„Mulan“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Realverfilmung des Disney-Zeichentrick-Klassikers „Mulan“ von 1998 über ein mutiges Mädchen, das sich als Junge verkleidet, um ihre Heimat zu beschützen.

Die junge Hua Mulan (Liu Yifei) hat überhaupt keine Lust, sich als Frau lediglich um einen Mann zu kümmern, zu heiraten und den Haushalt zu besorgen. Stattdessen träumt sie von der weiten Welt, von Abenteuern und von ihrem eigenen Leben. Doch im China des 5. Jahrhunderts nach Christus herrschen strenge Regeln für Frauen – und die mutige Mulan kommt andauern mit ihrem Umfeld in Konflikt. Da ergibt sich eine Chance, aus ihrem Heimatdorf zu fliehen und Abenteuer in der Fremde zu erleben.

Eines Tages kommt ein Gesandter des Kaisers in Mulans Dorf und ist auf der Suche nach kampffähigen Männern, um das Land zu verteidigen. Als Mulans erkrankter Vater eingezogen werden soll, kommt sie ihm zuvor und nimmt seinen Platz ein. Hat die talentierte Mulan ihre Entscheidung unterschätzt? Der Dienst beim Militär ist hart und gefährlich – vor allem für ein junges Mädchen.

„Mulan“ – Hintergründe

Mit Realverfilmungen wie „Das Dschungelbuch“ und „Aladdin“ hat Disney bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sich der Erfolg seiner klassischen Zeichentrick-Märchen nicht nur wiederholen, sondern sogar noch ausbauen lässt. In Zukunft ist deshalb eine ganze Reihe von Neuverfilmungen geplant, die auf den berühmten Kinderfilmen basieren. Die Vielzahl der Neuverfilmungen im Jahr 2019 kann auch darüber hinwegtrösten, dass „Mulan“ leider nach hinten verschoben wurde. Sollte das Abenteuer eigentlich noch im Jahr 2018 in die Kinos kommen, ist nun ein Kinostart für den 26. März 2020 angepeilt.

Verantwortlich für die Neuverfilmung ist die neuseeländische Regisseurin Niki Caro, die mit dem märchenhaften „Whale Rider“ bereits eine Geschichte inszenierte, die der von „Mulan“ sehr ähnlich ist. Immerhin geht es in beiden Filmen um ein mutiges Mädchen, das mit den traditionellen Regeln ihrer Gemeinschaft in Konflikt gerät und sich emanzipiert. Caro könnte sich damit als perfekte Wahl für die Neuverfilmung der alten chinesischen Volkssage über eine junge Frau, die sich als Mann verkleidet, entpuppen. Das Drehbuch zu „Mulan“ stammt übrigens aus der Feder der beiden Newcomer Elizabeth Martin und Lauren Hynek und wurde von den erfahrenen „Jurassic World“-Autoren Rick Jaffa und Amanda Silver überarbeitet.

Im Gegensatz zum Zeichentrick-Film aus dem Jahr 1998 ist Mulans Familienname nicht „Fa“, sonder „Hua“ – wie in der zu Grunde liegenden Volkssage. Außerdem wird China dieses Mal nicht von Hunnen bedroht, sondern muss sich gegen die böse und mächtige Hexe Xian Lang (Gong Li) und den Krieger Bori Khan (Jason Scott Lee) zur Wehr setzen. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass der Drache Mushu, der Mulan einst tatkräftig unter die Arme griff, wohl durch einen Phoenix ersetzt werden soll, wie erste Marketing-Logos suggerieren.

„Mulan“ ohne Musik?

Obwohl bisher nur wenige Details zur Neuverfilmung bekannt sind, hat es bereits heftige Kritik zu dem Projekt gegeben, unter anderem auf Grund des ersten Drehbuchentwurfs, der auch nicht-asiatische Charaktere umfasste. Regisseurin Niki Caro hat in einem Interview außerdem erklärt, dass „Mulan“ komplett ohne Songs auskommen wird. Stattdessen soll ihre Interpretation des chinesischen Märchens als mädchenhaftes Martial-Arts-Epos daherkommen. Wie Sean Bailey, Präsident der Disney Studios, hinzufügte, könne die Realverfilmung sogar einen Hauch von Ridley Scott („Alien: Covenant“) bekommen. Schon „Das Dschungelbuch“ zeigte sich arg spärlich in Bezug auf die berühmte Musik. Im Fall von „Mulan“ hat die Ankündigung jedoch für solchen Unmut bei den Fans gesorgt, dass Disney zurückgerudert ist und verkünden ließ, die finale Entscheidung sei noch nicht gefallen.

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