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"Batman v Superman": Warum Batman nun tötet

"Batman v Superman": Warum Batman nun tötet

Seitdem “Batman v Superman: Dawn of Justice“ veröffentlicht wurde, vergeht kein Tag, ohne dass irgendetwas Wichtiges zu verkünden wäre. Eine der großen Kontroversen ist, dass Batman in Zack Snyders neuem Superhelden-Film seine Feinde tötet. Der Regisseur bezog nun Stellung.

Wenn Dinge über Generationen hinweg nach einem bestimmten Schema verfahren, tun sich Fans schwer damit, Änderungen nachzuvollziehen. Ein populäres Beispiel lieferte dieses Jahr bereits die Resonanz auf die ersten „Ghostbusters„-Trailer. Da im Gegensatz zur ursprünglichen Besetzung die Neuauflage dieses Mal gänzlich auf Frauen (u.a. Melissa McCarthy) in den Hauptrollen setzt, fühlen sich viele Fans vor den Kopf gestoßen.

Eine unweit schwerwiegendere, eiserne Regel im Comic-Universum ist jene, dass der Fledermausmann aus Gotham City niemals tötet, mag der Feind auch noch so grausam sein. Dass Zack Snyders (“Sucker Punch“, “Man of Steel“) Variante des Dunklen Ritters in “Batman v Superman: Dawn of Justice“ im Zweifelsfall nicht davor zurückschreckt, seine Feinde ins Jenseits zu befördern, löste eine Lawine der Beschwerden und Bestürzungen aus - insbesondere unter den Comiclesern.

Die Kollegen von HeyUGuys führten kürzlich ein Gespräch mit dem kontroversen Regisseur, der sich in seinen Erklärungen auf vergangene Interpretationen Batmans berief. So verweist er auf ein Youtube-Video, welches detailliert erläutert, dass in Christopher Nolans “Dark Knight“-Trilogie ebenso Menschen sterben, nur eben nicht “on screen“. Dabei spricht er von 42 potentiellen Toten, darunter der prominente Tod Ra’s al Ghuls, Batmans früherer Ausbilder in “Batman Begins“ und Anführers der okkulten “Liga der Schatten“.

Batman tötet niemals - wirklich?

Der Filmemacher merkt außerdem an, dass Batman in Frank Millers Comicbuch einem Feind mit einem Maschinengewehr in den Kopf schießt. Entgegen dessen bemühte sich Zack Snyder, die “notwendigen“ Tode indirekt stattfinden zu lassen, wie beispielsweise durch Autoexplosionen. Auf diese Weise könne sich der Zuschauer zusammenreimen, was unabwendbar ist, wird allerdings nicht mit den direkten Bildern konfrontiert.

Während diese Erklärungen Snyders eher nach Rechtfertigungen klingen, darf doch die Frage in den Raum gestellt werden, warum Fans des DC-Helden nicht schon frühere Verfilmungen des Dunklen Ritters dafür angeklagt haben, dass ihr Held seine Feinde tötet - wenn auch „off screen“.

 

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