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Jason Momoas DC-Traum wird wahr: Spielt er bald nicht nur Aquaman im DCU?

Jason Momoas DC-Traum wird wahr: Spielt er bald nicht nur Aquaman im DCU?
© Imago/Everett Collection

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Im DC-Universum ist er Aquaman, doch Jason Momoas Herz schlägt ganz besonders für einen intergalaktischen Kopfgeldjäger. Und der könnte endlich Realität werden.

Aquaman 2

Jason Momoa hat schon einmal das Unmögliche geschafft. So hat er gemeinsam mit Regisseur James Wan einen DC-Superhelden zum Leben erweckt, über den sich selbst Fans nur lustig gemacht haben: Aquaman auf der großen Leinwand? Wer will das schon sehen? Die Antwort: alle! Über 1,14 Milliarde US-Dollar spülte „Aquaman“ mit Momoa als titelgebendem Herrscher über die sieben Weltmeere in die Kassen von Warner. Damit ist der Blockbuster bis heute der erfolgreichste DC-Film überhaupt – noch vor Christopher Nolans „The Dark Knight Rises“ mit 1,08 Milliarden US-Dollar.

Auch wenn Momoa dankbar für die Möglichkeiten ist, die ihm Aquaman eröffnet hat, schlägt sein Herz offenbar ganz und gar für einen anderen DC-Charakter – für den intergalaktischen Kopfgeldjäger und Meister des Frägg: Lobo. Die wohl brutalste, fieseste und coolste DC-Figur, die jemals erschaffen wurde, erblickte 1983 in Ausgabe 3 von Omega Men das Licht der Welt. Erschaffen von Roger Slifer und Keith Giffen war Lobo ganz zu Beginn noch komplett anders angelegt, bevor er Jahre später seinen heute typischen Look in Rocker-Kluft nebst satirischem Charakter erhielt. In den 1990er-Jahren erlangte der vom Bösewicht zum Antihelden gewordene Lobo seine größte Popularität mit einer eigenen DC-Serie.

Zu den Fans aus dieser Zeit – mittlerweile wurde Lobos Comic-Historie durch „Prime Earth“ teilweise verändert – gehört wohl auch Jason Momoa. Kurz nachdem James Gunn und Peter Safran als neue CEOs und Vorsitzende der umfirmierten DC Studios enthüllt wurden, äußerte sich der 43-Jährige im Gespräch mit Entertainment Tonight folgendermaßen:

„Ich denke, mit Peter Safran und James Gunn jetzt an der Spitze von DC – ich freue mich sehr darüber. Es gibt eine Menge cooler Sachen, die kommen werden und eines meiner absoluten Traumprojekte wird unter ihnen Realität, also bleibt dran.“

Kurz darauf postete Momoa über Instagram Stories (via DC Extended Universe) eine super-emotional aufgeladene Reaktion:

„Die großartigste Neuigkeit, eine der großartigsten Neuigkeiten meines Lebens ist geschehen. Ich kann nichts dazu sagen – Fuck yes! Ich kann es nicht erwarten, es mit euch zu teilen.“

Nun kann das natürlich alles bedeuten. Manche Fans glauben darin die Bestätigung zu erkennen, dass Zack Snyder in das neue DC-Universum (DCU) zurückkehren und „Justice League 2“ drehen wird. Aber sehr viel wahrscheinlicher ist tatsächlich, dass die lange geplante Einführung von Kopfgeldjäger Lobo ins DCU stattfinden wird. Hinweise gibt es einige. So deutete Momoa auf Anfrage von ComicBook.com auf seine Comic-Sammlung:

„Nun, alle wissen, dass ich ein Comicbuch-Fan bin. Die Comics, die ich am meisten gesammelt habe, und ich habe jeden Comic gesammelt, den es gibt, forscht ein wenig nach und findet heraus, um welchen es sich handelt.“

Allzu lange muss man nicht suchen, auf der Evolution Expo – noch bevor er als Aquaman bestätigt wurde – sagte Momoa 2014 ganz frei heraus, welchen DC-Charakter er am allerliebsten spielen würde (via Movieweb):

