Ben Afflecks Rücktritt als Regisseur vom neuen „Batman“-Film kündigte sich schleichend an. Er stellte Bedingungen auf, hinterfragte die Aufgabe öffentlich und letztlich überraschte es wohl niemanden mehr, dass er den Posten abgab. Der DC-Film steht nun vorerst ohne Regisseur da, was die Frage aufwirft, wer Ben Affleck nachfolgt. Wenn es nach einigen Fans geht, haben sie die Antwort schon gefunden.

Matt Reeves („Planet der Affen: Revolution“) und Matt Ross („Captain Fantastic“) wurden bislang als mögliche Kandidaten für den Regieposten beim neuen „Batman“-Film ins Spiel gebracht. Wenn es nach einigen Fans geht, sollte allerdings jemand die Geschicke lenken, der bereits Erfahrung mit dem Dunklen Ritter hat.

Schmeißt Ben Affleck auch seine Rolle als Batman hin?

Eine Fan-Petition auf Change.org, die direkt an Warner Bros. gerichtet ist, wünscht sich niemand Geringeren als Zack Synder für den kommenden „Batman“-Film. Als Grund wird unter anderem genannt, dass Snyder durch seine Arbeit an „300“, „Watchmen – Die Wächter“, „Man of Steel“ und natürlich „Batman v Superman: Dawn of Justice“ die nötige Comic-Vergangenheit in seiner Vita besitzt. Darüber hinaus spreche für ihn, dass man mit seiner Personalie Kontinuität in das DC-Kinouniversum bringen könne und außerdem werden seine Qualitäten als Filmemacher hervorgehoben.

Fans wünschen sich Zack Snyder als Regisseur für neuen „Batman“-Film

Ob Zack Snyder für den kommenden „Batman“-Film tatsächlich die richtige Wahl darstellt, ist jedoch zweifelhaft. Seine beiden DC-Beiträge stießen auf extrem gemischte Reaktionen und vor allem „Batman v Superman“ löste einen wochenlange Diskussion zwischen Fans und Kritikern aus. Die Filme waren zwar erfolgreich, blieben finanziell allerdings dennoch hinter den Erwartungen von Warner Bros. zurück, was zum großen Teil an der negativen Presse lag.

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Auch wenn Synders stilistische und visuelle Fähigkeiten unbestreitbar sind, so polarisiert er seit jeher mit seinen gleichzeitig vorhandenen Schwächen im Erzählen einer Geschichte und der Arbeit mit Charakteren. Ihm ein weiteres Werk anzuvertrauen, wo sich das Filmuniversum von DC womöglich an einem Scheidepunkt befindet, könnte das falsche Signal an die Zuschauer sein, die sich von den kommenden Werken in diesen Punkten Besserung versprechen.

Zumal ohnehin fraglich ist, ob Zack Snyder nach dem Trubel überhaupt Lust auf einen weiteren Superhelden-Film hat. Mit „Justice League“ startet Ende dieses Jahres ein neuer Beitrag von ihm und im Anschluss hatte er sich eigentlich den eigenständigen Film „The Last Fotograph“ als neues Projekt gewählt. Allein aus terminlichen Gründen könnte es also schwierig für ihn werden, den „Batman“-Film zu inszenieren; vorausgesetzt, er hat Interesse daran. Seit 2013 beschäftigt er sich fast nur noch mit DC-Filmen und ist dem Fillmuniversum auch in kommenden Jahren zumindest als Produzent treu. Womöglich ist er deswegen nur allzu gewillt, die Regie anderen zu überlassen.

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