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Disney-Stopp wegen Coronavirus: Nach „Mulan“ erwischt es zahlreiche weitere Filme

Sarah Börner |

© Disney

Nachdem der Kinostart von „Mulan“ auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, trifft Disney nun weitere schwere Entscheidungen wegen des Coronavirus.

Eigentlich ist es das Haus mit der Maus, das die Fäden in der Hand hält, jedenfalls in der Filmwelt. Aber selbst der mächtige Mäusekonzern wird nun von dem Coronavirus heimgesucht. So wurde schon der weltweite Kinostart von „Mulan“ vorerst ersatzlos gestrichen und auch die Arbeit an einigen Marvel-Produktionen wurde wegen des derzeitigen Ausnahmezustands unterbrochen. Für den Streamingdienst Disney+ ist der Coronavirus bisher noch keine Gefahr. Dieser geht in Deutschland am 24. März 2020 an den Start.

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Jedoch hat Deadline berichtet, dass Disney sich nun dazu entschieden hat, neben der „Mulan“-Verschiebung auch die Dreharbeiten zu weiteren Filmen vorerst einzustellen. Betroffen davon sind einerseits mehrere Neuverfilmungen: So wurde vorerst die Arbeit an der Live-Action-Verfilmung zu „Arielle“ niedergelegt, die schon mit einem sehr passenden Cast, bestehend aus Halle Bailey, Javier Bardem und Melissa McCarthy bestechen konnte und noch dieses Jahr erscheinen soll. Auch das Remake zu „Kevin – Allein zu Haus“ wird wegen des Coronavirus erstmal auf Eis gelegt, das gleiche gilt für „Peter Pan and Wendy“ wofür jüngst die Hauptrollen bekanntgegeben wurden.

Realverfilmungen über Realverfilmungen. Auf welche Filme ihr euch in Zukunft aus dem Hause Disney freuen könnt, seht ihr hier:

Disney arbeitet andererseits an einer Fortsetzung zu „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“, für die der Original-Regisseur Joe Johnston wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen soll. Doch auch diese Produktion wurde wegen des Coronavirus beiseitegelegt, genauso wie „Nightmare Alley“ von Horror-Genie Guillermo del Toro und „The Last Duel“, den wir in Deutschland am 6. Januar 2021 erwarten dürfen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Dass das Haus mit der Maus bei so vielen Projekten erstmal die Stopp-Taste gedrückt hat, ist jedoch rein aus Vorsicht. Ein Pressesprecher von Disney sagte diesbezüglich:

„Obwohl es bei unseren Produktionen keine bestätigten Fälle von COVID-19 gab, haben wir uns unter Berücksichtigung der aktuellen Lage und im Interesse der Schauspieler*innen und Mitarbeiter*innen entschlossen, die Produktion einiger unserer Live-Action-Filme für kurze Zeit einzustellen. Wir werden die Situation weiterhin im Auge behalten und so bald wie möglich die Arbeit wieder aufnehmen.“

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Ob die Verzögerungen auch Einfluss auf die jeweils angepeilten Veröffentlichungstermine haben, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Aber laut Variety freuen sich tatsächlich in China die Fans von „Mulan“ über die Verschiebung des Kinostarts. Denn so könne der Film nach dem Coronavirus vielleicht weltweit am gleichen Tag starten, weswegen kein Land gespoilert werde. Und so schafft es Disney doch irgendwie mal wieder, dass die Welt trotz des Virus etwas näher zusammenrückt.

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