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„Die Schöne und das Biest“: Neuverfilmung schreibt mit kleinem Detail Disney-Geschichte

„Die Schöne und das Biest“: Neuverfilmung schreibt mit kleinem Detail Disney-Geschichte
© Disney

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Am 16. März 2017, also in gut zwei Wochen, startet mit „Die Schöne und das Biest“ die neueste Realverfilmung eines Disney-Klassikers. Die Neuauflage will nicht nur mit neuen Schauspielern alte Fans und neue Fans gleichermaßen ins Kino locken, sondern wird sich natürlich in manchen Details vom Zeichentrickfilm unterscheiden. Wobei eines davon eine längst überfällige Neuerung in einem Disney-Film darstellt.

Für eine Cover-Story der Zeitschrift Attitude kamen kürzlich Regisseur Bill Condon und seine beiden Hauptdarsteller Emma Watson und Dan Stevens zusammen, um über ihren neuen Film „Die Schöne und das Biest“ zu reden. Dabei verriet Condon, dass Schauspieler Josh Gad in dem Werk Disney-Geschichte schreibt, denn sein Charakter Le Fou wird die erste offiziell homosexuelle Figur in einem Disney-Film sein.

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Bei Le Fou wird es sich damit um einen weiteren Charakter aus „Die Schöne und das Biest“ handeln, der sich als unterschiedlich zu seinen Mitmenschen empfindet und nicht genau weiß, wie er damit umgehen soll. Die unterschwellige Nebenhandlung mit Bösewicht Gaston (Luke Evans) wird allerdings nicht einfach für einen Witz hergegeben, sondern soll am Ende des Films seinen eigenen Abschluss erhalten; wobei Bill Condon nicht verraten wollte, was genau uns erwartet.

Lest hier weiter, wieso die FSK ab 6 Jahren mancherorts für Empörung sorgte.

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Disney öffnet sich zunehmend Minderheiten in seinen Filmen

Schon in den letzten Jahren öffnete sich Disney mit seinen verschiedenen Marken Minderheiten in Hollywood, die Hauptrollen in den letzten beiden „Star Wars“-Filmen wurden von Frauen gespielt, „Vaiana“ war von pazifischer Kultur durchdrungen und der Marvel-Film „Black Panther“ wird fast ausschließlich von schwarzen Schauspielern und Verantwortlichen produziert.

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Dass ein offiziell homosexueller Charakter irgendwann sein Disney-Debüt gibt, war damit nur eine Frage der Zeit, zumal die LGBT-Community in den letzten Jahren die mangelnde Repräsentation durch Disney wiederholt beklagte. Dennoch wird die Entscheidung sicherlich von dem üblichen negativen Echo derer begleitet werden, die damit nicht einverstanden sind. Es bleibt nur zu hoffen, dass Disney darauf nicht hört, sondern den neuen Kurs beibehält, damit Le Fou nicht der einzige homosexuelle Charakter in den zahlreichen Filmen bleibt.