Steve Martin

Schauspieler • Producer • Sprecher • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Allround-Talent, dem der erfolgreiche Übergang vom Stand-up-Comedian über Filmkomiker hin zu ernsthaften, dramatischen Hauptrollen gelungen ist.

Mit zehn Jahren arbeitete Martin in Disneyland, studierte später Philosophie und finanzierte seinen Lebensunterhalt, indem er Gags für Fernsehshows und andere Komiker schrieb. Er trat als Stand-up Comedian auf und absolvierte zahlreiche Auftritte in TV-Shows, u.a. in der legendären Talentschmiede „Saturday Night Live“, die schon so manchem späteren Superstar (z. B. John Belushi oder Eddie Murphy) den Weg ins Showbiz geebnet hat.

Bis Steve Martin 1979 der Durchbruch mit „Reichtum ist keine Schande“ gelang, bei dem er auch für die Story verantwortlich zeichnete, tourte er mit seinem Programm durch die Staaten und brachte Live-Mitschnitte heraus.

Martin setzte Jerry Lewis‘ Körperkomik im modernen Habitus fort, baute in seine Komödien akrobatische und artistische Elemente wie Jonglieren ein und ist zunehmend auch in ernsteren Rollen („Grand Canyon“) zu sehen.

Eine „Oscar“-Nominierung konnte er indirekt für den Kurzfilm „The Absent-Minded Waiter“ (1977) verbuchen; es folgten „Golden-Globe“-Nominierungen für „Solo für Zwei“ (1984) – dafür auch „Best Actor Award“ der „National Board of Review“ und „New York Film Critic Association“ -, „Roxanne“ (auch „Best Actor Award“ der „Los Angeles Film Critics Association“ und Drehbuchpreis der „Writer’s Guild of America“), „Eine Wahnsinnsfamilie“ und „Geschenk des Himmels – Vater der Braut 2“ sowie einen „Emmy“ für das beste TV-Drehbuch („The Smothers Brothers Comedy Hour“).

Äußerst amüsant waren seine Moderationen bei den Oscar-Verleihungen in den Jahren 2001 und 2003, 2010 darf er wieder ran im Duett mit Alec Baldwin, an dessen Seite er den Komödienerfolg „Wenn Liebe so einfach wäre“ landete.

Weniger souverän denn als Showmaster agiert er als kurzzeitig alleinerziehender zwölffacher Familienvater in „Im Dutzend billiger“. Die Komödie war vor allem in Amerika erfolgreich, was 20th Century Fox zu einer Fortsetzung im Jahre 2005 veranlasste. Anhand eines von Martin selbst verfassten Drehbuchs erschien im selben Jahr die Filmkomödie „Shopgirl„, für die er und seine Kollegen Claire Danes und Jason Schwartzman für den Satellite Award nominiert wurden.

In einem Remake von „Der Rosarote Panther“ übertrug ihm Regisseur Shawn Levy und im Nachfolgefilm „Der Rosarote Panther 2“ (Premiere auf der Berlinale 2009) Regisseur Harald Zwart die Rolle des Inspektors Clouseau.

Sein Theater-Debüt am Broadway gab Martin 1988 in „Warten auf Godot“, 1993 brachte er sich mit dem Theaterstück „Picasso at the Lapin Agile“ auch als Schriftsteller ein. Nach einer achtjährigen Ehe mit der britischen Schauspielerin Victoria Tennant ist Steve Martin seit 2007 mit der Journalistin Anne Stringfield verheiratet.

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