The Illusionist (2006)

The Illusionist: Hypnotischer Thriller über einen Magier im Wien der Jahrhundertwende, der sich am Kronprinz rächen und seine große Liebe zurückgewinnen will.
Kinostart: 05.01.2009
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Filmhandlung und Hintergrund

The Illusionist: Hypnotischer Thriller über einen Magier im Wien der Jahrhundertwende, der sich am Kronprinz rächen und seine große Liebe zurückgewinnen will.

Im Wien der Jahrhundertwende begeistert der Zauberer Eisenheim das Publikum mit seinen schier übernatürlichen Leistungen – sehr zum Missfallen des Kronprinzen Leopold. Ihm liegt daran, den Magier als Scharlatan zu entlarven. Er schickt Chefinspektor Uhl los, der Eisenheim überführen soll. Uhl weiß aber nicht, dass der Zauberer selbst einen größeren Plan verfolgt, weil die Verlobte des Kronprinzen einst seine Geliebte war.

Im Wien des späten 19. Jahrhunderts lässt der Magier Eisenheim die Massen mit seinen perfekten Tricks an echte Zauberei glauben. Weniger überzeugt von Eisenheims Talenten ist der neurotische Kronprinz Leopold, der Eisenheim den eigentlich ganz netten Polizeichef Uhl auf den Hals hetzt. So richtig sauer wird der Monarch aber erst, als seine Mätresse Sophie in Liebe zu dem Schausteller entbrennt. Als Sophie nach einem heftigen Streit ermordet aufgefunden wird, beschwört Eisenheim öffentlich ihren Geist.

Im Wien der Jahrhundertwende verliebt sich ein reisender Starmagier in die Braut des skrupellosen Kronprinzen. Effektvolles Ausstattungsdrama mit Krimispannung, Stars und großen Gefühlen.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Magie und Illusion, Mord und Intrige verbinden sich in dem im Wien der Jahrhundertwende angesiedelten Kriminaldrama mit Ensemblebesetzung zu einem reizvoll rätselhaften Puzzle, in dem nichts ist wie es scheint.

    Basierend auf der gleichnamigen Kurzgeschichte vom mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Schriftsteller Steven Millhauser, zaubert Drehbuchautor und Regisseur Neil Burger (Debütfilm “Interview with the Assassin”, 2001) ein elegantes Kunst(film)stückchen hervor, das opulentes Kostümdrama, metaphysischen Thriller und spannende Murder-Mystery fusioniert. Die vielschichtige Story setzt mit einem kurzen Prolog ein, der die Verhaftung des Magiers Eisenheim (ein grandioser Edward Norton) auf der Bühne zeigt. Im Anschluss ist es vorrangig die Perspektive des verhaftenden Chefinspektors Uhl (Paul Giamatti), aus der sich die vorangegangenen Ereignisse in Rückblenden entfalten. Angeschlossen wird zunächst mit einem kurzen Kindheitsprolog, der von der alsbald zwangsweise untersagten zarten Kinderliebe zwischen dem bürgerlichen Jungen Eisenheim und der Baroness Sophie von Teschen erzählt. 15 Jahre darauf kehrt Eisenheim als Bühnenmagier nach Wien zurück, wo seine kunstvollen Tricks selbst den kritischen Kronprinzen Leopold (Rufus Sewell famos als abscheulicher Arroganzling) beeindrucken. Sophie (Jessica Biel) ist mittlerweile die Verlobte des unwirschen Prinzen, doch das kann das erneute Aufflammen der Gefühle zwischen ihr und Eisenheim nicht verhindern. Als Sophie sich daraufhin von Leopold trennen will, kommt es zur Tragödie. Chefinspektor Uhl (Paul Giamatti) ermittelt. Obwohl er sich aus Loyalität gegen Eisenheims Verdacht sträubt, der Prinz könnte Sophie ermordet haben, versucht er dennoch, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Dies erweist sich als unerwartet undurchsichtiges Unterfangen, bei dem es allerhand Schall und Rauch zu durchschauen gilt.

    Just diese mysteriösen Umstände sowie die verschiedenen Motivationen der Figuren, gepaart mit den möglicherweise übernatürlichen Fähigkeiten der charismatischen Titelfigur beschwören das Publikum auf höchst unterhaltsame Weise. Zudem bestechen die üppigen visuellen Schauwerte, die durch die Unterlegung mit dem hypnotisch-melancholischen Klangteppich von Philip Glass noch eine zusätzlich atmosphärische Dimension erhalten. Darüber hinaus faszinieren die Interaktionen des Darsteller-Kleeblatts, seien es Liebe, Eifersucht, Rivalität, Manipulation, Unterwürfigkeit oder Grausamkeit, die zwischen den verschiedenen Beziehungskonstellationen zum Tragen kommen. Ohne Frage versteht dieses kleine Kunstwerk klassischer Machart in den Bann zu ziehen, so dass man logische Ungereimtheiten außer Acht lassen kann – ähnlich, wie man die Tricks eines Magiers nicht durchschauen muss, um dennoch seinen Spaß an der Show zu haben. ara.

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