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„X-Men“: Reihenfolge und Timeline aller 13 Filme im „X-Men“-Universum

„X-Men“: Reihenfolge und Timeline aller 13 Filme im „X-Men“-Universum
© IMAGO / ZUMA Wire

Die „X-Men“-Filme erfreuen sich enormer Beliebtheit, sorgen aber gerne für Verwirrung. Bei all den Zeitsprüngen kein Wunder. Wir helfen euch bei der richtigen Reihenfolge.

Lange bevor „Iron Man“ den Startschuss für die Marvel-Filme des MCU gab, begann im Hause 20th Century Fox die Erfolgsgeschichte der „X-Men“-Filme. Fox hat mit den Filmrechten für Marvels „X-Men“-Universum einen beachtlichen Katalog an Superheldenfilmen geschaffen, der jetzt allerdings Disney gehört – entsprechend ist bald mit den Mutant*innen auch im Marvel Cinematic Universe zu rechnen. Die bisherigen „X-Men“-Filme haben natürlich weiterhin ihren Reiz, allerdings aber auch eine komplizierte Timeline.

Nicht nur die X-Men sollen bald im MCU auftauchen. Wie es bei Marvel in Phase 4 weiter geht, verrät das Video:

Alle „X-Men“-Filme in chronologischer Reihenfolge nach Erscheinungsdatum

Die Filme des „X-Men“-Universums sind berüchtigt dafür, ein heilloses Durcheinander mit vielen Kontinuitätsfehlern zu bilden – egal, in welcher Reihenfolge man sie sich ansieht, zahlreiche Ereignisse in dem einen „X-Men“-Film wollen einfach nicht zum Geschehen eines anderen passen. Die einfachste Reihenfolge zum Anschauen ist daher die Reihenfolge nach Erscheinungsdatum. Weiter unten machen wir aber noch andere Vorschläge für annähernd logische Reihenfolgen auf der verworrenen „X-Men“-Timeline.

X-Men – Der Film

X-Men - Der Film“ bildete im Jahr 2000 den erfolgreichen Startschuss des „X-Men“-Filmfranchises und Hugh Jackmans Aufstieg zum Weltstar durch die Rolle des Mutanten Logan. Besonders die Leinwandchemie zwischen Patrick Stewart als Professor X und Ian McKellen als Magneto macht den ersten „X-Men“-Film zu einem großen Superheldenspaß.

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X-Men 2

Der zweite Film der Reihe, „X-Men 2„, ließ wegen des Erfolgs des Erstlings nicht lange auf sich warten – und das Ergebnis wird von vielen nach wie vor als bester Film des „X-Men“-Universums angesehen, an dem sich kommende Superheld*innenfilme messen lassen müssen.

X-Men: Der letzte Widerstand

Ursprünglich sollte „X-Men: Der letzte Widerstand“ ein würdiger Abschluss einer „X-Men“-Trilogie in der Originalbesetzung werden, doch Bryan Singer, der Regisseur der ersten beiden „X-Men“-Filme, sprang übereilt ab und drehte „Superman Returns“ für Warner. Eine Fehlentscheidung: Letztlich wurde sowohl das Superman-Reboot als auch der dritte „X-Men“-Film vom Publikum mäßig bis schlecht aufgenommen.

X-Men Origins: Wolverine

Die Beliebtheit von Hugh Jackman als Wolverine blieb den „X-Men“-Filmemacher*innen nicht verborgen, weshalb sich Fox mit „X-Men Origins: Wolverine“ an das erste Spin-off einer Origins-Reihe machte. Doch es sollte der einzige „X-Men“-Origins-Film bleiben – noch heute ist Wolverines erster Solo-Film den Fans ein Dorn im Auge und gilt als einziger Makel an Hugh Jackmans Paraderolle. Der Fairness halber: Es liegt nicht an Jackman, dass „X-Men Origins: Wolverine“ kaum überzeugte.

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X-Men: Erste Entscheidung

Mit „X-Men: Erste Entscheidung“ bewies Fox, dass es nicht verlernt hat, gute „X-Men“-Filme zu machen. Mit einem großartigen Cast und einer originellen Handlung inmitten der Kuba-Krise fand das „X-Men“-Franchise zu neuer Größe. Das Prequel zeigt den Beginn der fragilen Freundschaft zwischen den jungen Mutanten Charles Xavier (James McAvoy) und Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) und deren erste Kämpfe mit einer misstrauischen Menschheit.

Wolverine – Weg des Kriegers

Hugh Jackmans zweiter Solo-Film als Logan schickte den unverwundbaren Griesgram nach Japan. „Wolverine – Weg des Kriegers“ kam bei den Fans weit besser an als Wolverines Origins-Film, doch Jackmans größter Auftritt sollte noch kommen.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ markierte die Rückkehr des Spezialisten Bryan Singer auf den Regiestuhl im „X-Men“-Filmfranchise. Die Zeitreisegeschichte aus der beliebten Comicvorlage ermöglichte ein Leinwand-Stelldichein der neuen X-Men und deren älteren Versionen, die in der Zukunft kurz vor der Vernichtung stehen.

Deadpool

Ryan Reynolds hatte bereits in „X-Men Origins: Wolverine“ eine für Fans und ihn selbst inakzeptable Version des beliebten Söldners Wade Wilson alias Deadpool gespielt. In den folgenden Jahren machte es sich Reynolds zur Herzensaufgabe, Deadpool zu einem Kinofilm zu verhelfen, welcher der Figur gerecht wird. Reynolds Mühen wurden belohnt: „Deadpool“ ist der bis heute erfolgreichste Marvel-Film aus dem „X-Men“-Universum.

