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Paul Walkers Rolle in "Fast & Furious" sollte eigentlich ganz anders werden

Paul Walkers Rolle in "Fast & Furious" sollte eigentlich ganz anders werden
© Universal

Der 2013 verstorbene Schauspieler Paul Walker ist natürlich untrennbar mit seiner Rolle als Brian O’Conner in der „Fast & Furious“-Reihe verbunden. Doch eigentlich sollte der beliebte Charakter ganz anders werden, was letztlich aber durch ein dramatisches Ereignis verhindert wurde.

Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 12.09.1973 in Glendale, Kalifornien  USA
  • Gestorben: 30.11.2013
  • Berufe: Schauspieler, Producer

Paul Walker erlangte vor allem durch seine Darbietung im „Fast & Furious“-Franchise Berühmtheit. Dort spielte er Brian O’Conner der zu Beginn als FBI-Agent verdeckt in der Szene illegaler Straßenrennen ermittelt, letztlich aber eine Freundschaft zu Dominic Toretto (Vin Diesel) aufbaute und die Seiten wechselt. Was die wenigsten wissen: Ursprünglich sollte Brian von Anfang an auf der anderen Seite des Gesetzes stehen.

Video stellt die beeindruckenden Autos aus „Fast & Furious 8“ vor

Gary Scott Thompson, Drehbuchautor von „The Fast and the Furious“ und „2 Fast 2 Furious„, gab gegenüber Complex preis, wie die eigentlichen Pläne für Brian O’Connor aussahen. Eigentlich sollten nämlich alle Charaktere Anti-Helden sein.

„Ich ging zu Universal und erzählte ihnen von meinem Ansatz: Romeo und Julia in Autos. Ich erzählte ihnen, wie ich es mir vorstellte, diese rivalisierenden mit Brian und Mia treffen sich für diesen großen Wettrennen-Krieg. Ich fertigte meine Entwürfe an, das Studio rief an und sagte: ‚Wir lieben es, es ist großartig. Wir machen diesen Film‘. Dann geschah Columbine.“

Amoklauf von Columbine verhinderte ursprüngliche Pläne für „The Fast and the Furious“

Die erste Idee sah vor, Dom und Brian in kämpfende Banden gegenüberzustellen, die ihre schnellen Rennwagen dazu benutzen, Trucks mit Gewalt zu überfallen und sich dabei gegenseitig bekriegen. Doms Schwester Mia (Jordana Brewster) sollte zwischen die Fronten geraten und mit Brian eine gefährliche Beziehung eingehen.

Wie Thompson aber anmerkte, ereignete sich in der Planungsphase der Amoklauf an der Columbine High School in Colorado, USA. Dabei starben am 20. April 1999 zwölf Schüler, ein Lehrer und die beiden Täter, was zu einer landesweiten Debatte über Gewaltdarstellungen in Filmen und Videospielen führte. In diesem Klima einen Film mit bewaffneten Banden in die Kinos zu bringen, wäre natürlich als unangebracht aufgefasst worden.

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Also entschied man sich gegen den Entwurf und nutze statt „Romeo und Julia“ als geistige Vorlage „Gefährliche Brandung„. Brian wurde zu einem Polizisten umgeschrieben, die Gewalt entschärft und „The Fast and the Furious“ kam 2001 doch noch in die Kinos. Die restliche Entwicklung dürfte bekannt sein.