Jurassic World: Das gefallene Königreich Poster

„Jurassic World 2“: Das bedeuten Ende & Post-Credit-Szene in „Das gefallene Königreich“ wirklich

Andreas Engelhardt  

Drei Jahre nach dem Kino-Hit „Jurassic World“ erobert „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ die Kinos. Wie schon sein Vorgänger nimmt auch dieser Dino-Blockbuster seinen Titel wörtlich, allerdings auf eine viel gravierendere Art, wie das Ende drastisch zeigt.

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“! –

In „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ müssen Owen (Chris Pratt), Claire (Bryce Dallas Howard) und Blue erneut zusammenarbeiten, um einen fiesen Hybrid-Dino zu bezwingen. Nachdem einige Dinosaurier von der Isla Nublar gerettet wurden, bevor diese einem Vulkanausbruch zum Opfer fiel, sollten die prähistorischen Tiere auf dem Schwarzmarkt versteigert werden.

Owen und Co. konnten die Auktion allerdings sprengen und nach einem Horror-Trip auch den gefährlichen Indoraptor besiegen. Doch wirkliche Happy-End-Stimmung mag zum Abschluss von „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ nicht aufkommen.

Willkommen in Jurassic World

Die von der Isla Nublar geretteten Dinosaurier können aus dem Anwesen der Lockwoods fliehen, nachdem Maisie (Isabella Sermon) sie befreit hat. Owen versucht noch, Blue zu überzeugen, sich ihm anzuschließen. Doch die Raptoren-Dame befürchtet, erneut in einen Käfig gesperrt zu werden und entscheidet sich deswegen für ein Leben in Freiheit.

Die restlichen Dinosaurier ziehen ihres Weges, so sehen wir Pteranodons in den Sonnenuntergang fliegen (ähnlich wie beim Ende von „Jurassic Park III“) und der zu Beginn des Films geflohene Mosasaurus bedroht einige Surfer. Ian Malcolm (Jeff Goldblum) heißt uns entsprechend in Jurassic World willkommen, wo der Mensch sich endgültig die Erde mit den Dinos teilen muss. Doch was bedeutet all das für „Jurassic World 3“?

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Das verrät uns das Ende von „Jurassic World 2“ über „Jurassic World 3“

Der Abschluss der Trilogie erwartet uns voraussichtlich im Sommer 2021 in den Kinos. Auf einen dritten Hybrid-Dino nach dem Indominus Rex und dem Indoraptor werden Zuschauer dabei verzichten müssen. Regisseur Colin Trevorrow kündigte bereits an, sich wieder auf die klassischen, „natürlichen“ Dinosaurier konzentrieren zu wollen. Entsprechend soll „Jurassic World 3“ auch mehr einem Science-Thriller wie „Jurassic Park“ gleichen als den letzten beiden „Jurassic World“-Filmen.

Wir sehen zum Ende von „Jurassic Park 2: Das gefallene Königreich“, dass Genmaterialien von den Dinosauriern gesichert wurden. Vermutlich wird daraus also kein neuer Hybrid zusammengemischt, sondern lediglich bereits bestehende Arten geklont. Denn die am Ende des Films ausgebrochenen Dinos reichen wohl kaum aus, um eine Jurassic World zu etablieren.

Insgesamt sind wohl lediglich 20 bis 30 Exemplare aus dem Anwesen der Lockwoods entkommen, viele davon sind die einzigen befreiten Vertreter ihrer Art. Diese Dinosaurier könnten sich also kaum derart vermehren, dass sie die Menschheit gefährden. Sicher: Sie würden einigen Schaden anrichten (gerade der T-Rex und der Mosasaurus) und so manches Menschenleben kosten. Einige Militäroperationen reichen aber wohl aus, um dieser Bedrohung ein schnelles Ende zu setzen.

Die wirkliche Gefahr einer Jurassic World liegt wohl vielmehr in dem Genmaterial, das gesichert wurde. Unbeaufsichtigt von Regierungen und Gesetzen könnte dies im stillen Kämmerlein dazu genutzt werden, um zig weitere Dinos zu produzieren und zu verbreiten. Der Dinosaurier wäre damit bereit für die Massenproduktion.

Zusätzlich hat „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ die Tür für menschliche Klone aufgestoßen. Eventuell geht „Jurassic World 3“ hier sogar einen Schritt weiter und etabliert tatsächlich Mensch-Dino-Hybride in der Reihe. Diese Idee kursierte immerhin für „Jurassic Park 4“, wurde letztlich aber verworfen.

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Das passiert in der Post-Credit-Szene in „Jurassic World 2“

Die Szene im Abspann stimmt uns nicht wirklich mit einem neuen Eindruck auf „Jurassic World 3“ ein. Wir sehen darin einige Pteranodon, die sich auf einem Eiffelturm niederlassen. Wobei es sich nicht um DEN Eiffelturm in Paris handelt, sondern um die Kopie in Las Vegas. Wer nicht auf die Umgebung mit den blinkenden Reklamen und den Casinos geachtet hat, hätte durchaus auf den Gedanken kommen können, die Flugsaurier seien schon bis nach Europa gelangt.

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