen im Hintergrund noch immer weiterlaufen, wenn auch die Fronten offenbar verhärtet sind.

Marvel Studios‘ Präsident Kevin Feiges Aussage gegenüber Entertainment Weekly auf der D23 klang allerdings fast schon wie ein Abschied. Er empfinde nur Dankbarkeit und Freude, sagte er. „Wir konnten innerhalb des MCU fünf Filme mit Spider-Man realisieren: zwei Spider-Man-Solofilme und drei mit den Avengers. Es war ein Traum, bei dem ich niemals damit gerechnet hätte, dass er wahr werden würde. Er war nie für die Ewigkeit gedacht. Wir wussten, dass wir nur eine begrenzte Zeit haben würden und wir haben die Geschichten erzählt, die wir erzählen wollten. Und ich werde auf immer dankbar dafür sein.“

Anders dagegen Tom Holland. Insiderberichten zufolge hat er die Option auf einen weiteren Spider-Man-Film. Und es klingt ganz so danach, als würde er diese Karte ausspielen wollen: „Im Grunde haben wir fünf großartige Filme gedreht, es waren fünf großartige Jahre. Ich hatte die Zeit meines Lebens“, so der 23-Jährige. „Wer weiß, was die Zukunft bereithält? Aber alles, was ich weiß, ist, dass ich auch weiterhin Spider-Man spielen und die Zeit meines Lebens haben werde. Es wird ein großer Spaß, egal, wie wir es anstellen wollen. Die Zukunft von Spider-Man wird anders sein, aber sie wird genauso großartig und atemberaubend; und wir werden Wege finden, sie noch cooler zu gestalten.“

Holland selbst hat ja nun bereits signalisiert, Spider-Man auch außerhalb des MCU spielen zu wollen. Bleibt nur die Frage nach Regisseur Jon Watts, der „Spider-Man: Homecoming“ und „Spider-Man: Far From Home“ innerhalb des MCU inszeniert hat. Während laut Deadline bereits feststeht, dass die Autoren Chris McKenna und Erik Sommers, die „Far From Home“ geschrieben haben, auch für das Drehbuch des dritten Teils verantwortlich zeichnen, ist noch unklar, ob Watts zurückkehren wird.

Was euch alles in der Marvel Phase 4 erwartet, seht ihr hier:

Spider-Man mit Venom gegen Carnage?

Sollte es also zu keiner Einigung zwischen Sony Pictures und Disney kommen, wäre Spider-Man damit raus aus dem MCU, wäre damit aber auch frei für das von Sony angestrebte Spider-Verse. In diesem sind aktuell neben einer Fortsetzung zu „Venom“ auch die Filme „Morbius“ mit Jared Leto sowie „Kraven the Hunter“ geplant. Interessant wäre dann vor allem die Möglichkeit, „Venom 2“ mit einem R-Rating zu versehen, da Disney hier dann kein Wort mehr mitzureden hat. Das würde beim vermutlichen Gegner Carnage, gespielt von Woody Harrelson, durchaus Sinn ergeben. Andererseits, sollte tatsächlich Tom Holland in der Fortsetzung neben Tom Hardy auftauchen, würde Sony einen Teufel tun, den Großteil der Zielgruppe mit einer solchen Freigabe von einem Kinobesuch auszuschließen.

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