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Neuer Netflix-Trailer zu „Witcher: Blood Origin“: Henry Cavills Abgang schadet dem Spin-off

Neuer Netflix-Trailer zu „Witcher: Blood Origin“: Henry Cavills Abgang schadet dem Spin-off
© Netflix/Susie Allnutt

Schon bald startet mit „Blood Origin“ eine Prequel-Serie zum Netflix-Hit „The Witcher“. Ein neuer Teaser-Trailer zeigt spektakuläre Action und Bilder.

The Witcher: Blood Origin

Poster The Witcher: Blood Origin

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Mit Michelle Yeoh als Schwertelfe Scian verfügt das „Witcher“-Spin-off „The Witcher: Blood Origin“ über eine enorme Star-Power, die für sich allein schon einige Interessierte anlocken dürfte. Die 60-Jährige erlebt aktuell eines ihrer besten Jahre als Schauspielerin, obwohl sie schon so lange im Geschäft ist. So wurde sie für ihre Rolle als Waschsalonbetreiberin Evelyn Wang in „Everything Everywhere All at Once“, dem besten Multiversum-Film überhaupt, den ihr auf Amazon streamen könnt, von allen gefeiert. Es könnte eventuell sogar der Oscar 2023 als beste Hauptdarstellerin winken.

Wie gut die Malaysierin ist, davon können sich Fans schon bald auf Netflix überzeugen, wenn „The Witcher: Blood Origin“ startet. Dazu wurde just ein brandneuer Teaser-Trailer veröffentlicht:

Eines wird klar, wenn man sich diesen Teaser-Trailer ansieht: In Sachen Schauwerte, Kämpfe und Ausstattung steht das Spin-off von Showrunner Declan de Bara, das als Prequel angedacht ist, der Hauptserie in nichts nach. Und auch die Härte, die der Fantasy-Reihe so eigen ist, wird hier zum Tragen kommen und in aller Opulenz zelebriert.

Inhaltlich spielt die Handlung rund 1.200 Jahre vor den Ereignissen um den Hexer Geralt von Riva (aktuell noch Henry Cavill). Elfen, Menschen und Monster haben noch ihre eigenen Welten. Sieben Ausgestoßene müssen sich zu dieser Zeit gegen eine gefährliche Macht vereinen. Dieser Kampf wird in der Sphärenkonjunktion münden. Durch diesen Kataklysmus kommt es zur Kollision mehrerer Paralleluniversen. Die Folge ist der Eintritt unterschiedlicher Lebewesen auf den namenlosen Kontinent. Um dieser Gefahr zu begegnen, wird daraufhin der erste Hexer erschaffen.

„The Witcher: Blood Origin“ hat fast nichts mit der Vorlage zu tun

„The Witcher: Blood Origin“ (Netflix-Start am 25. Dezember 2022) sollte die Wartezeit bis zur dritten Staffel von „The Witcher“ versüßen, die erst im Sommer 2023 veröffentlicht werden soll. Die ganz große Frage, die sich nun stellt, ist die, ob die negativen Ereignisse rund um die Hauptserie dem Spin-off noch vor dem Start geschadet haben könnte.

Henry Cavill hatte völlig überraschend seinen Ausstieg aus der Serie verkündet. Er wird Geralt von Riva nur noch in der bereits abgedrehten Staffel 3 verkörpern, ab Staffel 4 übernimmt Liam Hemsworth für ihn. Einen genauen Grund für seine Entscheidung, die Serie und die Rolle zu verlassen, um die er so hart gekämpft hat als Fan der Videospiele und Bücher von Autor Andrzej Sapkowski, hat Cavill nicht genannt.

Fans sind sich aber sicher, dass es damit zu tun haben muss, dass dem 39-Jährigen die Richtung, in die sich Showrunnerin Lauren S. Hissrich und ihr Team bewegen, missfallen haben könnte. Cavill wollte der Vorlage gerecht werden, Hissrich nimmt sich dagegen viele Freiheiten für Eigeninterpretationen. Mehr noch, laut Beau DeMayo, ehemaliger Autor und Produzent bei „The Witcher“, hätten sich die Verantwortlichen über Sapkowskis Werke und die Videospiele lustig gemacht.

Und auch das Spin-off „Blood Origin“ hat fast nichts mit der Vorlage gemein. Laut Kelly Luegenbiehl von Netflix soll es gerade mal „auf einigen Zeilen der Bücher“ basieren. Zugegeben, die Zeit vor der Sphärenkonjunktion ist bei Sapkowski sehr spärlich thematisiert, Showrunner De Bara war also gezwungen, vieles neu zu erschaffen, konnte damit aber auch eigene Ideen einbringen. Aber genau diese (bewusste) Entfernung von der Ursprungsmaterie kritisieren Fans, die sogar per Petition verlangen, dass Hissrich und Co. gefeuert und Henry Cavill zurückgeholt werden soll.

Die Fans drohen damit, „The Witcher“ ansonsten nach der dritten Staffel zu boykottieren oder gar Netflix abzubestellen. Dass sich ihre Wut auch auf das Spin-off ausweitet, zeigt sich bereits auf YouTube im offiziellen US-Kanal von Netflix: Dort vermischen sich Liebesbekundungen für Michelle Yeoh mit der Forderung der Fans nach einer Rückkehr von Henry Cavill. Zur Stunde stehen den 13.900 Likes satte 13.100 Dislikes gegenüber. Beim ersten Teaser-Trailer vor rund zehn Monaten gab es beim YouTube-Witcher-Kanal noch knapp 23.800 Likes und 3.600 Dislikes. Der Streamingdienst dürfte hier sehr genau hinschauen – und eventuell dann reagieren.

Falls ihr im Vorfeld noch einmal euer „Witcher“-Wissen auffrischen wollt, dann wagt euch doch an dieses Quiz hier:

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