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Die besten Magie-Filme: 10 bezaubernde Film-Tipps

Die besten Magie-Filme: 10 bezaubernde Film-Tipps
© Warner

Hexen, Zauberer und übernatürliche Wesen werden auf der großen Leinwand zum Leben erweckt. Die besten Magie-Filme haben wir hier für euch aufgelistet.

Filme entführen das Publikum in alternative Realitäten und zauberhafte Welten. Sie hauchen Mythen und Fabelwesen Leben ein und verbildlichen unsere wildesten Träume. Ob Fantasy-Filme mit feuerspeienden Drachen und brutalen Schlachten oder mit Magiern, die sich in der realen Welt behaupten müssen, die Auswahl an Magie-Filmen ist groß und vielfältig. Wir verschaffen euch einen kleinen Überblick und listen euch unsere „Top 10“-Filmtipps auf.

„Harry Potter“-Reihe: Der Klassiker unter den Magie-Filmen

Der wohl bekannteste Zauberlehrling der Welt ist ohne Zweifel Harry Potter. Daniel Radcliffe portraitierte den jungen Zauberer in acht Teilen des Franchise. Bei seinem Kampf gegen den dunklen Magier Lord Voldemort (Ralph Fiennes) stehen Harry seine besten Freunde, die schlaue Hexe Hermine Granger (Emma Watson) und der tollpatschige Ron Weasley (Rupert Grint), stets zur Seite. Die Wizarding World geht jedoch weit über die „Harry Potter“-Reihe hinaus. Den Startschuss für fünf Filme eines brandneuen Franchise gab „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ im Jahr 2016. Außerdem gibt es derzeit Gerüchte über eine Neuverfilmung der Geschichte rund um Harry Potter in Form einer Serie. Bei dieser großen Auswahl eine passende Wahl für den nächsten Filmabend zu treffen ist natürlich schwer. Für einen Filmmarathon bietet sich die Reihe jedoch hervorragend an.

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„Chihiros Reise ins Zauberland“: Zeichentrick für Groß und Klein

Die Familie Ogino stolpert bei ihrem Umzug über einen verlassenen Vergnügungspark, den die Eltern gegen den Willen ihrer Tochter Chihiro erkunden möchten. Die Angst des Mädchens bestätigt sich, als bei Dämmerung die magische Welt erwacht und Chihiros Eltern in Schweine verwandelt werden. In der Zauberwelt gefangen muss das kleine Mädchen erstmal wieder zu sich selbst und ihrer eigene Stärke finden, um ihre Eltern zu befreien. 

„Chihiros Reise ins Zauberland“ aus dem Jahr 2001 ist der weltweit meistausgezeichnete Zeichentrickfilm. Regie und Drehbuch übernahm Studio Ghibli-Legende Hayao Miyazaki, der zuvor nach seinem erfolgreichen Anime-Film „Prinzessin Mononoke“ aus dem Jahr 1997 seinen Rückzug aus dem Filmgeschäft erklärte. 2013 gab er erneut seinen Ruhestand bekannt, dennoch ist sein voraussichtlich letzter Film derzeit in Planung. Myazaki selbst kann wohl auch nicht genug von seinen zauberhaften Welten bekommen.

  • „Chihiros Reise ins Zauberland“ findet ihr im Netflix-Abo.

„Prestige“: Rivalität und Machtkämpfe auf der großen Bühne

Zwei junge Magier lernen gemeinsam ihr Handwerk und steigen bald zu den größten Zauberern auf Englands Bühnen auf. Doch durch einen tragischen Unfall wendet sich das Blatt. Ende des 19. Jahrhunderts befinden sich Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) in einem erbitterten Kampf um Ruhm und Anerkennung. Die Rivalität der beiden Zauberkünstler treibt sie und ihre Angehörigen an ihre Grenzen – und das hat tödliche Konsequenzen.

Mit „Prestige – Meister der Magie“ ist Christopher Nolan ein packender Historienthriller gelungen. Verrat, Eifersucht und das Streben nach Ansehen und Prestige setzt der Regisseur und Drehbuchautor der „The Dark Knight“-Reihe dramatisch in Szene. Ein Muss für alle strebsamen Nachwuchsmagier*innen und Magie-Liebhaber*innen, die einen Blick hinter den Vorhang wagen möchten.