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X-Men: Apocalypse

Selbst Schauspielveteran Oscar Isaac vermochte es nicht, der Figur des Apocalypse die nötige Gravitas zu verleihen | X-Men: Apocalypse © Fox/Marvel

Leider konnte „X-Men: Apocalypse“ seinem titelgebenden Oberschurken nicht zu dem furchterregenden Stand verhelfen, den Apocalypse in den Comics hat. Bryan Singers bis dato letzte Regiearbeit an einem „X-Men“-Film konnte weder beim Publikum noch an den Kinokassen an den Erfolg des Vorgängers „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ anknüpfen.

Logan – The Wolverine

Logan - The Wolverine“ ist der letzte „X-Men“-Film mit Hugh Jackman als Logan und Patrick Stewart als Professor X – und einer der besten Superheld*innenfilme aller Zeiten. Der Mut zur Endgültigkeit, mit dem die Verantwortlichen hinter der Kamera als auch die Schauspieler*innen des Films hier zu Werke gingen, um Logans Schwanengesang anzustimmen, ist 20th Century Fox hoch anzurechnen.

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Deadpool 2

Eine Deadpool-Fortsetzung war nach dem Riesenerfolg des ersten Teils nur eine Frage der Zeit. In „Deadpool 2“ bekommt es der großmäulige Unzerstörbare mit dem zeitreisenden Anithelden Thanos Cable zu tun.

Dark Phoenix

Dark Phoenix“ brachte erneut die von Comic-Fans heißgeliebte Dark-Phoenix-Saga ins Kino – in „X-Men: Der letzte Widerstand“ war Jean Greys Wandlung zur gefährlichsten Mutantin des „X-Men“-Universums in den Augen des Publikums höchst unbefriedigend abgehandelt worden. Da die neueste Reinkarnation mit „Dark Phoenix“ mit Sophie Turner als titelgebender Phoenix an den Kinokassen durchfiel, muss man wohl auch dies als Versuch, dem Comic gerecht zu werden, abheften.

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New Mutants

Nach Jahren in der Produktionshölle mit immer wieder verschobenen Kinostarts erschien „New Mutants“ 2020 endlich in den Kinos. „Hölle“ ist ein gutes Stichwort, denn der Film ist der erste „X-Men“-Film, der im Horrorgenre angesiedelt ist. Im Zentrum der Handlung steht eine junge Gruppen von Mutant*innen um Wolfsbane (Maisie Williams) und Magik (Anya Taylor-Joy), die in einer geheimen Forschungseinrichtung gefangen gehalten werden. Wenn sie von dort fliehen wollen, müssen sie sich mit ihren besonderen Superkräften vertraut machen.

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Alle „X-Men“-Filme in chronologischer Reihenfolge nach Zeit der Hauptstory

Eine weitere Reihenfolge, sich die „X-Men“-Filme anzusehen, ist die nach der Zeit, in der der Großteil der Handlung spielt:

      1. X-Men: Erste Entscheidung (hauptsächlich 1962)
      2. X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (hauptsächlich 1973)
      3. X-Men Origins: Wolverine (hauptsächlich späte 1970er)
      4. X-Men: Apocalypse (1983)
      5. X-Men: Dark Phoenix (1992)
      6. X-Men (frühe 2000er)
      7. X-Men 2 (Mitte der 2000er)
      8. X-Men: Der letzte Widerstand (Mitte der 2000er)
      9. Wolverine: Weg des Kriegers (2013)
      10. Deadpool (2016)
      11. New Mutants (Mitte der 2010er)
      12. Deadpool 2 (2018)
      13. Logan (2029)

Alle „X-Men“-Filme in Reihenfolge nach interner Chronologie

Es gibt zwei Haupt-Zeitlinien im „X-Men“-Universum. Die erste Timeline besteht aus allen Filmen bis hin zu „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“:

      1. X-Men: Erste Entscheidung
      2. X-Men Origins: Wolverine
      3. X-Men
      4. X-Men 2
      5. X-Men: Der letzte Widerstand
      6. Wolverine: Weg des Kriegers
      7. X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ verändert jedoch die Ereignisse ab 1973 und erzeugt eine neue Timeline, die folgende Filme enthält:

      1. X-Men: Erste Entscheidung
      2. X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
      3. X-Men: Apocalypse
      4. X-Men: Dark Phoenix
      5. Deadpool
      6. Deadpool 2
      7. Logan

Auch mit diesen Reihenfolgen gibt es allerdings viele Ungereimtheiten: Warum ist Wolverine im Zweiten Weltkrieg an zwei verschiedenen Orten (Frankreich und Japan)? Warum hat er seine Adamantium-Krallen in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, wenn er sie doch in „Wolverine: Weg des Kriegers“ abgeschlagen bekommen hat? Und scheren sich „Logan“ und die „Deadpool“-Filme überhaupt um eine Timeline? Es gibt zu viele Probleme, die eine Kontinuität der „X-Men“-Filme verhindern, um sie hier alle aufzuzählen, doch das tut der Qualität der einzelnen Filme überhaupt keinen Abbruch und Comic-Fans leben mit derlei unvereinbaren Storylines seit Jahrzehnten. Unser Tipp: Schaut euch die Filme kreuz und quer an und genießt das Chaos! Superheldenfilme müssen nicht vollkommen logisch sein oder lückenlos zusammen passen.

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Wie gut kennt ihr euch mit den „X-Men“-Filmen aus? Nur wahre Fans schaffen 10/12

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