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Der große neue Marvel-Bösewicht: Darum ist Kang perfekt fürs MCU

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© Disney

Der große Nachfolger für Thanos steht offensichtlich fest. Und er könnte passender kaum sein.

Das Marvel Cinematic Universe (MCU) befindet sich noch immer in Zwangspause und es scheint kein Ende in Sicht zu sein: „Black Widow“ wird wohl erneut verschoben. Doch trotzdem dürfen sich Fans dieser Tage über große, gute und aufregende Neuigkeiten freuen. Denn ein Nachfolger für Thanos (Josh Brolin) als neuer Avengers-Bösewicht ist wohl gefunden.

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Die Rede ist von Kang der Eroberer, den Jonathan Majors („Da 5 Bloods“) erstmals in „Ant-Man 3“ darstellen soll. Deadline berichtete zuerst über den MCU-Neuzugang und dass er laut Insidern den Bösewicht spielen werde. The Hollywood Reporter bestätigte dies mittlerweile. Auch wenn eine offizielle Enthüllung fehlt, dürfen wir also optimistisch sein, dass Kang der Eroberer tatsächlich bald im MCU auftaucht. Und er passt gleich aus mehreren Gründen perfekt als großer Marvel-Schurke der Zukunft.

Und die sieht rosig aus, wenn sie endlich mal startet:

Kang ist eine Bedrohung auf Avengers-Level

Denn zum einen kommt Kang der Eroberer tatsächlich aus der Zukunft. Er heißt eigentlich Nathaniel Richards und ist ein Nachfahre von Reed Richards, dem Kopf der Fantastic Four. Nathaniel stammt ursprünglich aus dem 31. Jahrhundert, durchlebte in den Marvel-Comics aber einen wilden Ritt durch die Zeit, der ihn unter anderem vom antiken Ägypten ins 40. Jahrhundert brachte und anschließend eben in die Gegenwart. Dort ist er ein gefährlicher Gegner für die Avengers, da er über enorm fortschrittliche Technologie verfügt, was ihn gepaart mit seiner herausragenden Intelligenz zu einer echten Bedrohung für die Marvel-Held*innen macht.

Er wäre also ein passender Nachfolger für Thanos als großer neuer Avengers-Bösewicht, der über mehrere Filme hinweg für Probleme sorgen könnte. Für Kang spricht zudem, dass er mit gleich drei Marvel-Gruppen verbunden ist, die allesamt als Neuzugänge fürs MCU im Gespräch sind.

Kang könnte Weg für Fantastic Four, X-Men und Young Avengers ebnen

Da wären zum einen die Fantastic Four, wie erwähnt ist Kang mit Reed Richards und wohl auch mit Doctor Doom, dem großen Erzfeind der Fantastic Four, verwandt. Die Truppe kreuzte zudem wiederholt die Wege mit Kang und besiegte ihn beispielsweise im antiken Ägypten.

Dort regierte Kang noch unter dem Namen Rama-Tut und wollte En Sabah Nur, der erste Mutant der Welt, bekannt auch als Apocalypse, zu seinem Nachfolger machen. Kang ist also auch mit den X-Men verbunden, die ebenfalls in den kommenden Jahren ihr Debüt im MCU feiern sollen.

Und nicht zuletzt könnte der neue MCU-Oberbösewicht den Weg für die Young Avengers ebnen. Dabei handelt es sich um eine Teenie-Version der Marvel-Truppe. Interessant ist, dass Kang in „Ant-Man 3“ sein Debüt feiert, schließlich ist Ant-Mans Tochter Cassie Lang (Emma Furhmann) ein wichtiges Mitglied der Young Avengers in den Comics. Dank des Zeitsprungs in „Avengers: Endgame“ ist Cassie inzwischen alt genug, um selbst als Superheldin aktiv zu werden. Sie hört dabei auf den Namen Stature und kann wie ihr Vater ihre Größe beliebig ändern.

Auch sonst wirkt es, als bereite sich das MCU vor allem über die Disney+-Serien auf die Young Avengers vor. Kate Bishop feiert ihr Debüt in „Hawkeye“, Miss Marvel dürfte ebenfalls eine Rolle spielen und „WandaVision“ könnte Speed und Wiccan, die Söhne von Scarlet Witch (Elizabeth Olsen), ins Spiel bringen. In den Comics sind die Young Avengers direkt mit Kang verbunden, weil sie ihn besiegen wollen, um sich selbst zu beweisen. Zudem ist Iron Lad ein Mitglied der Gruppe und bei ihm handelt es sich um eine frühere Version von Kang, die aus einer anderen Zeitlinie stammt.

Ohnehin ist Kang der Eroberer durch seine ganzen Zeitreisen ein interessanter, komplexer Bösewicht, da er in unterschiedlicher Gestalt überraschend an den verschiedensten Orten auftauchen kann. „Ant-Man 3“ soll den subatomaren Raum, durch den die Zeitreisen in „Avengers: Endgame“ möglich waren, noch stärker ausleuchten. Entsprechend bietet sich der Film als Sprungbrett für Kang an. Dennoch wäre es denkbar, dass er schon zuvor in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ zumindest erwähnt wird. Schließlich sind im MCU das Multiversum, der subatomare Raum und damit auch die Zeitreisen miteinander verwoben.

Wir dürfen also äußerst gespannt sein, was das MCU mit Kang vorhat. Bis zu seinem Debüt müssen wir uns aber noch etwas gedulden; wie lange, ist allerdings nicht klar. „Ant-Man 3“ hat aktuell keinen Kinostart, dürfte jedoch frühstens Ende 2022 oder erst 2023 erscheinen.

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