Anzeige
Anzeige
Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Aquaman 2: Lost Kingdom
  4. News
  5. DC-Hoffnung „Aquaman 2“ nimmt sich hier ein Beispiel an „Men in Black“

DC-Hoffnung „Aquaman 2“ nimmt sich hier ein Beispiel an „Men in Black“

DC-Hoffnung „Aquaman 2“ nimmt sich hier ein Beispiel an „Men in Black“
© Imago/Zuma Press

Mit „Aquaman 2“ wird das Kinojahr gebührend verabschiedet. Für die Dynamik zwischen Jason Momoa und Patrick Wilson orientierte man sich an den „Men in Black“.

Es ist die Stunde der Wahrheit: Nachdem im Kinojahr 2023 beinahe jeder Marvel-Kinofilm und jede einzelne DC-Produktion an den Kassen gefloppt ist, soll es nun die lang erwartete Fortsetzung „Aquaman: Lost Kingdom“ richten, die am 21. Dezember 2023 in den Kinos startet. Regisseur James Wan („Conjuring – Die Heimsuchung“) ist genauso wieder mit an Bord wie alle wichtigen Hollywoodstars rund um Jason Momoa, Patrick Wilson und Yahya Abdul-Mateen II. Selbst in den kleinsten Rollen gab es keine Abgänge, ein Wiedersehen mit Nicole Kidman, Dolph Lundgren, Temuera Morrison und Randall Park ist also gesichert. Lediglich auf Willem Dafoe wird man verzichten müssen. Und die einstige Hauptfigur der Mera (Amber Heard) ist offenbar zur Randnotiz geworden.

Beim ersten Teil handelt es sich um den bis dato erfolgreichsten DC-Film mit weltweiten Einnahmen in Höhe von 1,15 Milliarden US-Dollar. Ob der zweite Teil da auch nur annähernd herankommen wird, bleibt fraglich. Die Industrie selbst zeigt sich eher skeptisch, es werden gerade einmal zwischen 50 bis 60 Millionen US-Dollar zum Startwochenende prognostiziert (via Deadline). „The Marvels“ von Disney und Marvel Studios hatte hier ein Negativbeispiel gesetzt: Während „Captain Marvel“ auf der Höhe des „Avengers“-Erfolgs noch weltweit 1,13 Milliarden US-Dollar einzuspielen vermochte, floppte die Fortsetzung spektakulär an den Kassen, ist mit weltweit 199 Millionen US-Dollar der erfolgloseste Film innerhalb des Marvel Cinematic Universe (MCU).

Anzeige

Um das Publikum anzulocken, hat sich Regisseur James Wan dazu entschieden, nicht bloß eine Variation vom ersten Film zu bieten. Eine noch größere Bedrohung, der sich Arthur Curry alias Aquaman (Jason Momoa) stellen muss? Solche Story-Konstrukte überlässt er lieber der Konkurrenz. Stattdessen war „Aquaman: Lost Kingdom“ immer als Buddy-Film angelegt, in dem die schwierige Beziehung zwischen den ungleichen Brüdern Aquaman und Orm (Patrick Wilson) porträtiert werden sollte.

Der Reiz darin besteht in den unterschiedlichen Wesen der Brüder, die immer wieder aufgrund ihrer Weltanschauung kollidieren. Andere würden darin Zündstoff für jede Menge zwischenmenschliches Drama sehen, Wan dagegen sah auch das Potenzial für Humoreinlagen (via Collider):

„Ich glaube, was den Leuten an diesem Film gefällt, ist einfach die Erkundung dieser Welt, die wir erschaffen haben, aber auch die Reise, die wir mit diesen beiden Charakteren unternehmen. Wie man im Trailer sehen kann, kommen sie natürlich nicht miteinander aus, sie stammen aus verschiedenen Welten und waren im ersten Film natürlich Feinde. Aber in diesem Film müssen sie ihre Differenzen beiseite legen und versuchen, zusammenzuarbeiten, um ein großes Hindernis zu überwinden. Ich habe das Gefühl, dass dies ein universelles Thema ist, das auch für unsere heutige Welt gilt, was ich sehr schätze. Und ich hoffe, dass die Leute das auch mögen werden.“

Den Trailer zu „Aquaman: Lost Kingdom“ könnt ihr euch hier ansehen.

Aquaman: Lost Kingdom - Trailer 2 Englisch

„Aquaman: Lost Kingdom“: Will Smith und Tommy Lee Jones als Vorbilder

Für diese besondere Dynamik zwischen dem sorglosen Aquaman und seinem eher steifen und ernsten Halbbruder Orm hat sich der 46-jährige Filmemacher von einem anderen Leinwand-Duo inspirieren lassen, das ebenfalls auf einer Comicvorlage basiert:

Anzeige

„Diese beiden haben eine wirklich großartige Chemie miteinander. Auch hier ist Jason [Momoa] eher locker und wild und hat einfach nur Spaß und Patrick [Wilson] spielt ihn eher streng und rigide. Also ist es irgendwie cool, diesen Kontrast zu sehen. Es ist ein bisschen wie bei Will Smith und Tommy Lee Jones in den ‚Men in Black‘-Filmen. Das ist der Ursprung des Humors.“

Apropos „Men in Black“, die gesamte Filmkollektion erhaltet auf Blu-ray über Amazon zum guten Preis.

Ihr wart schon immer DC-Fans? Dann kennt ihr mit Sicherheit diese DC-Charaktere mit Namen, oder? Testet euer Wissen:

DC-Quiz: Kennt ihr die Namen aller gezeigten DC-Charaktere?

Hat dir "DC-Hoffnung „Aquaman 2“ nimmt sich hier ein Beispiel an „Men in Black“" gefallen? Diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest – auf Instagram und Facebook.

Anzeige