„Ich denke, es wäre wirklich, wirklich spaßig, einen Superhelden zu spielen. Wisst ihr, ich habe immer über das Thema ‚Wer sind deine Favoriten‘ gesprochen. Ich mein, ich liebe Lobo, also, wisst ihr. Es wäre großartig. Ich weiß nicht, wie sie es anstellen würden, aber… Ja, absolut, ich denke, es wäre… ich sehe mich selbst nicht wirklich als einen Superhelden. Ja, ich meine, sie werden etwas anders geschrieben. Ich weiß nicht, … Ich trage nicht so oft diese… Ich sehe mich selbst nicht wirklich in Spandex. Und ich bin mehr eine Art Antiheld, wenn man so will, wisst ihr.“

Ein weiterer Hinweis ist der allererste Eintrag von James Gunn im sozialen Netzwerk Mastodon. Dort begrüßte der Filmemacher die Community mit den Worten „Froh, hier zu sein“ – das begleitende Bild: Lobo. Dazu stellte er später die Frage, welchen DC-Charakter ohne bisherigen eigenen Film die Fans gerne auf der großen Leinwand sehen wollten.

Gunn ist bekannt dafür, dass er gerne die unkonventionellen Comic-Charaktere thematisiert, zuletzt konnte er mit „The Suicide Squad“ und der Spin-off-Serie „Peacemaker“ , die ihr auf RTl+ streamen könnt, zwei gefeierte Produktionen stemmen. Für die Serie konnte er gar Momoa für einen Cameo-Auftritt gewinnen. Welche weiteren DC-Projekte ihr in nächster Zeit erwarten dürft, verraten wir euch in unserem Video.

DCU-Einstand schon bald möglich: Was macht Lobo aus?

Auch wenn man Marvels Deadpool und Lobo von DC kaum vergleichen kann, teilen sie doch einige Gemeinsamkeiten und sprechen eher ein erwachsenes Publikum an. So reicht bei Lobo ein einziger Bluttropfen, um sich komplett zu regenerieren beziehungsweise einen komplett identischen Klon von sich zu erschaffen. Damit steht er Deadpools Heilungsgeschwindigkeit in nichts nach. Und während der Söldner mit der Kodderschnauze (in den Comics) gar nicht sterben kann, wurde Lobo sowohl aus dem Himmel als auch aus der Hölle verbannt, er ist an beiden Orten eine Persona non grata. Selbst wenn er stirbt, wird er jedes Mal zurück in die Welt der Lebenden „verbannt“.

Dazu ist Lobo ein echtes Ekelpaket mit dennoch verquer sympathischen Charakterzügen, die ihn zum wohl besten Antihelden machen (Wer war Black Adam noch einmal?). So hat er seine gesamte friedliebende Rasse ausgelöscht, um wirklich einzigartig sein zu können, fährt/fliegt ein massiges Motorrad (Sonya) durchs All und vermöbelt am liebsten die Strahlemänner und Strahlefrauen der Galaxis schlechthin – die Superheld*innen; aber immer mit einem Bier in der Hand und einer Zigarre in der anderen.

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Momoa hat sowohl die Statur, das Gesicht als auch das fiese Grinsen, um Lobo verkörpern zu können. Eines steht fest, ein „Lobo“-Film muss der Vorlage gerecht werden. Aber die zu erwartenden Gewaltexzesse dürfen auch nicht über das Ziel hinausschießen und müssen durch einen passenden Humor aufgelockert werden. Von daher dürften sich die Verantwortlichen bei DC Studios sicherlich von den „Deadpool“-Filmen inspirieren lassen, um zu sehen, was auf der großen Leinwand funktioniert und was eher im Comic-Bereich bleiben sollte.

Vorerst aber darf man sich auf Jason Momoa als Aquaman in „Aquaman and the Lost Kingdom“ freuen, der am 21. Dezember 2023 in die hiesigen Kinos kommen wird.

Jetzt seid ihr als DC-Fans gefragt: Könnt ihr dieses Quiz meistern?

DC-Filmquiz: Wie gut kennt ihr die Comicverfilmungen der letzten Jahre?

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