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Nach 7 Jahren und Rechtsstreit: Der Actionfilm, auf den alle warten, legt mit großer Änderung los

Nach 7 Jahren und Rechtsstreit: Der Actionfilm, auf den alle warten, legt mit großer Änderung los
© IMAGO / Cinema Publishers Collection

Endlich ist es so weit: Nach einer erneuten Odyssey fiel die erste Klappe für den Actionfilm, auf den seit sieben Jahren gefühlt alle Filmfans warten.

Die Produktionsgeschichte von „Mad Max: Fury Road“ war derart verworren, von Problemen geplagt und eigentlich zum Scheitern verurteilt, dass sie inzwischen ihr eigenes Buch erhalten hat (hier könnt ihr „Blood, Sweat & Chrome: The Wild and True Story of Mad Max: Fury Road“ bei Amazon kaufen). Der Erfolg spricht aber vermutlich für sich: Der vierte Teil der Action-Reihe von George Miller schlug ein wie eine Bombe. Kritiker*innen und das Publikum überschlugen sich gleichermaßen mit Lob angesichts dieses epochalen und gekonnt inszenierten Krawallfeuerwerks, zudem staubte der Film sechs Oscars bei zehn Nominierungen ab. Entsprechend fragten sich danach alle, wann Miller „Mad Max: Fury Road 2“ nachlegt.

Aber natürlich konnte auch diese Produktion nicht einfach so starten. Zunächst einmal schwebte Miller ein dezent anderes Projekt vor: Imperator Furiosa, in „Mad Max: Fury Road“ von Charlize Theron verkörpert, sollte eine filmische Vorgeschichte erhalten. Die Planungen schienen dann aber hinfällig zu sein, da sich die Produktionsfirma von George Miller und das zuständige Studio Warner Bros. in einen Rechtsstreit begaben, bei dem sie sich gegenseitig Vertragsbruch vorwerfen (via IndieWire).

Wenn wir die Geschichte von „Mad Max: Fury Road“ als Richtwert nehmen, dann kann all das für den fertigen Film ja fast nur gut sein. Denn inzwischen können wir immerhin wieder fest damit rechnen, „Furiosa“, so der Name des Prequels, zu Gesicht zu bekommen. Der Dreh dafür hat immerhin jetzt endlich begonnen, wie Thor-Darsteller Chris Hemsworth via Twitter mit einem entsprechenden Bild enthüllte:

Neben Hemsworth wird in dem neuesten Film der „Mad Max“-Reihe, den natürlich erneut George Miller inszeniert, Anya Taylor-Joy („Das Damengambit“) mitspielen. Sie übernimmt gar die Titelrolle und spielt eine jüngere Version von Furiosa, womit Charlize Theron als deren Darsteller eben raus ist.

Marvel-Star Chris Hemsworth wird zum „Mad Max“-Bösewicht

Und Hemsworth? Laut New-York-Times-Reporter Kyle Buchanan, der im Podcast Blank Check with Griffin & David auftrat, soll der 38-Jährige tatsächlich einen Fiesling und demnach einen Feind von Furiosa spielen. So sagte Buchanan:

„Sie haben Chris Hemsworth als Bösewicht, der – wie ich gehört habe – Dr. Dementus heißen wird.“

Das würde einem Gerücht entsprechen (via The Illuminerdi), wonach die Rolle von Chris Hemsworth bei einem Casting als eben jener Dementus beschrieben wurde, als Mann in seinen Dreißigern/Vierzigern, der als „außerordentlich gutaussehend“ gilt, jedoch auch über eine tiefe Narbe an der Stirn verfügt, die geklammert wurde.

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Für Hemsworth selbst wäre eine solche Rolle als Antagonist keineswegs Neuland. 2018 bewies er mit „Bad Times at the El Royale“ in der Rolle als Sektenführer Billy Lee, dass er durchaus in der Lage ist, einen furchterregenden Charakter zu spielen. Fans kennen ihn zwar als strahlenden Superhelden Thor aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) oder als mutigen Söldner in seinem Netflix-Hit „Tyler Rake: Extraction“, aber der australische Schauspieler ist durchaus auch dazu in der Lage, ein „hässliches“ Gesicht zu zeigen. Fieslinge können auch andere Darsteller*innen spielen, wie ihr im Video sehen könnt. Allerdings haben sie ihr Ziel doch etwas verfehlt.

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Darum soll es in „Mad Max: Furiosa“ gehen

Allzu viele Informationen gibt es aktuell nicht zu Millers „Mad Max: Furiosa“. Sicher ist, dass es sich um ein Prequel handeln wird, in dem die Vorgeschichte von Furiosa erzählt wird. Comic-Fans dürften aber „Mad Max: Fury Road – Furiosa No. 1“ kennen. Darin erfährt man, dass Furiosa zusammen mit ihrer Mutter von Immortan Joe entführt wurde. Dabei kam ihre Mutter ums Leben. Sie selbst wurde zu Immortan Joes Braut. Allerdings verstieß er sie wieder, nachdem er herausfand, dass sie unfruchtbar ist und ihm demnach keine Kinder gebären kann.

Wer zudem das Videospiel „Mad Max“ gespielt hat, wird wissen, dass darin ein Biker-Warlord aus Gas Town mit dem Namen Dr. Dementus alias Dr. D mehrfach erwähnt wird. Er soll verantwortlich für einen großen Krieg gewesen sein. In Person aufgetaucht ist er allerdings darin nicht. Sollte Hemsworth also tatsächlich Dr. Dementus spielen, wäre das eine Premiere für den Charakter im „Mad Max“-Universum. Bei einer Pressekonferenz hatte er wissen lassen, dass Millers „Mad Max“-Filme einen großen Einfluss auf seine Entscheidung hatten, Schauspieler zu werden.

Als deutscher Kinostart ist aktuell der 23. Mai 2024 vorgesehen, Geduld ist also noch gefragt. Dass der Film erst gut zwei Jahre nach den Dreharbeiten in die Kinos kommen soll, darf durchaus als gutes Zeichen gewertet werden. Immerhin soll ja am Ende die Qualität stimmen und wenn diese durch umfangreiche Action-Sequenzen, die entsprechend zeitraubend sind, gewährleistet wird, hat sicherlich niemand etwas dagegen. Immerhin erhofft sich die Filmwelt nach „Fury Road“ von „Furiosa“ nichts anderes als den nächsten offenbarenden Actionfilm, der dem Genre auf Jahre hinweg als neuer Maßstab dienen soll. Und dann hat Miller ja noch das andere „Mad Max“-Projekt „The Wasteland“ in Arbeit, das die klassische Fortsetzung der Reihe sein soll. Wer weiß, vielleicht handelt dieser ja von dem genannten Krieg? Wir können nur hoffen, dass George Miller sich nicht erneut so viele Jahre Zeit lässt, bevor er diesen Teil angeht. Immerhin ist der gute Mann inzwischen auch schon 77 Jahre alt.

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