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„Guardians of the Galaxy 3“: Disney legt Film nach Rauswurf auf Eis

Helena Ceredov  

Am 20. Juli 2018 erreichte Marvel-Fans die Schocknachricht: Disney hat Regisseur James Gunn entlassen. Damit hören die Probleme allerdings nicht auf, denn „Guardians of the Galaxy 3“ kriegt jetzt die Konsequenzen daraus zu spüren.

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Der Rauswurf von James Gunns zieht weite Kreise. Die Produktion sollte Anfang 2019 beginnen und der fertige Film 2020 in die Kinos kommen. Nun hat Disney die Dreharbeiten für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Insider-Berichten zufolge hat Disney die bestehende Crew entlassen. Die Pause soll dazu genutzt werden, sich neu zu gruppieren und einen Regisseur zu finden.

Zumindest an eine gute Nachricht können sich die Fans von James Gunn in diesen Zeiten klammern: Sein Drehbuch soll für „Guardians of the Galaxy 3“ verwendet werden. James‘ Bruder Sean Gunn, verriet dies gegenüber Tulsa World (via Screenrant). „Ich weiß, dass sie die Absicht haben, das Drehbuch zu verwenden, das mein Bruder geschrieben hat“, sagte Sean, der in den „Guardians“-Filmen selbst die Rolle von Kraglin spielt und die Motion-Capture-Performance für Rocket Raccoon liefert.

Laut einer anonymen Quelle wurde „Thor: Tag der Entscheidung“- Regisseur Taika Waititi zu einem Gespräch eingeladen. Ob er wegen „Guardians of the Galaxy 3“ oder einem anderen Film mit Disney gesprochen hat, ist nicht bekannt. Fest steht, dass sich die Dreharbeiten und der Kinostart von „GotG 3“ um mindestens ein Jahr verschieben werden. Disney hat noch keinen Termin genannt.

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Dave Bautista droht mit Ausstieg

Der Rauswurf von James Gunn hat nicht nur bei der Fangemeinde für Proteste gesorgt. Auch der Cast rund um Chris Pratt und Zoe Saldana hat sich in einem offenen Brief für Gunn ausgesprochen.

Ein Darsteller zeigte sich besonders solidarisch: Dave Bautista (Drax) drohte mit dem Ausstieg, falls Disney nicht wenigstens Gunns Skript verwendet, was ja der Fall zu sein scheint. Ob Bautista auf seine Drohung dennoch Taten folgen lässt? Falls er sich weigert, könnten hohe Vertragsstrafen auf ihn zu kommen. Offiziell hat Disney noch nicht bestätigt, dass sie Gunns Drehbuch verwenden, laut Sean Gunn ist dies aber der Fall.

Was passiert nach„Infinity War“? (Achtung, Spoiler!)

Am Ende von „Infinity War“ werden fast alle Mitglieder der Guardians von Thanos ausgelöscht. Nur Rocket und Nebula überleben. Heißt das, dass wir Starlord, Drax, Gamora, Mantis und Groot nicht mehr wiedersehen? Eher nicht! In „Avengers 4“ wird ein Großteil der Toten höchstwahrscheinlich wiederbelebt. In älteren Interviews verriet James Gunn zum Drehbuch, dass es der letzte Teil mit dem bekannten Team ist. Inwiefern diese Pläne nun realisiert werden, bleibt abzuwarten.

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