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Neuer „Sissi“-Film geht ungewohnte Wege: Hauptdarstellerin gefunden

Author: Marek BangMarek Bang |

© Alive - Vertrieb und Marketing

65 Jahre nachdem Romy Schneider zum letzten Mal die Rolle der Prinzessin Elisabeth spielte, steht uns ein neuer Kinofilm über die Monarchin ins Haus.

Die „Sissi“-Trilogie ist nicht nur ein Meilenstein der 1950er-Jahre-Unterhaltung, sondern auch eine der erfolgreichsten Filmreihen, die jemals in Deutschland produziert wurden. Die junge Romy Schneider wurde als Prinzessin Elisabeth zur Ikone, haderte später allerdings mit Ernst Marischkas süßlicher Interpretation des historischen Stoffs.

Vielleicht hätte die ältere Romy Schneider mit Frauke Finsterwalders Ansatz mehr anfangen können. Die Regisseurin wird sich bald in einem neuen Sissi-Film mit einer ganz anderen Phase aus dem Leben der Monarchin auseinandersetzen. Laut Pressemitteilung plant die Regisseurin einen Film namens „Sisi und ich“, der im Frühjahr 2022 in die Kinos kommen soll.

Beim Titel handelt es sich um keinen Rechtschreibfehler, sondern um die historisch korrekte Schreibweise des Spitznamens von Elisabeth. Außerdem soll damit verdeutlicht werden, dass der neue Kinofilm wenig mit der immer noch äußerst populären Trilogie zu tun haben wird. Mittlerweile steht fest, wer in die Hauptrollen von „Sisi und ich“ schlüpfen wird.

Susanne Wolff schlüpft in die legendäre Rolle von Romy Schneider

„Sisi und ich“ wird aus der Perspektive der Hofdame Irma erzählt. Sie wird von Sandra Hüller gespielt, die unter anderem in „Toni Erdmann“ international für Furore sorgen konnte. In die Rolle von Kaiserin Sisi schlüpft Suanne Wolff. Sie verkörpert die Monarchin in älteren Jahren, sodass ein Vergleich mit Romy Schneider nur bedingt zu ziehen sein wird.

„Sisi und ich“ wird ein Drama mit schwarzem Humor

Regisseurin Frauke Finsterwalder verfasste das Drehbuch für „Sisi und ich“ gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Christian Kracht. Die beiden sind unter anderem für die Vorlage zum viel beachteten Episoden-Drama „Finsterworld“ verantwortlich. Jetzt widmen sie sich der Kaiserin von Österreich. Dabei konzentriert sich ihr Film nicht auf die junge Prinzessin, sondern auf die gealterte Herrscherin, die sich jahrelang auf Reisen quer durch Europa befindet, begleitet nicht etwa von ihrem Ehemann, sondern von einer Gefolgschaft von Frauen.

Weitere starke Frauenrollen findet ihr im Video:

Frauke Finsterwalder könne sich kein außergewöhnlicheres Ensemble für „Sisi und ich“ vorstellen, so ein Statement der Regisseurin. Fernab früherer Klischees soll in ihrer Adaption das Bild eines Freigeistes gezeichnet werden, der seiner Zeit weit voraus und mit den Klischees der alten „Sissi“-Filme nichts zu tun hat. Der fertige Film soll ein schwarzhumoriges Drama über eine Frau werden, der das Korsett des Wiener Hofes schon lange viel zu eng geworden ist.

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Interessant ist darüber hinaus, dass neben dem angekündigten Kinofilm auch eine neue Serie über die Monarchin geplant ist. Diese wird ebenfalls als „Reise einer modernen Frau“ umworben.

Wenn euch jetzt wahlweise das „Sisi“-Fieber oder das „Sissi“-Fieber gepackt hat, könnt ihr euer Wissen im Quiz testen:

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