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Alles nur ein Scherz! Marvel-Star hat uns mit der großen „WandaVision“-Überraschung reingelegt

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© Disney

Paul Bettany kündigte seit Wochen einen großen Auftritt in „WandaVision“ an. Nach Folge 8 gestand er jetzt jedoch, dass das nur ein Scherz war, der aus dem Ruder lief.

– Achtung: Es folgen Spoiler für Folge 8 von „WandaVision“! –

Schon Folge 5 von WandaVision hielt zum Ende eine gewaltige Überraschung für Marvel-Fans bereit. Schließlich platzte mit Evan Peters als Quicksilver einfach mal die X-Men-Version des schnellen Mutanten ins Marvel Cinematic Universe (MCU). Die Macher*innen haben Fans damit gekonnt hinters Licht geführt. Ein Star der Marvel-Serie scheint ebenfalls Freude daran zu haben, die Zuschauer*innen reinzulegen.

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Vision-Darsteller Paul Bettany kündigte schon vor einiger Zeit einen Top-Secret-Auftritt an, doch jetzt gestand er, dass alles nur ein Scherz war, der sich dezent verselbstständig hat:

Laut eigener Aussage fand Paul Bettany die Irreführung schlicht lustig und war danach etwas überrascht, wie ernst die Fans seine Aussage genommen und mit entsprechenden Theorien über große Cameos aufgeblasenen haben (dazu gleich mehr).

Paul Bettany erlaubte sich fiesen (und genialen) Scherz mit den Fans

Schon nach Folge 8 vermuteten die Fans, dass Bettany seine Aussage nicht ganz ernst gemeint und sich selbst als weiteren großen Überraschungsgast angekündigt hatte. Gemeint ist die Abspann-Szene von Folge 8 mit White Vision, dem wieder aktivierten Körper des Marvel-Helden. Und technisch gesehen hatte der Schauspieler durchaus recht: Mit einem zweiten Vision haben sicherlich die wenigsten gerechnet, zumal der Auftritt von White Vision tatsächlich nicht geleakt wurde. Zusätzlich passt es als quasi gespielte Überheblichkeit durchaus zu Bettanys konstant lustigen Interviews zur Serie, wie sehr er von diesem ominösen Star schwärmte.

Wirklich böse sein kann man Paul Bettany auch als eingefleischter Marvel-Fan wohl kaum, schließlich war es definitiv ein gelungener Scherz, mit dem der Hollywood-Star die teils doch dezent übertriebene Theorie-Wut des Publikums gekonnt auf die Schippe nahm. Zumal sich seine Aussagen gegenüber Esquire mit der Auflösung im Hinterkopf ziemlich lustig lesen:

„Es gibt einen Charakter, der noch nicht enthüllt wurde und es ist wirklich aufregend, denn es ist ein Schauspieler, mit dem ich mein ganzes Leben lang schon zusammenarbeiten wollte. Wir haben einige unglaubliche Szenen zusammen und die Chemie zwischen uns ist, finde ich, außergewöhnlich und es war, als würde ein Feuerwerk am Set losgehen. Also, ich freue mich sehr darauf, dass die Leute das bald sehen werden.“

Wir erklären euch das Ende von „WandaVision“ in unserem Video:

Fans hofften schon auf Reed Richards im MCU

Im Vorfeld vor Folge 8 äußerten Fans etliche Theorien, wen Paul Bettany meinen könnte. Hoch im Kurs waren nach Quicksilver weitere X-Men wie Patrick Stewart als Charles Xavier oder Ian McKellen als Magneto. Es gab gar einen scheinbaren Magneto-Leak mit Michael Fassbender in der Rolle, der jedoch schnell als Fake enttarnt wurde. Stewart und McKellen hätten natürlich zu der Aussage Bettanys gepasst, dass er sein ganzes Leben lang schon mit dem entsprechenden Star zusammenarbeiten wollte, wobei dies auch nur eine sprachliche Übertreibung sein könnte. Gegen diese Theorie sprach allerdings bereits, dass zumindest Patrick Stewart mit „Logan“ einen emotional passenden Abschluss für seinen Charakter hatte. Zumal er mit seinen 80 Jahren wohl genau wie Ian McKellen zu alt ist, um den Part von Professor X beziehungsweise Magneto, der ja auf mehrere Jahre angelegt sein dürfte, im MCU zu übernehmen.

Ansonsten zielten die Theorien der Fans auf eine völlig neue Figur, bei der vor allem eine schon in „WandaVision“ angekündigte Person für Ideen sorgte. Dabei ging es um die Raumfahrtingenieurin, die Monica Rambeau (Teyonah Parris) kontaktierte. Sie baute das Gefährt, dass der gefährlichen Strahlung der Illusion um das Städtchen Westview standhalten sollte. Teyonah Parris betonte gegenüber ComicBook.com vielsagend, dass sie nicht darauf warten könne, bis wir erfahren, was es mit dieser Person auf sich hat. Ihre Aussage wurde aber anscheinend ein wenig aus dem Kontext gerissen, denn Parris meinte wohl eher, dass sie die Reaktion der Leute nicht erwarten könne, da diese schon so viel Erwartungen im Vorfeld bezüglich dieser Rolle hatten und eben keine große Überraschung dahintersteckte.

Seid ihr schon bereit für die nächsten MCU-Abenteuer auf Disney+? Wir verraten euch, welche Serien noch kommen:

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Denn etliche große Namen wurden in diesem Zusammenhang gehandelt. Das technische Genie Riri Williams alias Ironheart, die eine eigene Disney+-Serie erhält. Adam Brashear alias Blue Marvel, der in den Comics eine entsprechende Berufsausbildung hat und die Energie von Anti-Materie absorbieren und nutzen kann. Der wohl größte Name war aber zweifellos Reed Richards, der Kopf der Fantastic Four.

Fans sollte diese Erfahrung also vielleicht eine Lehre sein, nicht zu viel zu erwarten und sich nicht derart stark in cool klingende Theorien zu stürzen. „WandaVision“-Regisseur Matt Shakman kündigte bereits an, dass viele Zuschauer*innen wegen der ganzen Erwartungen vom Finale enttäuscht sein werden. In diesem Sinne: Schaut euch einfach die finale Folge 9 von „WandaVision“ bei Disney+ an und lasst euch überraschen.

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