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„Mulan“: Rührendes Easter Egg verbindet Realverfilmung und Zeichentrick-Klassiker

Sarah Börner |

© Disney

Die Live-Action-Verfilmung des Disney-Klassikers „Mulan“ hat lange auf sich warten lassen. Doch wenn man den Film auf Disney+ gesehen hat, ist eventuell ein Cameo-Auftritt bezüglich des Originals aufgefallen.

– Achtung: Es folgen Spoiler zu Disneys Realverfilmung „Mulan“! –

Disney-Fans haben lange auf die Live-Action-Verfilmung „Mulan“ gewartet. Nachdem der Kinostart immer und immer wieder wegen des Coronavirus verschoben wurde, wie es ebenso bei anderen Filmen und Serien der Fall war, hat sich Disney entschieden, den Film auf Disney+ zu veröffentlichen. Wer „Mulan“ bereits gesehen hat, ist vielleicht eine kleine, aber sehr schöne Anspielung auf den gleichnamigen Zeichentrick-Klassiker aufgefallen. Falls ihr den Film noch anschauen und euch überraschen lassen möchtet, wollen wir euch an dieser Stelle vor Spoilern warnen.

Die „Mulan“-Realverfilmung könnt ihr ab sofort bei Disney+ streamen

Wie comicbook.com berichtet, erleben wir am Ende des Films eine direkte Begegnung zwischen dem originalen Klassiker und der Neuverfilmung: Nachdem unsere Heldin Mulan (Yifei Liu) den Kaiser und ganz China gerettet hat, gibt es eine Szene im Thronsaal, in der wir eine Frau in einem grünen Gewand sehen. Sie verbeugt sich vor dem Kaiser und stellt ihm Mulan vor. Bei ebendieser Frau handelt es sich um die Schauspielerin Ming-Na Wen, die Mulan im Originalfilm synchronisiert hat. Ihre Frisur und ihre Kleidung erinnern dabei sogar an eine der ersten Szenen im Film, als Mulan sich für die Hochzeitsplanerin zurechtmacht.

Die Zusammenführung der originalen und „neuen“ Mulan ist selbst schon sehr berührend. Doch gerade die Inszenierung dessen, dass Ming-Na Wen vor Yifei Liu schreitet, um sie vorzustellen und ihr schließlich den Vortritt zu gewähren, wirkt wie eine Ehrerbietung ihrerseits gegenüber ihrer Nachfolgerin.

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Stärkerer Ausdruck durch die Kostüme

Der originale „Mulan“-Film erzählt nicht nur die Geschichte von Hua Mulan nach, sondern setzt mit der Hauptfigur ebenso ein Zeichen für die eigene innere Stärke und den Mut, zu sich selbst zu stehen. Diese Motive sollten durch die Live-Action-Verfilmung noch einmal mehr in den Vordergrund gerückt werden. Dabei kam es nicht nur auf die Schauspieler*innen im Film selbst an, die sich einem harten Training unterzogen, sondern die Kostüme spielten ebenfalls eine wichtige Rolle.

Dahingehend erzählte die Kostümdesignerin Bina Daigeler gegenüber IndieWire: „Wir wollten einen epischen Actionfilm machen, der Mulans emotionale Stärke zeigt und ich habe versucht, das auch durch meine Kostüme widerzuspiegeln.“ Das rote Kampf-Gewand von Mulan wurde einerseits durch die Farben der Tang-Dynastie inspiriert, die im ersten Jahrtausend in China herrschte. Aber andererseits visualisiere die rote Farbe Mulans Charakter: „Die Kostüme bestärken unsere Schauspieler*innen und aus diesem Grund trägt Mulan Rot. Es ist eine kraftvolle Farbe: Freude, Feuer und Energie, die mit dem Phoenix in Beziehung steht.“

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