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Action-Kinohighlight 2024 belastete Star enorm: „Fragt mich in 20 Jahren wieder“

Action-Kinohighlight 2024 belastete Star enorm: „Fragt mich in 20 Jahren wieder“
© IMAGO / Landmark Media

„Furiosa“ stellt mit Sicherheit ein Karriere-Highlight von Anya Taylor-Joy dar. Allerdings verlange die Rolle einiges von der Schauspielerin ab, wie sie nun offenbarte.

Bald ist es endlich so weit und uns erreicht endlich „Furiosa: A Mad Max Saga“  – und damit ein Actionspektakel vom Feinsten: Die ersten Stimmen zu George Millers neustem „Mad Max“-Film sind überaus positiv und versprechen bestklassige Unterhaltung. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen:

Anya Taylor-Joy („Das Damengambit“) und Chris Hemsworth („Thor“), die Stars des Films, sind aktuell auf der Promo-Tour für „Furiosa“ und teilen in zahlreichen Interviews Geschichten vom Set des Action-Blockbusters. In einem Interview mit The New York Times sprach Taylor-Joy darüber, dass ihr Charakter Furiosa in dem Film kaum Dialog hatte; laut The Telegraph soll sie lediglich etwa 30 Zeilen Dialog gehabt haben (via Variety). Sie sagte, dass sie daher „monatelang stumm“ am Set bleib. Dem fügte sie Folgendes hinzu:

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„Ich habe mich noch nie so allein gefühlt wie bei diesem Film. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber alles, von dem ich dachte, es würde leicht sein, war schwer.“

Auf die Frage, was sich am Set von „Furiosa“ als schwieriger erwiesen hat, als sie erwartet hatte, antwortete die Schauspielerin:

„Tut mir leid, nächste Frage. Fragt mich in 20 Jahren wieder. Fragt mich in 20 Jahren wieder.“

Da fragt man sich natürlich, was sich am Set zugetragen hat – zumal Taylor-Joy zuvor überwiegend positiv von ihrer Erfahrung am Set von „Furiosa“ sprach.

Was uns Anya Taylor-Joy und Chris Hemsworth über die Entstehung des Films verraten haben, seht ihr im Video.

Furiosa: A Mad Max Saga - Die Stars im Interview

„Furiosa“ stellte eine besondere Herausforderung für Anya Taylor-Joy dar

Wer bereits vorherige „Mad Max“-Filme gesehen hat, weiß, dass es nicht unüblich ist, dass einige Charaktere eher verschwiegen sind. Taylor-Joys Furiosa reiht sich mit ihren rund 30 Zeilen Dialog beispielsweise neben Tom Hardy ein, welcher als Max Rockatansky in „Mad Max: Fury Road“ lediglich 52 Zeilen Dialog hatte. Mel Gibson, der eine jüngere Version des Charakters spielte, hatte in „Mad Max II – Der Vollstrecker“ sogar nur 16 Zeilen Dialog (via IMDb).

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Der Mangel an Dialog stellte eine besondere Herausforderung für Taylor-Joy dar: Als Furiosa war es ihr sehr wichtig, weibliche Wut vor der Kamera zu zeigen, auch wenn Miller sich eher darauf konzentrierte, sie auf der Leinwand so in sich gekehrt wie möglich darzustellen, wozu der spärliche Dialog ebenfalls beitrug. Diesbezüglich sagte sie Folgendes:

„Ich möchte zu 100 Prozent klarstellen, dass ich George liebe, und wenn man so etwas macht, dann sollte man sich in die Hände von jemandem wie George Miller begeben. Aber er hatte eine sehr, sehr strenge Vorstellung davon, wie Furiosas Kriegsgesicht aussehen sollte und das erlaubte mir nur, einen großen Teil des Films [mit meinen Augen zu spielen]. Die Devise lautete: ‚Mund zu, keine Emotionen, sprich mit den Augen‘. Das war’s.“

„Weibliche Wut“ (auf Englisch: „female rage“) wurde in den vergangenen Monaten zu einer Art Internet-Phänomen beispielsweise auf TikTok und Instagram. User*innen dieser sozialen Netzwerke stellten Filmausschnitte von weiblichen Charakteren zusammen, die ungefiltert ihre Emotionen zeigten, nachdem ihnen etwas Schlimmes widerfahren ist. Oft verwendete Beispiele für diese Videos sind unter anderem Toni Colette in „Hereditary – Das Vermächtnis“, Mia Goth in „Pearl“ und „X“, Florence Pugh in „Don’t Worry Darling“, Ali Wong in „Beef“, Viola Davis in „The Woman King“ und Angela Basset in „Black Panther 2: Wakanda Forever“.

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Während eines Interviews mit BBC1 für ihren Film „The Menu“, den ihr übrigens auf Disney+ streamen könnt, äußerte sich die Schauspielerin 2022 folgendermaßen zu weiblicher Wut und wie sie in Filmen und Serien inszeniert wird:

„Ich habe ein Faible für weibliche Wut. […] Und das ist kein Groll gegenüber irgendwelchen Drehbuchautor*innen. [Wenn ich] Männer [in Filmen] sehe, die wirklich schreckliche Dinge tun, und Frauen, die still dasitzen, während langsam eine Träne fällt, denke ich mir: ‚Nein, nein, nein. Wir werden laut. Und wütend.‚“

Wie Taylor-Joy letztendlich die Wut ihres Charakters auf die Leinwand bringt, bleibt noch bis zum 23. Mai 2024 abzuwarten, wenn „Furiosa: A Mad Max Saga“ im Kino startet. Die verbliebene Wartezeit könnt ihr euch beispielsweise damit vertreiben, „Mad Max: Fury Road“ auf Netflix zu schauen. Dank eines aktuellen Angebots erhaltet ihr bei MagentaTV ein Netflix-Standard-Abo mit Werbung sowie RTL+ Premium und mehr. In den ersten sechs Monaten gibt es dieses Angebot komplett ohne Aufpreis.

Wie gut kennt ihr euch mit den „Mad Max“-Filmen aus? Testet euer Wissen mit diesem Quiz:

„Mad Max“-Quiz: Wie gut kennst du die Filmreihe?

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