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„Kong: Skull Island“ wollte Peter Jacksons „King Kong“ verspotten

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Kong: Skull Island Poster
© Universal

Mit der klassischen Geschichte des Riesenaffen hat „Kong: Skull Island“ wahrlich nicht mehr viel gemein. Das wird alleine schon an der Größe der Titelfigur deutlich, denn King Kong ist in seinem neuesten Leinwandausflug größer als je zuvor. Auf einen Wolkenkratzer würde er wohl kaum mehr passen und auch seinen direkten Kino-Vorgänger überragt Kong nicht einmal knapp, was sogar in „Kong: Skull Island“ auf spöttische Art gezeigt werden sollte. Allerdings schaffte es die Idee nie ins Kino.

Ganze 30 Meter misst der neueste King Kong und damit ist er signifikant größer als jede bisherige Version von ihm. Die imposanten Ausmaße kommen nicht von ungefähr, immerhin tritt der flauschige Wüterich 2020 gegen Godzilla an und dieses Duell soll möglichst ausgeglichen werden. In „Kong: Skull Island“ wird die neue Größe nicht direkt kommentiert, was ursprünglich jedoch anders beabsichtigt war.

Wann startet „Kong: Skull Island“ im Stream & auf DVD?

Neben einer Anspielung auf „Jurassic Park“ sollte „Kong: Skull Island“ eigentlich ebenfalls seinen direkten Vorgänger aufgreifen. Regisseur Jordan Vogt-Roberts wollte seinen ersten Blockbuster mit einem deutlichen Kommentar gegen Peter Jacksons „King Kong“ eröffnen, die Verantwortlichen von Warner Bros. waren davon aber nicht angetan, was durchaus nachvollziehbar ist.

Der Beginn von „Kong: Skull Island“ sollte Peter Jacksons King Kong töten

Genau wie beim Anfang, den wir im Kino erlebt haben, sollte „Kong: Skull Island“ im Zweiten Weltkrieg einsetzen. Vogt-Roberts verriet beim Empire Podcast, dass bei seiner ursprünglichen Idee ein Gefecht zwischen Soldaten an einem Strand zu sehen ist. Plötzlich bricht jedoch ein gewaltiger Affe aus dem Dschungel und dieser sollte aussehen, wie King Kong in Peter Jacksons Version. Doch statt einem Kampf erschießen ihn die Soldaten einfach kurzerhand. Ohne Probleme.

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Nach einer kurzen Pause, um die Irritation beim Publikum wirken zu lassen, ob gerade wirklich der echte King Kong getötet wurde, hätte man im Anschluss ein gewaltiges Brüllen gehört und eine viel größere Kreatur gesehen – den echten King Kong.

Jordan Vogt-Roberts wollte mit seinem Einstieg verdeutlichen, dass dies kein typischer Kong-Film wird, doch das Studio verwarf seine Idee sofort. Rückblickend wohl nicht die schlechteste Entscheidung, denn auch wenn die Botschaft eindeutig gewesen wäre und die Szene als solche sicherlich unterhaltsam, wäre es unter dem Strich doch eine unnötige Beleidigung gegen Peter Jacksons „King Kong“, was vielleicht sogar einige Zuschauer verprellt hätte. 

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