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Nach Horror-Hit „Smile“: „Conjuring“-Experte soll wahre Schocker-Offensive entfesseln

Nach Horror-Hit „Smile“: „Conjuring“-Experte soll wahre Schocker-Offensive entfesseln
© Paramount Pictures

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Nach seinem Weggang von Warner hat Walter Hamada nun einen Vertrag bei Paramount unterschrieben. Sein Auftrag: Das Horror-Portfolio des Studios ausbauen.

Ein wenig erinnert die aktuelle Situation an die Zeit 2018, als James Gunn aufgrund einiger alter Tweets von Disney als Regisseur des Marvel-Films „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ gefeuert wurde. Warner Bros. zögerte damals keine Sekunde und bot dem Filmemacher direkt einen Job an. Noch bevor Gunn mit den Dreharbeiten zu „The Suicide Squad“ begann, wurde er von Disney wieder eingestellt. Der Schaden war allerdings bereits angerichtet: Seit dem 1. November bildet Gunn gemeinsam mit Peter Safran die Spitze bei DC Studios, eine Rückkehr ins Marvel Cinematic Universe ist (MCU) dürfte zumindest die nächsten vier Jahre ausgeschlossen sein.

Und hier kommen wir direkt zur aktuellen Meldung (via Deadline): Damit Gunn und Safran die Stellen als Vorsitzende und CEOs von DC Studios übernehmen konnten im Zuge der Restrukturierung bei Warner Bros. Discovery, musste der bisherige Boss, Walter Hamada, seinen Posten räumen. Hamada war zuvor bei der Warner-Tochter New Line Cinema verantwortlich für die Horrorfilme und hatte hierin massiven Erfolg. So war er maßgeblich am „Conjuring“-Universum von James Wan sowie an der Neuverfilmung von Stephen Kings „ES“ beteiligt, den es aktuell ohne zusätzliche Kosten im Prime-Abonnement gibt.

Dass der Erfolgsproduzent nur wenige Wochen nach seinem Warner-Weggang direkt den nächsten Deal landet, zeigt nur, welches Ansehen er in Hollywood genießt. Bei Paramount Pictures hat er einen Produktionsvertrag über mehrere Jahre abgeschlossen. In dieser Position wird er beginnend ab dem 1. Januar 2023 für das Studio die Horrorfilmproduktionen überwachen. Diese Personalie kommt zur rechten Zeit: Horrorfilme boomen. Das Ziel dürfte es sein, ein Paramount-eigenes „Conjuring“-Universum aufzubauen. Das Studio hatte diesen Herbst mit „Smile“ einen weltweiten Überraschungserfolg gefeiert und dabei offenbar Blut geleckt.

Brian Robbins, Präsident und CEO von Paramount Pictures, ist sich sicher, den Richtigen für diesen Job gefunden zu haben:

„Mit seinen bahnbrechenden Erfolgen ist Walter [Hamada] der ideale Partner und Visionär, um unser Mainstream-Horrorgenre-Geschäft auszubauen. Wie der fantastische Erfolg von ‚Smile‘ beweist, gibt es auf dem globalen Markt einen enormen Appetit auf originelle, starke Geschichten; und wir freuen uns auf eine lange und erfolgreiche Partnerschaft.“

Übrigens, der Genuss von Horrorfilmen soll angeblich die Pfunde purzeln lassen. Wie? Das zeigen wir euch im Video.

Kann Walter Hamada Paramount zur neuen Horrorspitze verhelfen?

Walter Hamada gehört zu den erfolgreichsten Produzent*innen und Filmemacher*innen Hollywoods. Gern wird ihm vorgeworfen, er sei schuld an der bisherigen DC-Misere, dabei wurde der 54-Jährige erst 2018 zum DC-Boss ernannt, um das darbende Universum zurück auf Kurs zu bringen. Unter Hamada entstanden etwa die Milliarden-Blockbuster „Aquaman“ und „Joker“ sowie die gefeierte Batman-Inkarnation von Robert Pattinson in „The Batman“. Obgleich man erwähnen sollte, dass „Joker“-Regisseur Todd Phillips betont hat, dass Hamada das Konzept des Films zunächst nicht verstanden habe. Auch die noch ausstehenden Filme „The Flash“, „Aquaman and the Lost Kingdom“ sowie „Shazam: Fury of the Gods“ hat er verantwortet. Bei Paramount wird er sich wieder dem Genre zuwenden, das er am meisten beherrscht:

„Ich freue mich sehr, mit Paramount Pictures zusammenzuarbeiten, um außergewöhnliche Filme im Horrorgenre zu entwickeln. Im Laufe meiner Karriere gab es nichts Befriedigenderes, als aufstrebende Filmemacher*innen und Autor*innen zu entdecken und ihre Brillanz in einer Studioumgebung zu entfesseln.“

Man darf definitiv gespannt darauf sein, mit welchen Genreperlen Hamada Paramount dazu verhelfen wird, der Konkurrenz immer einen Schrecken voraus zu sein.

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