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„The Witch“: Indie-Horror, der unter die Haut geht

Der gottesfürchtige William (Ralph Ineson) zieht mit seiner Frau Katherine (Kate Dickie) und seinen fünf Kindern auf ein kleines Stück Land am Waldrand. Die puritanische Familie möchte sich mit dem Anbau von Mais eine Existenz aufbauen und einen Neuanfang wagen. Doch die Ernte verdirbt, die Tiere werden zunehmend aggressiv und der jüngste Sohn verwindet spurlos. Spätestens als die älteste Tochter Thomasin (Anya Taylor-Joy) der Hexerei bezichtigt wird, wird der Familie klar, dass hier übernatürliche Kräfte im Spiel sind. 

„The Witch“ stellt gleichzeitig das Regiedebüt von Robert Eggers („Der Leuchtturm“) sowie das Schauspieldebüt von Anya Taylor-Joy („Emma“) dar. Letztere gewann für ihre Darstellung in der Mini-Serie „Das Damengambit“ im Jahr 2021 einen Golden Globe und einen Critics' Choice Award. Doch ihr Star-Potenzial war schon in „The Witch“ klar zu erkennen. Der Film glänzt aber nicht nur durch die schauspielerische Leistung Taylor-Joys. Eggers inszenierte einen vielschichtigen Indie-Horrorschocker, den das Publikum so schnell nicht vergessen wird.

„The Illusionist“: Ein Zauberer kämpft für seine große Liebe

„The Illusionist“ spielt im Wien der Jahrhundertwende, wo sich der Zauberer Eisenheim (Edward Norton) mit seinen scheinbar magischen Illusionen einen Namen gemacht hat. Er ist so erfolgreich mit seinen Vorführungen, dass sogar der Kronprinz Leopold (Rufus Sewell) auf ihn Aufmerksam wird. Dieser ist aber weniger begeistert von dem Illusionisten, denn Eisenheim möchte ihm seine Verlobte Herzogin Sophie (Jessica Biel) ausspannen.

Eigentlich sollte der Film zeitgleich mit dem Nolan-Film „Prestige“ in den deutschen Kinos erscheinen, doch darauf wurde letztendlich verzichtet. Neben dem Erscheinungsjahr haben die beiden Filme eine weitere Gemeinsamkeit: Der Zauberkünstler Ricky Jay war bei beiden als fachlicher Berater tätig. „The Illusionist“ ist ein durchdachter Thriller mit einem herausragenden Cast und einer hypnotischen Atmosphäre. Für „Edward Norton“-Fans ein absolutes Muss.

„Der Hexenclub“: Okkult trifft auf Coming-of-Age

Der Hexenzirkel: Rochelle, Nancy, Bonnie und Sarah (© Sony)

Sarah (Robin Tunney) ist neu in Los Angeles und wird von einer Gruppe von Außenseiterinnen aufgenommen. Nancy (Fairuza Balk), Bonnie (Neve Campbell) und Rochelle (Rachel True) suchen nämlich eine vierte Person, die ihren Hexenzirkel komplettiert. Zunächst passiert bei den Ritualen nichts, aber schon bald fruchten die Zaubersprüche der vier Freundinnen. Die Frage ist nun, ob sie ihre neu gewonnenen Kräfte auch kontrollieren können oder der Spuk nach hinten losgeht.

Als Mischung aus Okkult-Thriller und Coming-of-Age-Film hat „Der Hexenclub“ aus dem Jahr 1996 sich eine treue Fanbasis aufbauen können. Das führte 2020 sogar zu einer späten Fortsetzung mit „Blumhouse's Der Hexenclub“ von Regisseurin Zoe Lister-Jones. Ideal für Hexen und Zauberer, die gerne in 90er-Nostalgie schwelgen.

