Mulan (1998)

Mulan: Buntes Zeichentrick-Abenteuer-Epos mit Girl- und witziger Drachen-Power. Aus dem Hause Disney.
Kinostart: 19.11.1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Mulan: Buntes Zeichentrick-Abenteuer-Epos mit Girl- und witziger Drachen-Power. Aus dem Hause Disney.

Die Hunnen sagen den Chinesen den Kampf an. Daraufhin ordnet der Kaiser an, dass aus jeder Familie ein Mann als Soldat gestellt werden muss. Bei Familie Fa stellt das jedoch ein Problem dar, denn der Vater, einziger Mann im Haus, ist zu gebrechlich. Also beschließt seine Tochter Mulan, als Mann verkleidet in den Krieg zu ziehen. Mit dabei ihre ständigen Begleiter Khan, Kriki und Mushu.

Disney hat sich einmal eine schlagfertige und willensstarke Heldin ausgesucht, die ihr Volk mit geballter Power zum Sieg führt. Dennoch fehlt es nicht an Humor, Herzlichkeit und einem eingängigen Soundtrack, der bei keinem Disney-Film fehlen darf. Beste Familienunterhaltung!

Die hübsche Mulan will sich nicht in die ihr zugeordnete Rolle als Hausfrau einfügen. Als die Hunnen in China einfallen und ihr gebrechlicher Vater in den Krieg ziehen soll, schlüpft Mulan in seine Rolle und läßt sich unerkannt in der Armee ausbilden. Unterstützt von dem kleinen Drachen Mushu gelingt es ihr, nicht nur die Invasion aufzuhalten, sondern auch ein Attentat auf den Mandarin zu vereiteln.

Als die Hunnen in China einfallen, rekrutiert der Kaiser Soldaten, um dem übermächtigen Gegner die Stirn zu bieten. Auch die Famile Fa soll zu diesem Zweck einen Mann stellen. Aber das einzige männliche Familienmitglied, der Vater, ist zu alt und zu gebrechlich, um zu kämpfen. Da faßt Mulan, die Tocher der Fas, einen folgenschweren Entschluß: Sie verkleidet sich als Mann und nimmt den Platz ihres Vaters ein. Mit ihren Vertrauten, dem Pferd Khan, der vorwitzigen Grille Kriki und dem kecken Mini-Drachen Mushu, zieht sie in den Krieg…

Buntes Zeichentrick-Abenteuer-Epos mit Girl- und witziger Drachen-Power. Aus dem Hause Disney.

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Kritikerrezensionen

  • Girl Power kann mehr sein als nur ein lautstark gequietschtes Schlagwort für die Spice Girls, auch die Filmstudios entdecken für ihre Zeichentrickarbeiten der Reihe nach ihr Faible für weibliche Heroinen. Fox baute auf “Anastasia”, Warner hoffte in “Das magische Schwert” eine Vorreiterin der Riot Grrrls zu etablieren, und Disney setzt nach “Arielle, die Meerjungfrau”, “Die Schöne und das Biest” und vor allem “Pocahontas” mit “Mulan” auf seine bislang empanzipierteste Zeichentrickheldin. Der Stoff basiert auf einer bekannten chinesischen Legende und handelt von einem jungen Mädchen im imperialistischen China, das sich, um ihren Vater zu retten, als Mann ausgibt und während des Kriegs gegen die Hunnen zur gefeierten Volksheldin avanciert. Clever plazierte das Studio sein actionreiches Animationsabenteuer, das peinlichst genau auf politische Korrektheit achtet, als hochkommerzielle Unternehmung, die Erwachsene vielleicht noch mehr als Kinder anspricht.

    Never change a winning team oder eine bewährte Formel. Für die Inszenierung mögen mit Barry Cook und Tony Bancroft zwar zwei Regienovizen verantwortlich zeichnen, doch der vom Hause Disney entwickelte Zeichentrickstandard, der unangefochten als universelles Maß gilt, kommt auch hier wieder zum Einsatz. Diese traditionellen Elemente umfassen eine(n) Protagonisten/in in einer Außenseiterrolle (Mulan eckt zunächst als unabhängiges Mädchen an und ist später die einzige weibliche Person in der Armee), putzig-spaßige Sidekicks, die in animalisch-mystischer (eine Glücksgrille und ein von Eddie Murphy gesprochener Mini-Drache namens Mushu) und menschlicher (drei streitlustige Soldaten, die sich in der Not als Konkubinen verkleiden) Inkarnation für den Comic relief zuständig sind, garstige Gegenspieler (grauhäutige, gelbäugige, grobschlächtige Monster-Hunnen), eine noble Aufgabe (Mulan rettet nicht nur das Volk vor hunnischer Besatzung, sondern auch den Kaiser von China höchstpersönlich und bringt ihrer Familie Ehre), und ein fescher Love interest (Mulans Ausbilder Captain Shang) darf fürs Happy-End auch nicht fehlen. Der kreative Kitt des aufwendigen Spektakels sind die obligatorischen Gesangsnummern mit selbsterklärenden Titeln wie “I’ll Make A Man Out Of You” und “Honor To Us All”, die zum Teil von Matthew Wilder komponiert wurden, der Produzent von No Doubts (fabrizierten die ultimative Girlie-Hymne ” Just A Girl”) “Tragic Kingdom”-Album, doch seine Songs weichen nicht im geringsten vom typischen Alan-Menken-Schema ab. Der Zeichentrickstil mixt asiatische Versatzstücke wie Kalligraphie mit den üblichen westlichen Mustern. Die Farbpalette wirkt insgesamt zurückhaltender mit weniger kräftigen Konträrfarben als üblich. Beeindruckend sind die Massenkampfszenen und die hellerleuchtete verbotene Stadt, doch der ambitionierten Produktion von “Der Glöckner von Notre Dame” kann er nicht das Wasser reichen. Dennoch verzeichnete das unterhaltsame Actionmusical am zweiten US-Wochenende nur 24 Prozent Einbußen, was Gutes für das leicht angeschlagene Animationsbusiness verheißen könnte. ara.

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