„Die Eiskönigin“: Schwesterliebe allen Widrigkeiten zum Trotz

Die junge Prinzessin Elsa hat magische Kräfte, mit denen sie Eis und Schnee kontrollieren und entstehen lassen kann. Seit einem Unfall, bei dem ihre kleine Schwester Anna von ihrer Magie verletzt wurde, muss das junge Mädchen ihre Gabe jedoch verstecken – bis Elsa sich in die Ferne aufmacht, um sich endlich frei entfalten zu können. Doch das kommt nicht ohne Konsequenzen: Sie hat einen ewigen Winter im Königreich entstehen lassen. Anna und ihre Freunde machen sich auf die Suche nach Elsa, um diesen endlich zu beenden.

Mit dem Animationsfilm „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ hat Disney einen großen Hit gelandet. Nicht nur der Film kam bei den Zuschauer*innen gut an, auch gewann das Lied „Lass es los“, im Original gesungen von Idina Menzel, zahlreiche Preise. Unter anderem den Oscar für den besten Filmsong. Mit „Die Eiskönigin 2“ erhielt der Animationsfilm sechs Jahre nach Veröffentlichung im Jahr 2013 eine Fortsetzung – die es, ebenso wie der erste Teil, schaffte Groß und Klein zu bezaubern.

„Maleficent“: Disneys Neuinterpretation einer Schurkin

„Maleficent – Die dunkle Fee“ erzählt die Dornröschen-Geschichte aus der Perspektive der bösen Fee Malefiz (Angelina Jolie). Stilistisch und inhaltlich orientiert sich die Neuinterpretation von Disney an dem 1959 erschienenen Zeichentrickklassiker „Dornröschen und der Prinz“. Die Geschichte hält dennoch einige Überraschungen für Fans des Originals bereit. Zum Beispiel erhält die dunkle Fee eine ausgeprägte Hintergrundgeschichte. Der Film zog bisher eine Fortsetzung nach sich. In „Maleficent 2: Mächte der Finsternis“ versucht die neidvolle Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer) einen Keil zwischen Aurora (Elle Fanning) und Malefiz zu treiben. Die Filme zeigen, dass sich hinter der dunklen Magie eine facettenreiche Geschichte verbergen kann. Fans, die tiefer in das Disney-Universum eintauchen möchten, werden mit diesem märchenhaften Spin-off garantiert ihren Spaß haben.

„Der Zauberer von Oz“: Magische Welt in Technicolour

Dorothy (Judy Garland) und ihr Hund Toto finden sich plötzlich in einem magischen Land über dem Regenbogen wieder. Ein Sturm hat die junge Farmtochter und ihren treuen Gefährten nach Oz geweht. Dort treffen sie auf allerlei komische Gestalten, die den beiden helfen, wieder zurück nach Hause zu finden.

Das bahnbrechende Musical „Der Zauberer von Oz“ gilt als einer der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte und wurde unzählige Male in Film- und Fernsehen zitiert. Als einer der großen amerikanischen Farbfilme ist der Film Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO. Ob ihr nun einen amerikanischen Klassiker anschauen oder einfach nur einen schönen Filmabend mit der Familie verbringen möchtet, „Der Zauberer von Oz“ zieht Alt und Jung in seinen Bann.

„Die Chroniken von Narnia“: Eine verborgene Welt im Schrank

Da es in der Stadt nicht mehr sicher ist, werden die vier Geschwister Peter (William Moseley), Susan (Anna Popplewell), Edmund (Skandar Keynes) und Lucy (Gergie Henley) zur Zeit des Zweiten Weltkriegs aufs Land geschickt. Per Zufall stoßen sie auf einen Schrank, der ein Portal zu der Märchenwelt Narnia öffnet. Dort herrscht ein ewiger Winter und die vier schließen sich mit den Bewohner*innen Narnias zusammen, um die Welt vor dem Bann der Weißen Hexe (Tilda Swinton) zu befreien.

2005 startete die Fantasy-Reihe mit „Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“. Die Adaption des Kinderbuchklassikers zog noch zwei weitere Verfilmungen nach sich, „Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“ und „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“. Eine weitere Film-Reihe von Disney, die vor allem wegen ihren überzeugenden Kinderdarsteller*innen und einer faszinierenden magischen Welt voller Abenteuer und Überraschungen absolut sehenswert ist.

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